Windows 8.1 Update 1 ausprobiert: Endlich reif für Desktop-Nutzer? [Special der Woche]
Windows 8.1 wird im März noch kein halbes Jahr alt sein, da erscheint schon das nächste Update. Mit dieser Aktualisierung hat Microsoft vor allem die Desktop-Nutzer im Visier. Deren Arbeit am dem Rechner soll wesentlich vereinfacht werden. Und tatsächlich: Die Neuerungen bringen große Erleichterung, kommen uns teils aber auch sehr bekannt vor. Wir haben die im Web herumgeisternde Version ausprobiert.
Anmerkung: Dieser Artikel hatte die meisten Seitenaufrufe diese Woche. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut.
Auf dieser Seite
- 1 Windows 8.1 Update 1: Ausschalten ohne Umwege
- 2 Windows 8.1 Update 1: Umbauten am Startbildschirm
- 3 Windows 8.1 Update 1: Metro-Apps laufen nun im Vollbild-Fenster
- 4 Windows 8.1 Update 1: Schneller Wechsel zwischen den Systemsteuerungen
- 5 Windows 8.1 Update 1: Verbesserungen am Internet Explorer
- 6 Windows 8.1 Update 1: Fazit über Windows 8.1 Update 1
Quelle: PCGH
Windows 8.1 Update 1: Die neuen Features im Überblick (5)
Selbst 16 Monate nach dem Release ist ein Groß der möglichen Kundschaft immer noch nicht mit Windows 8 zufrieden. Zwar löste das 8.1-Update einige oft bemängelte Probleme, am Ruf von Windows 8 an sich konnte das Betriebssystem trotzdem nichts ändern. Mit Windows 8.1 Update 1 arbeitet Microsoft weiter daran, die Reputation des Kachel-OS zu verbessern und auch die letzten Zweifler zu überzeugen. Die Aktualisierung mit dem (noch) sperrigen Namen soll im März, also in etwa vier bis acht Wochen, erscheinen. Vor einigen Tagen ist jedoch eine Vorabversion ins Netz gelangt, auf dessen Grundlage wir uns die neu integrierten Features ansehen.
Windows 8.1 Update 1: Ausschalten ohne Umwege
Wenn es darum geht, die Umständlichkeit der neuen Oberfläche zu demonstrieren, greifen viele Kritiker von Windows 8 auf die Herunterfahren-Funktion zurück. Diese verbirgt sich in Windows 8 wie 8.1 in den Charms-Einstellungen im Untermenü "Ein/Aus". Mit Windows 8.1 kam eine Abkürzung im Alt-X-Kontextmenü des Startbuttons dazu. Zwar bestand jederzeit die Möglichkeit, den physischen Ausschalter des PCs zu betätigen, dazu greifen aber wohl nur wenige Nutzer, besonders wenn der Rechenknecht unter dem Tisch steht. Nun hat Microsoft sich für die bisher sinnvollste Variante entschieden und rechts oben neben dem Benutzernamen auch eine schnell erreichbare Verknüpfung zum Ausschalten und Neustarten hinzugefügt. Diese erreicht man nun noch fast schneller als die Schaltfläche in Windows 7.
Gleich daneben befindet sich neuerdings eine Lupe, mit welcher die Suche durch einen Mausklick geöffnet wird. Zwar funktioniert das einfache Lostippen auf dem Startbildschirm immer noch, vermutlich wollte Microsoft Nutzern, welche quasi nur die Maus verwenden, einen optischen Anhaltspunkt bieten. Aber auch das eine oder andere Tablet dürfte von dieser Schaltfläche profitieren.
Windows 8.1 Update 1: Umbauten am Startbildschirm
Der restliche Startbildschirm gibt sich optisch gleich zum dem der Vorgänger, allerdings befinden sich einige neue Verknüpfungen auf der zentralen Windows-8-Arbeitsfläche. Diese verlinken nicht nur auf den Desktop, sondern öffnen je nach Verknüpfung auch gleich das "Computer"-Menü oder die eigenen Dokumente beziehungsweise Bilder. Die Boot-to-Desktop-Funktion ist in diesem Build entgegen der aktuellen Gerüchteküche noch nicht voreingestellt. Die Möglichkeit dafür besteht aber wie bei Windows 8.1 weiterhin im Kontextmenü des Startknopfes.
Das mit der Maus umständlich zu erreichende Kontextmenü am unteren Bildschirmrand wurde zu einer mausfreundlichen Version umgestaltet, welche an der Position des klickenden Mauszeigers öffnet - eine weitere Ersparnis von Mauswegen. Kaskadiert in diesem Menü befinden sich auch die Kachelgrößen sowie die Funktion zum Lospinnen von Kacheln am Startscreen. Zusätzlich finden Sie nun auch einen Punkt vor, mit dem sich Modern-UI- bzw. Metro-Apps an die Taskleiste auf dem Desktop heften lassen. Das trifft jedoch nur zu, wenn Sie Windows 8.1 Update 1 auf einem PC nutzen. Auf dem Tablet kommt weiterhin die fingerfreundliche Version an der Bildschirmunterseite zur Anwendung. Der Alle-Apps-Bildschirm ist nun standardmäßig alphabetisch sortiert. Für eine bessere Übersicht hebt Microsoft nun die Anfangsbuchstaben als Überschrift hervor.
