Windows-10: April-Update im Praxistest mit Benchmarks - Werden Ruckler reduziert?
PCGH Plus: Zwei Mal im Jahr ist es so weit: Microsoft spendiert ein großes Update mit neuen Features, Designs und verbesserter Performance. Wir haben das April-Update für Sie unter die Lupe genommen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 07/2018.
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Genau wie schon im letzten Jahr hat die Software-Schmiede aus Redmond auch dieses Frühjahr wieder eine Aktualisierung für Windows 10 veröffentlicht. Das April- oder Spring-Update, das den Meilenstein "Redstone 4" darstellt, musste nach einem massiven Bug kurz vor der Auslieferung verschoben werden und bietet neben neuen Features wie der Zeitleiste auch mehr von der bereits im Herbst (Fall-Creators-Update, v1709) eingeführten Design-Sprache "Fluent Design". Auf den kommenden Seiten sprechen wir die wichtigsten Neuerungen an und legen ein besonderes Augenmerk auf drei aktuelle Spiele in Kombination mit dem Windows-internen Game Mode. Kann dieser weiterhin für eine runde Performance in Spielen sorgen?
Mehr Fluent Design
Bereits das Start-Menü zeigt einige neue Elemente. So können jetzt beispielsweise neue Verknüpfungen zu den Windows-Standard-Ordnern Bilder, Dokumente und dergleichen hinzugefügt werden, um intuitiver und schneller an besagte Ordner zu kommen. Leider lassen sich diese neuen Querverweise nicht individualisieren, sodass man beispielsweise keine eigenen Verzeichnisse auswählen kann Hinzu kommen außerdem weitere Effekte und visuelle Verbesserungen
Das Startmenü hat nicht nur Effekte aus dem Fluent Design spendiert bekommen, sondern auch neue Verknüpfungen zu den Standard-Ordnern unter Windows.
aus der Fluent-Design-Sprache, die wir bereits beim letzten Update in Ausgabe 12/2017 angesprochen hatten.
Besserer Workflow
Genau wie bei Facebook gibt es jetzt auch in Windows 10 eine Zeitleiste - oder Timeline -, die Aktivitäten auf dem eigenen Rechner aufzeichnet. Damit soll dem Nutzer ein schnellerer und einfacherer Zugang zu seinen vorherigen Sitzungen ermöglicht werden. In den Einstellungen unter > Datenschutz > Aktivitätenverlauf kann man die Synchronisationsfunktion einschalten, die dann die Zeitleiste auf mehreren PCs und Mobilgeräten über die Cloud abgleicht. Dadurch soll es möglich sein, nahtlos zwischen mehreren Geräten zu wechseln. Die Informationen werden in der Zeitleiste
Die Zeitachse erlaubt, bis zu 30 Tage in die Vergangenheit zu schauen, um so im Handumdrehen die Arbeit an bestimmten Projekten wieder aufzunehmen.
schließlich bis zu 30 Tage lang gespeichert, entweder in der Cloud oder lokal.
Der Benachrichtigungsassistent erlaubt Ihnen in bestimmten Situationen, alle störenden Mitteilungen verstummen zu lassen. Dies kann beispielsweise beim Spielen sein, beim Duplizieren des Bildschirms (Präsentationen) oder innerhxalb einer bestimmten Zeitperiode.
Mehr Einstellungen
Unter System > Anzeigen > Grafikeinstellungen ist es nun möglich, in einem Multi-GPU-System Programmen eine Grafikkarte konkret zuzuweisen. Bisher konnte man das zwar über die Treibersoftware der Grafikkartenhersteller tun, nun gibt es dafür aber eine allgemeine Anlaufstelle im Betriebssystem, unabhängig von der eingesetzten Karte. Unter der Energiesparfunktion spricht Windows - sofern vorhanden - die integrierte Grafiklösung an und bei hoher Leistung wird die dedizierte Grafikkarte genutzt. Microsoft hat außerdem die Skalierung von Programmfenstern verbessert. Sollten Anwendungen verschwommen aussehen, können Sie unter > Anzeigen > Skalierungseigenschaften oder per Rechtsklick auf einer EXE-Datei die Ansicht für moderne Monitore optimieren.
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Das bekommen Sie im Artikel:
- Vorstellungen der Änderungen
- Verbesserter Game Mode
- Benchmarks mit Assassin's Creed Origins, Kingdom Come: Deliverance, The Witcher 3
- Vergleich Game Mode an/aus bei Windows 10 1709 und 1803
- Benchmarks mit RX Vega 56 und GTX 1070 Ti
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