Microsoft bezeichnet Windows 8.1 offiziell als Update, nicht Upgrade
Microsoft ist sehr darauf bedacht, beim kommenden Windows 8.1 von einem Update zu sprechen und nicht von einem Upgrade. Was aus technischer Sicht mindestens zweifelhaft ist, ergibt aus finanziellen Gründen durchaus Sinn für den Softwarehersteller.
In Reaktion auf die anhaltende Kritik der Benutzer an dem Betriebssystem Windows 8, das seit Oktober 2012 auf dem Markt ist, hat Hersteller Microsoft sich bekanntlich entschlossen, eine verbesserte Version der Software kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Das entsprechende Produkt Windows 8.1 soll ab Herbst 2013 zum Download bereitstehen, eine Preview ist bereits seit Juni dieses Jahres erhältlich. Wie Microsoft die ergänzende Software klassifiziert, mag für den Anwender von untergeordneter Bedeutung sein, nicht jedoch für die US-Finanzbehörden. Daher sprechen die Redmonder offiziell stets von Update, nicht von Upgrade in Bezug auf Windows 8.1. In seiner jüngsten Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC stellt das Unternehmen explizit klar, dass Windows 8.1 einer internen Beurteilung zufolge nicht die Definition eines Upgrades erfülle. Hintergrund ist der Umstand, dass ein Upgrade ganz andere finanzielle Auswirkungen auf das Unternehmen hat als ein Update: Bei einem Upgrade müsste Microsoft entweder den Benutzern Geld für Windows 8.1 abknöpfen oder aber einen Teil der bereits mit Windows 8 erzielten Umsätze wieder aus den Büchern herausrechnen, da die entsprechende Leistung seitens des Unternehmens noch nicht erbracht worden wäre. Bei einem Update gilt all dies nicht, darum kann Microsoft Windows 8.1 gratis zur Verfügung stellen.
Von der technischen Seite aus betrachtet ist die Grenze zwischen Update und Upgrade nicht ganz scharf zu ziehen. Ein Update stellt eher kleinere Änderungen und Optimierungen dar, ein Upgrade eine größere Überarbeitung. Da Windows 8.1, wie ja auch Microsoft selbst hervorhebt, mit einem ganzen Strauß neuer Features und Verbesserungen aufwartet, wäre aus technischer Sicht eher von einem Upgrade zu sprechen. Dass man in Redmond offiziell dennoch beim Begriff Update bleibt, hat offensichtlich rein finanzielle Gründe.
Quelle: WinFuture

Tjo ist mir eigentlich Wurst wie sie das nennen, können sie von mir aus auch "Temporäre Marginale Kundenbesänftigung" nennen, es bleibt der selbe Brei
Ja genau... Autohersteller führen auch keine Rückrufaktionen durch, sondern nur qualitätsverbessernde Maßnahmen.
Wenn man am Bedarf vorbei entwickelt sollte man auch dazu stehen und diesen Fehler zugeben
Mal davon abgesehen, dass ich nirgendswo lesen kann, dass 8.1 ein Servicepack genannt wird.
Warum macht man nicht einfach ein Servicepack 1 draus?
Und im Servicepack 2 lässt man dem User wieder die Wahl ob er einen Desktop mit Startmenü oder Kacheln will.
Servicepack 3 ist dann mit optionaler NSA Schnüffelfunktionsabschaltung.