Windows 8.1 Update 1: Metro-Apps laufen nun im Vollbild-Fenster
Auch ansonsten nähern sich die Metro-Apps nun ihren Desktop-Pendants an: Ab dem Update 1 werden diese nun mit einer Titelleiste ausgestattet sein. Diese bietet neben dem obligatorischen Titel rechts das bekannte Kreuz zum Schließen der App. Links finden Sie ein kleines App-Icon, über dessen Kontext-Menü Sie die App schließen, minimieren - je nach Einstellung wird hierbei der Desktop oder der Startbildschirm angezeigt - oder in den Splitscreen-Modus bringen lässt. Diese Titelleiste kann man als Zwischenschritt zu Windows 9 Threshold sehen, wo die Metro-Apps in der Desktop-Umgebung angeblich in einem Fenster laufen werden.
Windows 8.1 Update 1: Schneller Wechsel zwischen den Systemsteuerungen
Mit Windows 8.1 hat Microsoft die Systemsteuerung unter Metro neu organisiert und erweitert. Der Grund dafür war der mangelnde Funktionsumfang der Metro-Systemsteuerung, welche den Nutzer immer wieder auf die klassische Oberfläche zwang. Zwar ist nun bei weitem immer noch nicht jede Option aus der klassischen Systemsteuerung in Metro integriert, eine Verknüpfung in der linken unteren Ecke macht nun einen schnellen Wechsel zur Desktop-Systemsteuerung möglich.
Windows 8.1 Update 1: Verbesserungen am Internet Explorer
Auch beim hauseigenen Programm zum Absurfen des Internets hat Microsoft einige Verbesserungen vorgenommen. Die sind nicht mehr nur über die Charms-Leiste erreichbar, auch das Schraubenschlüssel-Symbol beherbergt nun eine entsprechende Verknüpfung. Zudem lassen sich Links nun über das Kontextmenü auch direkt in neuen Tabs öffnen.
Windows 8.1 Update 1: Fazit über Windows 8.1 Update 1
Microsoft bringt mit dem Update sehr nützlichen Neuerungen. Die neuen, sinnvoll verteilten Schaltflächen und Verknüpfungen sparen dem Nutzer eine große Anzahl Klicks. Damit ist Windows 8.1 Update 1 das bisher rundeste Windows 8 auf dem Desktop. Jedoch kommt man nicht umhin, auch Kritik zu äußern: Dinge wie das Kontextmenü, die Titelleiste und die dort enthaltenen Elemente waren, beziehungsweise sind auf der Desktop-Oberfläche seit Jahrzehnten erprobte Standard-UI-Elemente. Elemente, die Microsoft unter der Metro-Oberfläche nun wieder nachbaut. Microsoft rückt damit von seinem ursprünglichen Konzept "Alle Plattformen, eine Oberfläche" ab und bewegt sich in Richtung eines Basissystems mit einem für die Plattform optimiertes GUI, wie es Apple mit OSX und iOS praktiziert. Microsoft darf dabei gerne noch weiter gehen - man kann die Betriebssysteme für verschiedene Plattformen ohne Probleme unter der Haube verschmelzen, ganz unabhängig davon, welches GUI das System nutzt. Bis dahin bleibt Teilung von Windows in zwei Oberflächen erhalten, bei der nur eine den vollen Funktionsumfang, die andere die Touch-Eignung aufweist.

immernoch schlecht
ich bleibe beim guten windows 7.
gekauft haben, obwohl ich es nicht mal selber habe.
Man hat ja Ahnung von Computern und wird das schön können
Auf meinem ersten PC habe ich mit MS-Dos angefangen und so ziemlich alle BS durch bis auf Win-ME aber was sich Microsoft bei Win8 gedacht hat erschliesst sich mir leider überhaupt nicht.
Ich habe nichts gegen Fortschritt aber für mich muss ein BS intuitiv zu bedienen sein und das ist Win8 für mich nicht , von daher kommt mir das auch nicht auf den Rechner.
Leider hat man ja keine große Wahl was Betriebssysteme angeht sonst könnte sich MS nicht erlauben sowas in den Markt pressen zu wollen.
Ich frage mich ob bei der Entwicklung überhaupt berücksichtigt wurde ob sich normale Leute darauf umstellen können und wie lange das dauern soll.
Auf Smartphones lässt sich das vielleicht gut bedienen aber doch nicht auf einem Desktop-PC.
Auf meinem PC möchte ich die Kontrolle haben und möglichst alles im Blick, das Gefühl fehlt mir bei Win8 völlig.
Lange Rede kurzer Sinn, Win 8 ist für mich persönlich ein No-Go.
