Windows Vista: Microsoft-Support endet heute
Das offizielle Support-Ende von Windows Vista ist erreicht. Mit dem heutigen 11. April geht die Ära zu Ende, die vielversprechend begann und dann doch erst unter der Bezeichnung Windows 7 Anklang fand. Weinen wird keiner. Das tat man allerdings bei Windows 8, als das Vista-Startmenü fehlte.
Man muss schon Freunde haben, wenn man vermisst werden will. Windows XP hat solche Freunde nach wie vor und auch Windows 7 wird sie haben, wenn es einmal so weit ist. Windows Vista und Windows 8 werden diese nicht haben bzw. deutlich weniger, sodass der Verlust kaum vernommen wird.
Bei Windows Vista ist es heute soweit. Am 11. April endet offiziell der Support für das Betriebssystem, das von der Mehrheit nicht geliebt wurde und damit auch stets keine Marktanteil erreicht konnte, der über Windows XP oder Windows 7 liegt. Noch heute ist er geringer als der von Windows XP, einem steinalten Betriebssystem, dessen Supportende schon längst eingetreten ist.
Dabei war Windows Vista der Ursprung vieler guten Dinge, die aber nach Ansicht der Mehrheit aber erst in Windows 7 zu einem gereiften Produkt zusammengeführt wurden. Die größte Verfehlung unter Windows Vista, dessen Entwicklung sich aufgrund einer endlosen Liste von Neuerungen als schwierig erwies, war das gescheiterte WinFS - ein neues Dateisystem, dessen Entwicklung Microsoft nie zu Ende brachte. Zahlreiche andere Features, die für Vista entwickelt wurden und auch noch in Windows 7 verwendet wurden, sind heute aber Geschichte. Was Nutzer an Windows Vista wohl am meisten ans Herz wuchs, war das Startmenü, das Windows 7 erbte und dessen Fehlen in Windows 8 die Gemüter erhitzte. Während beispielsweise DirectX 10, Bitlocker und Benutzerkontensteurung überdauerten, wurden unter anderem der Leistungsindex gestrichen. Die Entwicklung von Vista litt aber auch unter der Dauerbaustelle Windows XP, deren zahlreiche Sicherheitslecks Unmengen an Ressourcen aufsogen.
Die größte Fehlentscheidung war aber wohl, dass das Betriebssystem unausgereift auf den Markt kam und so die Kundschaft verschreckte, die damals teils auch zu langsame Hardware hatte. Die Anforderungen waren, ganz anders als bei Windows 10, einst sportlich - es ist die Zeit der Netbooks. Zwar bog es Microsoft noch hin, aber der Ruf war ramponiert und erst Windows 7 mochte wieder Anklang finden. Für Letzteres endet der Support übrigens am 14. Januar 2020.

Wie bei Windows 8 war ich froh, das es endlich "wech" konnte". Die Server Variante (2008) fand ich ausgereifter, 2012 ist dagegen eine Katastrophe (nicht unter der Moterhaube aber die Karosse).
Windows Vista war jedoch wie Windows 8:
Unter der Motorhaube verborgen sich viele technische Feinheiten, welche Windows XP deutlich überlegen waren.
MS ist aber dem "1 Release = gut, das nächste = ******* - Prinzip" treu geblieben (das geht schon seit Windows ME so...) und hat bei Vista die Karosse versaut, wei bei Windows 8 auch.
Bei 10 (merke: Ein Release nach dem "Karosse-Kacke" Relase) gibt es immer noch viele Zweifler aber das wird sich bald erledigt haben (wenn Sie es aus technischen Gründen nicht einsehen,
dann mit dem Support Ende von Windows 7 und Windows as a Service). Hier ist aber die Frage offen, wie MS sein "1 Release = gut, das nächste = ******* - Prinzip" unterbringen will, ohne alle User zu verprellen,
denn mit Windows as a Service muß man ja alles mitnehmen. Aber wenn ich mir die bisherigen Resultate meiner 3 Creators Update-Upgrades so anschaue, scheint man bei MS zu versuchen, sich treu zu bleiben .
Vista 64Bit war dagegen ein Segen.
Bei dem neuen PC von meinem Vater stecken zwar auch 8 GiB drin, aber auch nur, weil ich kein 4 GiB DDR3-Kit hatte. Von den 4 GiB Adressraum gehen dann noch mal 1 GiB an die Grafikkarte, so das 3 GiB nutzbar sind. Der alte PC hatte glaube nur die Hälfte.
Den größten schub hat aber die SSD (ADATA SP550) gebracht. So schnell hab ich noch kein XP starten sehen. Da war vor der Installation der Servicepacks schon der Anmeldebildschirm da, bevor der blaue Balken am Ende war.
Mir fallen gerade mal Windows Me,XP und Vista ein (RT zählt für mich nicht), im Serverbereich gar keine (von Codenamen mal abgesehen).
Ich nutze die Suche nur für gezielte Anfragen, z. B. für die "Geräte-Systemsteuerung" oder die Datenträgerverwaltung.
Ansonsten geht ein Klick auf die Taskleiste doch viel schneller vonstatten.