[Update] BSI dementiert Warnung vor Windows 8

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Laut einem aktuellen Bericht der Zeit, der Analysen von Windows 8 durch verschiedene Sicherheitsexperten vorliegt, ist das aktuelle Windows-Betriebssystem ein Sicherheitsrisiko. Begründet wird diese Einschätzung mit der Behauptung, dass durch nicht verschließbare Hintertüren das System für den Einsatz in kritischen Umgebungen nicht geeignet sei. Eine Stellungnahme des BSI relativiert jetzt aber die getätigte Warnung.

Update vom 22. August 2013: BSI dementiert Warnung vor Windows 8

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) relativiert in einer offiziellen Stellungnahme die angeblichen jüngsten Warnungen vor dem Einsatz von Windows 8. Laut dem Bundesamt wird Windows 8 nicht generell als kritisch eingestuft, allerdings gibt es TC-"Anwendungsszenarien", die zu Schäden an der Hard- und Software führen können. Das Bundesamt distanziert sich also nicht wirklich von seiner Einschätzung, nimmt aber Windows 8 als komplettes Software-Paket aus der Gleichung. In Bezug auf die Kritikpunkte werden in dieser Stellungnahme darüber hinaus nur Empfehlung gegeben und Risiken aufgezeigt. Wie es scheint, ist auch mit dieser Stellungnahme über den Einsatz von Windows 8 die jetzige Form im Behörden-Umfeld noch nicht entschieden. Der normale Bundesbürger an sich darf sich parallel vermutlich selbst um den Schutz seiner Daten und Privatsphäre kümmern.

Quelle: bsi

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Originalartikel vom 21. August

Laut einem Zeit-Artikel kommt die Nutzung von Windows 8 bei Behörden und in kritischer Umgebung nicht in Frage. Zu diesem Urteil kommen einige Experten im Dienste der Bundesregierung, die sich mit den Sicherheitsaspekten des Betriebssystems auseinandergesetzt haben. Angeblich ist dabei nicht die Angreifbarkeit von Windows 8 ein generelles Problem, sondern die Einbindung von Diensten, die einem externen Beobachter Rechte gewähren können, die vom Anwender ohne einfache Mittel nicht ausgeschaltet werden können.

Laut dem Bericht liegt das Problem im Sicherheitsstandard Trusted Computing (TC) verborgen. Dieses System überwacht die Hard- und Software eines Systems und soll den Anwender schützen. Bis Windows 8 war das TC-Modul bei allen Windows-Versionen standardmäßig deaktiviert, bei Windows 8 scheint dies jedoch nicht der Fall zu sein. Das Problem: Einmal aktiviert lässt sich das TC-Modul nicht mehr ohne weiteres stoppen. Die Berichte führen aus, dass Behörden wie die US-NSA über diese Schnittstelle Zugriff auf Windows-8-Systeme erhalten können - (mittlerweile) ein KO-Kriterium für den Einsatz bei Behörden und anderen wichtigen Einrichtungen.

Aus technischer Sicht ist TC recht simpel gehalten. Ein spezieller Chip im PC überwacht die zu installierende Software und gleicht diese mit externen Datenbanken ab. Ist beispielsweise eine Software auf Grund eines Virusbefalls gefährlich, kann das System einschreiten. Die Spezifikationen der Trusted Computing Group werden von namhaften Konzernen wie beispielsweise Intel, Microsoft oder HP festgelegt.

Seit dem 26. Oktober 2012 ist Windows 8 offiziell erhältlich. Booten in Sekundenschnelle dank UEFI-Unterstützung, super-sicheres Netzwerk dank Network Access Protection und nativer Support für Microsoft-Tablet-PCs, Unterstützung für ARM-CPUs: Windows 8 enthält tiefgreifende Neuerungen. Mehr zu Windows 8 gibt es auf unserer Themenseite.

Quelle: Zeit

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von xActionx Software-Overclocker(in)
        Laut der Bundesregierung ist das internet auch neuland für uns...
      • Von xActionx Software-Overclocker(in)
        Laut der Bundesregierung ist das internet auch neuland für uns...
      • Von BikeRider Volt-Modder(in)
        Zitat von SirMister
        Was hat die Bundesregierung bekommen, dass sie zurückrudert ?
        Bekommen sie täglich die Kacheln von Win8 poliert und wird zwischen den Kacheln der Dreck entfernt ?
      • Von matty2580
        @RedDragon20:
        Das stimmt, aber anders als dass angebliche "Superrecht Sicherheit" ist das Recht auf Privatsphäre im Grundgesetz verankert.
        Die Politik erschafft aus dem Nichts das Recht auf Sicherheit. Das Recht auf Privatsphäre dagegen wird konsequent ignoriert und ausgehöhlt.
        Wenn der Staat per Grundgesetz (dem höchsten Gesetz) zugesicherte Rechte nicht umsetzt und verfolgt,
        auf was kann man sich dann noch verlassen?

        Wie geschrieben, es ist im Verantwortungsbereich des Staates für den Schutz der Privatsphäre zu sorgen.
      • Von SirMister
        Was hat die Bundesregierung bekommen, dass sie zurückrudert ?
        Bekommen sie täglich die Kacheln von Win8 poliert und wird zwischen den Kacheln der Dreck entfernt ?
      • Von RedDragon20 BIOS-Overclocker(in)
        Zitat
        Der normale Bundesbürger an sich darf sich parallel vermutlich selbst um den Schutz seiner Daten und Privatsphäre kümmern.
        Jetzt DARF der Bundesbürger sich selbst um den Schutz seiner Daten und Privatsphäre kümmern?
        Ich denke, das sollte wohl eine absolute, totale Selbstverständlichkeit sein, dass jeder für seinen eigenen Müll verantwortlich ist.
      Direkt zum Diskussionsende
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