Alle die Spass damit haben wünsche ich selbigen
Ich erlebe im Bekanntenkreis genau das Gegenteil. Es kommen viel weniger Fragen wie was geht und viele kommen besser zurecht als noch mit Windows 7. Die Modern UI mit den großen Kacheln ist besonders für normale Leute deutlich intuitiver als das alte Startmenü mit seinen ganzen Unterordnern. Will ich wissen wie das Wetter wird klick ich einfach auf den großen Button wo Wetter drauf steht oder sehe sofort wie das Wetter ist und wird. Selbes Spiel mit Emails, Nachrichten usw.
Wenn ich sonst immer erklären musste das man erst auf Start-alle Programme-... gehen muss und immer fragen musste welche Ordner da angezeigt werden findet man jetzt alles wichtige direkt auf der Modern UI. Auch die Lupe in der Charmbar hilft vielen die Dinge zu finden die sie suchen. Die größten Probleme mit Windows 8 haben die Leute, die etwas mehr Ahnung haben und sich nicht um gewöhnen wollen. Bin auch damals mit DOS groß geworden und fand Win8 sehr intuitiv und musste mich nicht großartig rein arbeiten.
Dann zur Sache mit "alles im Blick haben". Was genau fehlt dir denn da? Das du nicht mehr alles verschachtelt in nem kleinen Startmenü hast oder das du mit Win8 mehr und detailliertere Informationen im Taskmanager hast als jemals zuvor? Es wird immer gesagt man hat weniger Kontrolle obwohl sich in dem Bereich nichts geändert hat und es wird auch immer gesagt, dass das Modern UI weniger kann als das alte Startmenü obwohl es sogar mehr kann. Es ist eigentlich immer so dass das einzige Argument ist, das Win8 anders ist und deswegen schlecht und man sich nicht damit auseinander setzen möchte.
Zudem ist Windows 7 nichts anderes als ein Vista mit SP2 und etwas GUI Änderung.
Microsoft sollte einfach den Support von BS einstellen sobald eine neue Version veröffentlicht wurde (in dem Fall Vista, 7 und 8 einstellen und nur noch 8.1 Supporten). Das wäre von Vorteil damit sich die Entwickler auf neue Technik konzentrieren können und den ganzen Rattenschwanz den die Abwärtskompatibiliät mit sich bringt wegwirft. Es wird Zeit das endlich mal wieder ein Schnitt gemacht wird (der letzte war bei der Einführung von Vista).
Zudem ist es möglich das DirectX eh sterben oder kaum noch weiterentwickelt wird mit dem neuen Chef, da dieser sich eher auf Geschäftskunden spezialisiert und die zocken bekanntlich nicht/wenig auf der Arbeit. Die haben ganz andere Bedürfnisse. Wer zocken will kann immernoch auf die XBox One oder eine andere Konsole umsteigen... oder eben auf SteamOS sobald die Final da ist oder ein anderes Linux. Die Richtung die Microsoft einschlägt werden wir dann mit Windows 10 sehen (Die Arbeit für Windows 9 wurde bereits mit Ballmer als Chef begonnen).
Ich tu mit dem PC eigentlich zu 95% nur zocken. Macht denn da so ein Update von Win7 überhaupt Sinn? Eigentlich nicht oder?
Battlefield oder so spiel ich auch nicht dass da speziell davon profitieren würde...
Les zwar immer von Verbesserungen unter der Haube aber merke ich die beim Spielen auch wirklich? Bis auf die 3-5 FPS in manchen Games die mir so auch nicht fehlen? Kann ich mir wohl sparen bis zum nächsten OS vermute ich mal...
Denn 7 ist nun mal Mega verbreitet. Deswegen habe ich kein Verständnis dafür
Zudem ist Windows 7 nichts anderes als ein Vista mit SP2 und etwas GUI Änderung.
Microsoft sollte einfach den Support von BS einstellen sobald eine neue Version veröffentlicht wurde (in dem Fall Vista, 7 und 8 einstellen und nur noch 8.1 Supporten). Das wäre von Vorteil damit sich die Entwickler auf neue Technik konzentrieren können und den ganzen Rattenschwanz den die Abwärtskompatibiliät mit sich bringt wegwirft. Es wird Zeit das endlich mal wieder ein Schnitt gemacht wird (der letzte war bei der Einführung von Vista).
Zudem ist es möglich das DirectX eh sterben oder kaum noch weiterentwickelt wird mit dem neuen Chef, da dieser sich eher auf Geschäftskunden spezialisiert und die zocken bekanntlich nicht/wenig auf der Arbeit. Die haben ganz andere Bedürfnisse. Wer zocken will kann immernoch auf die XBox One oder eine andere Konsole umsteigen... oder eben auf SteamOS sobald die Final da ist oder ein anderes Linux. Die Richtung die Microsoft einschlägt werden wir dann mit Windows 10 sehen (Die Arbeit für Windows 9 wurde bereits mit Ballmer als Chef begonnen).