Windows 8.1: Microsoft erweitert Hardware-Spezifikationen
Einem Bericht auf ZDNet zufolge erweitert Microsoft ab 2014 seine Hardware-Spezifikationen. Damit wird es unter anderem zur Pflicht, dass Geräte mit integriertem Display eine 720p-Kamera verbaut haben. Aktuell arbeitet man eng mit Hardware-Anbietern zusammen, um die Kompatibilität bestimmter Features zu Windows 8.1 zu verbessern.
Laut ZDNet unterstützt Windows 8.1 ab 2014 eine Reihe neuer Hardware-Spezifikationen. So sollen künftig alle Geräte neue Audiostandards voraussetzen müssem und solche mit einem eingebautem Display auch eine Frontkamera mit 720p-Auflösung. Darüber hinaus müssen alle WiFi-Geräte eine Bluetooth-Unterstützung beinhalten. Ein Jahr später kommt TPM 2.0 (Trusted Platform Module) hinzu, das Gerätehersteller erfüllen müssen, wenn sie ein Gerät zertifiziert haben wollen. Damit ist ein "Cryptoprozessor" gemeint, mit dessen Hilfe Computer im Rahmen des Lizenzschutzes identifiziert werden können.
Eine Folie, die von einer aktuellen Partnerkonferenz stammt, macht deutlich, dass Microsoft schon jetzt eng mit verschiedenen Hardwareanbietern zusammenarbeitet, damit sich bestimmte Features durchsetzen und deren Kompatibilität mit dem Windows 8.1-Release verbessert wird. Das beinhaltet NFC (Near Field Communication), Präzisions-Touchpads, Instant Go und die biometrische Authentifizierung per Fingerabdruck. Zusätzlich versprachen die Redmonder, neue Anforderungen an Hardware stellen zu wollen. Damit verfolge man das Ziel, seinen Marktanteil bei Tablet-PCs weiter auszubauen.
Quelle: ZDNet

Nur die lustige Geschichte mit den Geräte-CALs und Nutzer-CALs wäre noch ein Thema.
Manchmal frage ich mich echt, ob die bei Microsoft überhaupt selbst noch durchsehen bei den Lizenzoptionen. Deren "Gold-Partner" jedenfalls sehen nicht mehr durch, hat man bei unserem SAM-Projekt gesehen. Da haben sich die Aussagen über Nutzungsbestimmungen teilweise ziemlich widersprochen, weil MS dauernd deren Bestimmungen ändert und kleinste Unterschiede in den Fassungen nicht mehr ausgemacht werden können. So ist eine bestimmte Nutzung der Lizenzen in einer früheren Fassung noch erlaubt gewesen, in einer neueren aber schon verboten. Uns wollte man auf Basis der neuesten Fassung dann verklickern, dass wir ja haufenweise eigentlich legale Lizenzen neu kaufen müssten, bis man dann die zur Zeit der Anschaffung gültige Vereinbarung noch gefunden hat und zurückrudern musste.
Für kleine Frickelbuden gibt's nichts besseres als Linux, aber alles darüber hinaus....hm.
Solltest du nicht reagieren und MS wittert, dass hier Geld gemacht werden kann, wird ein Audit erzwungen und alle Lizenzverstöße werden MS mitgeteilt.
Was dann passiert, kannst du dir sicher denken.
Wenn du allerdings Kooperationsbereitschaft zeigst, kannst du auch bei Unterlizenzierung problemlos alle fehlenden Lizenzen erwerben oder gegebenenfalls auf ein für dich günstigeres Modell wechseln, mit dem alles abgedeckt wird.