Microsoft: Windows-Chef hört nach 21 Jahren auf; weitere Umstrukturierungen im Unternehmen
Bei Microsoft bahnen sich diverse Umstrukturierungen an: Der bisherige Chef der Windows-Sparte, Terry Myerson, verlässt nach über zwei Jahrzehnten das Software-Unternehmen. Sein Nachfolger Joe Belfiore übernimmt überdies nur den OS-Bereich, während der bislang ebenso Myerson unterstehende Geräte-Zweig fortan getrennt geführt wird.
Nach 21 Jahren gönnt sich der bisherige Chef der Windows- und Geräte-Sparte von Microsoft, Terry Myerson, eine Auszeit: Er hätte schon häufiger über diesen Schritt mit CEO Satya Nadella gesprochen und möchte nun zunächst einmal "quality time" mit seiner Familie verbringen, nachdem er aufgrund von Geschäftsreisen einige der Geburtstage seiner Kinder verpasst hätte. Außerdem möchte er sich mit Genomen und Robotik beschäftigen.
Bei Microsoft geht es währenddessen nicht so ruhig zu: Mit dem Ausstieg Myersons wird die bisherige Windows- und Geräte-Sparte auf zwei Chefs aufgeteilt, nämlich Joe Belfiore und Panos Panay. Außerdem wird es ein neues Team "Experience and Devices" geben, dessen Aufgabe es sein wird, eine einheitliche Nutzererfahrung bei allen Diensten und Geräten zu bewerkstelligen.
Neu wird auch das Team "Cloud and AI Platform" sein, das von diversen anderen Teams bei der KI-Entwicklung unterstützt wird. Bereits jetzt sei man überrascht, wie schnell KI-Funktionalität den Weg in Endprodukte gefunden hätte - und meint damit möglicherweise auch Cortana. Dieser Fortschritt soll durch die jetzigen Änderungen nur noch verstärkt werden.
Erwähnenswert ist außerdem eine neue Ethikkommission "AETHER", die bei Forschung und Entwicklung darauf achten soll, dass die Grundwerte und -prinzipien Microsofts nicht verletzt werden. Unter anderem soll die Kommission auch daran arbeiten, die "Vorurteile" innerhalb von KI-Systemen aufzuspüren und aufzulösen.
So schnell wird Windows nicht eingestampft. Windows 10 ist zwar besser geworden, aber die Upgrades jedes halbe Jahr gehen mir definitiv komplett auf den Sack. Irgend etwas bereitet an meinen beiden Tablets (Acer+Asus) ständig Probleme nach einem Upgrade, und wenn diese dann mal komplett behoben sind, naht schon das nächste Problembär-Upgrade. Für mich ist die Schlagzahl entschieden zu hoch. Um die Sicherheit zu gewährleisten und aktuell zu halten, würden die kumulativen Updates sicher reichen. Ein komplettes Upgrade alle 1-1,5 Jahre wäre mir absolut genug, da ich mich auf die Geräte und deren Stabilität verlassen muss.
Was den App Quatsch angeht, sind diese mir völlig egal, da ich diese nicht nutze. Eines muss ich jedoch positiv feststellen: nach einem Upgrade muss man definitiv nicht mehr so viel am System zurück stellen. Jedenfalls, bei mir waren die meisten Einstellungen so wie vor einem Upgrade.
Welche Gesetze sollen denn FÜR eine Zwangs-Cloudnutzung sprechen? Datenschutz und Lagerung der Daten innerhalb der EU kann es für deutsche/europäische Firmen nun nicht unbedingt sein.
Aber vieleicht wird sich die Cloud-Nutzung ja in den nächsten 20 Jahren als die erste Methode des Outsourcings heraus selllen, die nicht in großen Teilen scheitert, falls das Unternehmen seine Qualitätsansprüche nicht grundlegend herabsetzen will.
Dazu kommen dann die negativen Dnige der Stores von MS und Apple (Android ist da derzeit noch offener, aber wie lange):
- Apps lassen sich nur mittels Store installieren, der Storebetrieber hat also die vollkommene Kontrolle darüber, was in seinem Store überhaupt zulässig ist.
- Apps (jedenfalls bei Windows) dürfen bedeutend wenigeer auf ein stinknomales Programm. das geht ja schon bei nicht existenten Plugins für die App-Versionen von IrfanView oder Notepad++ los).
- Da man nicht von lokaler Quelle installieren kann, ist man auf Gedeih und Verderb auf die Verfügbarkeit der gewünchten App im App-Store angewiesen. Kaufe ich heute eine App und sie wird irgendwann zurück gezogen, kann ich sie auf meinem nächsten Device nicht mehr installieren. Meine Photoshop Elements 2 aus 2003 kann ich immer noch unter Win 10 nutzen, die CD ist noch lesbar.
Aber am Ende ist es auch egal, MS hat schon immer gemacht, was sie wollten. Wenn sie Windows komplett einstellen möchten, dann tun sie es einfach. Mal sehen wie schnell wir unsere Lieferanten dann dazu bringen, alles auf Linux zu migrieren, um die Produktion auch weiterhin ausschließlich lokal laufen zu lassen.
Und wie vermutet richtet sich MS neu aus, auf Cloud u.s.w.
Wie es mit Windows weiter geht, kann man aus der News nicht direkt erfahren.
Naja der Cloud Markt ist ein unglaublicher Wachstumsmarkt. Die Marktkapitalisierung aller börsennotierten Cloud-Anbieter schoss innerhalb von sieben Jahren von 25 Milliarden Dollar um mehr als das Siebenfache auf rund 180 Milliarden Dollar nach oben. Hier ist Markttechnisch Amazon natürlich Platzhirsch und Microsoft muss aufholen. Vieles wandert in die Cloud, da viele Unternehmen zum einen, von Gesetzteswegen gezwungen werden und zum anderen die Unternehmen da eine menge Kohle sparen.
Das kann ja nur bedeuten, dass wir auf dem PC nochmehr von diesem App-Blödsinn aufgezwungen bekommen.
"Außerdem wird es ein neues Team "Experience and Devices" geben, dessen Aufgabe es sein wird, eine einheitliche Nutzererfahrung bei allen Diensten und Geräten zu bewerkstelligen."
Das kann ja nur bedeuten, dass wir auf dem PC nochmehr von diesem App-Blödsinn aufgezwungen bekommen.
Schlimmer werden?, viele finden Windows 10 hier ganz toll im Forum.
Und wie vermutet richtet sich MS neu aus, auf Cloud u.s.w.
Wie es mit Windows weiter geht, kann man aus der News nicht direkt erfahren.