Windows 7 von PC Fritz: Warum die Aktivierung meistens klappte
Die von PC Fritz wohl illegal verkauften Windows-7-Lizenzen (ein Urteil wurde noch nicht gesprochen) wurden in aller Regel von Microsoft aktiviert. Nachdem der Konzern nun den Käufern empfohlen hat, die Ware zu vernichten, stellt sich der Kunde natürlich die Frage, warum Microsoft solche Schlüssel überhaupt erst aktiviert.
Nachdem das erste Urteil im Fall PC Fritz und den unverschämt günstigen Windows-7-Lizenzen ergangen ist, ist das Thema im Moment wieder in aller Munde. Gestern erklärte ein Microsoft-Sprecher, dass die Kunden von PC Fritz die Hehlerware eigentlich vernichten müssten. Das wirft natürlich die Frage auf, warum Microsoft die Lizenzen überhaupt erst aktiviert hat. Der Konzern hätte ja schließlich einfach die Aktivierung untersagen können, womit die Lizenz nutzlos wäre.
Ein Microsoft-Sprecher erklärt, dass durchaus in regelmäßigen Abständen Schlüssel gesperrt werden. Bei einer Aktion im letzten Jahr, damals wurden 50.000 Keys aus dem Verkehr gezogen, sollen auch PC-Fritz-Kunden betroffen gewesen sein. Letztlich, so führt Microsoft weiter aus, sind die Händler bei der Beschaffung krummer Schlüssel sehr kreativ. Die stammen aus unterschiedlichsten Quellen, darunter Edu-Lizenzen, OEM-Lizenzen, Volumenlizenzen und Entwickler-Lizenzen. Microsoft gelingt es dabei offenbar nicht immer, alle Lizenzen zu sperren, die Hehlerware sind.
Hinzu kommt, dass Microsoft erfahrungsgemäß recht kulant mit den Nutzern umgeht. Oft gelingen telefonische Aktivierungen von Hehlerware. Der Konzern informiert den Kunden zwar über die Herkunft seines Schlüssels, aktiviert ihn aber zuweilen dennoch. Trotzdem, einen Anspruch darauf gibt es nicht und Microsoft kann seine Meinung auch ändern. In den letzten Jahren war die Linie in Redmond stets, die Händler der illegalen Schlüssel dingfest zu machen.
Quelle: Golem

Habe aus der 1.2.3. Bucht hier eine Vista Business x64 für schlappe 16€ liegen und damals als Datenträger eine Hologramm DVD von MS bekommen, die auch völlig problemlos zu aktivieren gewesen ist und nun seit 3 Jahren auch problemlos funktioniert. Und da für Vista ja auch noch bis 2017 Support besteht, waren die 16 Euro sehr gut investiert und geradezu ein richtiges Schnäppchen. Für Windows 7 hab ich 68€ für eine von Microsoft Refurbised als Windows 7 x64 Professional bezahlt, die auch ganz sicher noch bis 2020 ihre Dienste leisten wird.
Auch wenn dem MS-Lautsprecher Freakless es nicht gefallen wird. Aber nicht alles aus der Bucht oder von sonstigen Anbietern, welche Windows Lizenzen für kleines Geld anbieten, sind mitnichten böse Raubkopien. Die Preise, die MS selber für Windows Lizenzen aufruft, sind einfach jenseits von Gut und Böse und einfach völlig überteuert.
Habe gerade eine Webseite gefunden, wo man gleich 30000 (!) Lizenzen auf einen Schlag kaufen kann ..., und das auf einem anscheinend völlig legalen Onlineshop (gehört zur GKS Handelssysteme GmbH).