Windows 10: Edge-Browser pausiert nervige Flash-Werbung
In einem Insider-Build von Windows 10 ist unter anderem auch eine Neuerung für Microsofts eigenen Browser Edge enthalten: Flash-Inhalte, welche kein zentraler Bestandteil der Webseite sind, werden automatisch pausiert. Die Funktion, die vor allem gegen aufdringliche Werbung gerichtet ist, wird die Leistung verbessern sollen.
Wer mit Google Chrome im Internet surft - und keinen Adblocker nutzt - beobachtet schon seit letztem Jahr ein Verhalten, bei dem der Browser automatisch bestimmte, periphere Flash-Inhalte pausiert. Da Adobe Flash eine deutlich höhere Leistungsaufnahme bedingt als vergleichbare HTML5-Techniken, wollten die Entwickler damit vor allem Laptop-Nutzern entgegenkommen, die nun von verlängerter Akkulaufzeit profitieren sollen.
Seit dem letzten Insider Build von Windows 10 findet sich eine vergleichbare Funktion auch im Microsoft-Browser Edge. Animierte Flash-Objekte, die nicht zum eigentlichen Bestandteil der aufgerufenen Webseite zählen, werden auch hier nun bei Aufruf pausiert. Mit einem Klick auf das jeweilige Objekt wird die Animation dann ganz normal abgespielt. Mittels welcher Filter Edge auswählt, welche Inhalte zentral der Webseite angehören und welche nicht, ist jedoch nicht klar. Google Chrome ermittelt unter anderem, von welcher Domain das Objekt stammt und welche Größe dieses hat.
Microsoft begründet diesen Schritt ebenso damit, dass die Nutzung von modernen Webstandards wie HTML5 Nutzern und Entwicklen zugute kommen würde. Nutzer profitieren von niedrigerer CPU- und RAM-Auslastung und damit gesteigerter Akkulaufzeit, Entwickler stellen sicher, dass ihre Inhalte auf allen Endgeräten in allen Browsern gleichermaßen dargestellt werden. Primäre Wirkung wird dieser Schritt natürlich gegen Werbung entfalten, welche in vielen Fällen grundsätzlich pausiert werden wird. Selbst Nutzern von Adblockern wird oft noch Flash-Werbung angezeigt, nachdem viele Werbeanbieter Adblock-Entwickler Eyeo bezahlen, um auf die zugelassene Whitelist gesetzt zu werden. Im Sommer soll die neue Funktion auch für reguläre Windows-10-Besitzer als Update kommen.
Quelle: Microsoft Blog via Golem

PCGH stattdessen fördert in dem Fall sogar, dass der PC von dritten Angreifbar gemacht wird. Für eine PC/IT Zeitschrift/Webseite eigentlich ein No-Go.
Übrigens lief der PCGH Videoplayer mal unter HTML5/WebM.... bis PCGH den Player gewechselt hat.
Adobe Flash erlaubt heimliche Installation von (Erpressungs-) Trojaner
Genauso wie der schrottige PCGH Videoplayer.