Windows 10 Upgrade: Clean Install kann über Trick mit Windows 7/8.1 durchgeführt werden
Findige Nutzer haben einen Weg gefunden, wie man ausgehend von Windows 7 oder 8.1 einen Clean-Install auf Windows 10 vornehmen kann, ohne vorher das Upgrade durchgeführt haben zu müssen. Nötig ist dafür offenbar nur eine kleine Datei, die sich auf dem Installationsmedium befindet und auf das alte System kopiert werden muss.
Wenn man das kostenlose Windows 10 von Microsoft in Anspruch nehmen möchte, war es bisher zwingend notwendig, ein Upgrade ausgehend von Windows 7 oder 8.1 durchzuführen. Microsoft nutzt nämlich generische Keys in Verbindung mit Hardware-IDs – Letztere werden auf den Aktivierungsservern aber erst mit dem Upgrade hinterlegt. Führte man einen sogenannten Clean-Install ohne vorangehendes Upgrade durch, war die ID nicht hinterlegt, das Windows 10 wurde also nicht aktiviert.
Über Reddit ist nun eine Möglichkeit publik geworden, wie man sich den Upgrade-Prozess doch sparen kann (der Ersteller hat den eigentlichen Post beim Update aus Versehen gelöscht). Dazu muss man sich ein Installationsmedium in Form eines USB-Sticks oder einer DVD erstellen und das daraufhin im Explorer auslesen. Dort müssen die folgenden Schritte beachtet werden:
- Zum Ordner "Sources" navigieren (üblicherweise unter Windows\x32 oder Windows\x64)
- Die Datei "gatherosstate.exe" auf den Desktop kopieren und ausführen
- Es wird automatisch die Datei "GenuineTicket.xml" auf dem Desktop erstellt; diese auf einem externen USB-Stick oder Laufwerk speichern
- Den Clean-Install von Windows 10 durchführen, die Eingabe eines Produkt-Keys einfach überspringen
- Im neuinstallierten Windows 10 zu "C:\ProgramData\Microsoft\Windows\ClipSVC\GenuineTicket" navigieren ("ausgeblendete Elemente" unter "Datei Explorer > Ansicht" anzeigen lassen) und dort die "GenuineTicket.xml"-Datei vom externen Speichermedium einfügen
- Nach einen Neustart sollte das Windows 10 jetzt aktiviert sein
Offenbar macht man durch den Prozess manuell nichts anderes, als Microsoft beim Upgrade automatisiert vornimmt – eben die Hardware-ID des Systems auslesen und an die Aktivierungsserver übermitteln. Unter anderem deskmodder.de hat die Anleitung schon selbst erfolgreich ausführen können. Am Ende bleibt nur die Frage, warum Microsoft eine solche Möglichkeit selbst nicht einmal anspricht.

Ist es mit diesem Trick auch möglich, Windows 10 nachträglich zu aktivieren, wenn ich die Datei "gatherosstate.exe" unter Windows 10 ausführe?
Die damit erzeugte Datei "GenuineTicket.xml" könnte theoretisch noch nachträglich bearbeitet werden, falls Original Windows 7/8.1 Key eingetragen werden müßte.
Mein Problem ist, dass seit gestern weder Windows 7 noch Windows 8.1 startet. Beide Versionen führen nach dem Booten sofort einen Neustart durch, leider wird keine
Fehlermeldung ausgegeben. Ein abgesicherter Start ist auch nicht möglich. Einzig allein Windows XP startet noch.
Darum habe ich mich entschlossen Windows 10 zu installieren. Das Problem ist, ich habe zwar für Windows 7 und 8.1 eine Reservierung durchgeführt, doch leider keine Aktivierung.
Wie schon gesagt, beim Update selbst war mir wichtig, zusehen wie es funktioniert. Beim zurücksetzen auf dem ersten System, glaube ich, wollte ich nichts behalten.
Beim zweiten System, bin ich mir sicher. Ich wollte nichts behalten, hatte ja gerade erst kaputt gespielt.
Der Laptop, das erste System, ist wieder zurück zu W7 und der wird ab und an gebraucht. Aber das zweite System ist im Moment für Spielereien. Das W10 darauf zwar nicht aber irgend eine SSD oä. wird sich schon finden. Mal schauen, Mi, Do oder Fr.
Wobei ich gestehen muß, beim Update wollte ich unbedingt wissen, wie gut funktioniert das.
Und auf den ersten Blick, funktioniert es recht gut. Ein "aber", dass hier unbedingt kommen müßte, würde zu sehr ausufern.
Insofern, deinen Weg habe ich gar nicht getestet, sehe aber mögliche Analogien zu folgendem.
Ich mein die Funktion in W10: " Diesen PC zurücksetzen".
Diese wird beschrieben mit;"... könnte es hilfreich sein, ihn zurückzusetzen. ... und Windows anschließend neu installieren."
Analogien sehe ich, weil, sowohl bei "Update + Zurücksetzen", wie bei "cleaninstall + Zurücksetzen", werden Fehler übernommen.
Insofern, ich habe einfach in der registry nachgeschaut. Bei der ersten Variante, sogar Einträge gefunden die noch von W7 stammten. Bei der zweiten Variante blieben z.B. speziell geänderte Rechte, Schlüssel und ein Teil von HKLM erhalten. Als größtes Manko, wurde das zuvor deinstallierte Cortana nicht repariert.
Von "neu installiert" kann also keine Rede sein.
Es kann ja sein, das dieses Verhalten nicht die Regel ist! Selbst wenn, ist es dennoch möglich!
Wobei ich gestehen muß, beim Update wollte ich unbedingt wissen, wie gut funktioniert das.
Und auf den ersten Blick, funktioniert es recht gut. Ein "aber", dass hier unbedingt kommen müßte, würde zu sehr ausufern.
Insofern, deinen Weg habe ich gar nicht getestet, sehe aber mögliche Analogien zu folgendem.
Ich mein die Funktion in W10: " Diesen PC zurücksetzen".
Diese wird beschrieben mit;"... könnte es hilfreich sein, ihn zurückzusetzen. ... und Windows anschließend neu installieren."
Analogien sehe ich, weil, sowohl bei "Update + Zurücksetzen", wie bei "cleaninstall + Zurücksetzen", werden Fehler übernommen.
Insofern, ich habe einfach in der registry nachgeschaut. Bei der ersten Variante, sogar Einträge gefunden die noch von W7 stammten. Bei der zweiten Variante blieben z.B. speziell geänderte Rechte, Schlüssel und ein Teil von HKLM erhalten. Als größtes Manko, wurde das zuvor deinstallierte Cortana nicht repariert.
Von "neu installiert" kann also keine Rede sein.
Es kann ja sein, das dieses Verhalten nicht die Regel ist! Selbst wenn, ist es dennoch möglich!
Cleaninstall dauert, bei mir auf einer alten SSD, ca. 20 Minuten, plus Vorbereitung, nochmal 3-4 Minuten.
Das Upgrade dauert etwas länger, als cleaninstall und muß dann nochmal zurück gesetzt werden, was nochmal genauso lang dauern dürfte ( hab nicht darauf geachtet).
Klarer Vorteil cleaninstall!