Windows Blue: Angeblich ohne Desktop und Startmenü
Zum bisher noch recht mysteriösen Microsoft-Projekt "Windows Blue" sind neue Informationen aufgetaucht, wonach der vermeintlich als nächste Betriebssystemversion einzustufende Nachfolger von Windows 8 komplett auf die bekannte Desktop-Oberfläche und das Startmenü verzichten soll.
Mit dem Auftauchen des Begriffs "Windows Blue" gingen die Spekulationen im Internet anfangs vom Nachfolger der aktuellen Betriebssystemversion aus - also einem möglichen Windows 9. Mittlerweile scheint jedoch klar zu sein, dass Windows Blue viel mehr eine Update-Strategie von Microsoft bezeichnet, die offenbar weiter den mit Windows 8 gemachten Schritt zur Verflechtung unterschiedlicher Plattformen (PCs, Smartphones und Tablets) vorantreiben soll. Dieser Ansatz ist mit der zunehmenden Vereinheitlichung von Apples iOS (iPhone 5, iPad 4) und Mac OS X vergleichbar, bei der Programme und Apps auf einen plattformübergreifenden Einsatz optimiert werden. Windows Blue ist demnach wahrscheinlich ein kommendes Update, welches wohl relativ zeitgleich für alle relevanten Microsoft-Plattformen erscheinen dürfte und diese noch näher zusammenbringen wird.
Einem Bericht der russischen Webseite PCPortal zufolge sollen dafür auch die Desktop-Oberfläche und das klassische Startmenü mit dem kommenden Betriebssystem-Update komplett gestrichen werden. PCPortal beruft sich bei den Informationen auf nicht näher genannte Quellen aus dem Entwicklungsumfeld von Windows Blue. Bei Windows 8 haben Nutzer als Alternative zum Kachel-Design beispielsweise derzeit noch über Umwege die Möglichkeit das typische Startmenü zu aktivieren. Grund für die gänzliche Abkehr vom ursprünglichen Desktop sei das für Nutzer verwirrende Vorhandensein zweier Bedieneroberflächen, weswegen der Quelle nach Windows 8 bei den Anwendern auch nicht so gut angekommen sei. Derzeit ist noch nicht bekannt, wann die neue Windows-Version veröffentlicht wird.
Quelle: via ht4u.net

Große Firmen haben ihr Lizenzmodell stehen - wenn die einen Schwung neuer Rechner kaufen, ist ihnen egal was drauf ist - die werden eh komplett geputzt und nach den eigenen Richtlinien neu aufgesetzt, inklusive BS.
Wo habe ich geschrieben, dass Win8 genutzt wird?
Neue Rechner kommen oft mit Wineinzelplatz-Lizenz her, aktuell ist es eben 8. Aber siehe oben - das fliegt runter, das würde aber auch fliegen, wenn es 7 wäre. Ohne BS zu ordern bringt keine Ersparnis - zumindest nicht bei den Standard-Bürokisten.
Ich glaube auch nicht das Win8 bei Firmen ein Renner werden wird, keine Firma in meiner Umgebung setzt darauf, wenn umgestiegen wird (meist von XP) dann auf Win7.
Das hat den Grund das Win7 ausgereift/stabil/sicher/UserFreundlich ist, wenn Win8 das auch wäre dann würden doch gleich alle zu Win8 greifen und nicht zu deren Vorgänger.
Für Firmen bietet Win8 sowieso nichts besseres als Win7, und die Nachteile (erhöhte Umschulungskosten bzw Eingewöhnungszeit, nicht direkt auf Desktop, viele Win8 Treiber fehlen für besonders Externe Peripherien) macht es nicht gerade attraktiv.
Und größeren Firmen ist ziemlich egal, welches BS auf Neu-PCs mitgeliefert wird, die installieren eh das, was bei ihnen grade angesagt ist - und das ist selten die aktuellste Winversion.
Die benötigt man eigentlich nicht einmal wenn man sich z.B Metro einrichtet und Zeit dafür einnimmt, oder an seiner Arbeitsweise arbeitet. Wenn man solche Wege wie oben geschrieben nicht kennt ist nicht bedingt Windows schuld, sondern das Halbwissen (böse gesagt)
@Topic
Was macht den unterschied ob man auf dem Desktop mit dem Doppelklick ein Icon anklickt oder auf einer anderen Oberfläche die nicht mehr den Namen "Desktop" träg ein Icon mit einem Klick anklickt?
Ad 2) Man benötigt keine Tools? Da weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll? CC-Cleaner, Treesize-Free, VLC-Player sind sicher die, deren Namen ich auswendig weiß. Mein Programme-Ordern im Startmenü ist jedenfalls weitaus länger als der Bildschirm hoch ist - und dabei installiere ich nur das nötigste.
Ad Topic: Auf dem Desktop kann ich auch Ordner und Dateien speichern
an oberster Stelle steht IMMER die Anwendung/en,
darunter die verfügbaren Ressourcen, später gefolgt
von den erwarteten Prozessoptimierungen/Gewinn
und irgendwo weiter unten steht dann: ist das mit
dem und dem "OS" zu bewerkstelligen/umsetzbar?