Windows 10 verliert an Fahrt: Weniger Umsteiger im September
Windows 10 hat im September an Fahrt verloren. Es sidn deutlich weniger Nutzer umgestiegen als noch im August. Eine erste Flaute, die sich aber legen könnte. Im November kommt das erste große Update, was für weitere Umsteiger sorgen dürfte.
Zieht man aktuelle Analysen von Netmarketshare heran, ist der große Hype um Windows 10 erst einmal vorbei. Während im August Spitzenwerte bei der Verbreitung des teils kostenlosen Betriebssystems erreicht wurden, normalisieren sich die Werte im September. Wer Windows 10 unbedingt wollte, ist nun umgestiegen. Alle anderen werden sich in den kommenden Monaten entscheiden.
Das zeigt sich in den Zahlen wieder, denn Windows 10 kam recht zügig auf einen Marktanteil von 5,21 Prozent. Einen Monat später stehen aber nur 6,63 Prozent in dem Büchern der Marktanalysten, was eine deutliche Verlangsamung der Verbreitung nahelegt. Windows 10 wird nun wahrscheinlich peu à peu an Marktanteil zulegen. Im November könnte es noch einmal einen Schub geben, weil dann das erste größere Update erscheint. Ein zweiter Schub ist für kommendes Jahr absehbar, wenn das zweite große Update namens Redstone kommen soll.
Das kostenlose Upgrade ist seit Release ein Jahr gültig. Man darf also auch erwarten, dass sich zum Ende dieser Zeitspanne mehr Nutzer vom Umstieg überzeugen lassen. Bis dahin ist der erste "Drive" zunächst heraus. Vergleich wir noch einmal: Als Windows 7 startete, kam es im ersten Monat auf 6,21 Prozent um im zweiten Monat auf 8,3 Prozent. Etwas besser als Windows 10 heute, aber damals war der Schritt von XP bzw. Vista auch deutlich größer und das Weihnachtsgeschäft stand vor der Tür.
Quelle: Netmarketshare
Quelle: Netmarketshare
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Hintergrund zu Windows 10
Windows 10 ist das aktuelle Betriebssystem von Microsoft, nachdem das 2012 erschienene Windows 8 vor allem bei Spielern nie richtig Fuß fassen konnte. Windows 10 ist am 29. Juli 2015 erschienen und zwar als kostenloses Upgrade für alle, die einen gültigen Key für Windows 7 und Windows 8(.1) besitzen. Mehr zu Windows 10 gibt es auf unserer Themenseite.
Der Postillon: Windows 9 zum besten Microsoft-Betriebssystem aller Zeiten gekürt
Wir haben ja alle nichts zu verbergen und außerdem immer wenig Zeit. Deshalb wählen wir bei der Installation von Windows 10 auch mal eben die Express-Einstellungen ... Ein großer Fehler – denn damit darf sich Microsoft bei uns am großen Datenbuffet bedienen. Neben Aussprache, Handschrift, Standort, Kontakten, Terminen, Einstellungen, Nutzungsdaten, installierter Software, Hardware werden auch Name, Adresse
und vieles mehr standardmäßig gesammelt und an Microsoft übermittelt. Von einem „Gratis“-Upgrade kann da nicht wirklich die Rede sein.
Datenschützer sind zu Recht schockiert, aber vielen Nutzern ist es dennoch egal. Allen anderen, die noch ein Restbedürfnis an Privatheit haben, sei empfohlen, entweder die Windows-10-Einstellungen während oder nach der Installation ganz massiv anzupassen (Anleitungsvideo unter Video: Windows 10 - Datensammelwut stoppen - PC-WELT).
Denn nur so lässt sich der Datenstrom Richtung Microsoft eindämmen – ganz versiegen wird er aber nie.
Oder Sie nutzen einfach Linux – die neue Mint-Version 17.2 zum Beispiel. Dabei handelt es sich um eine Langzeitsupport-Version mit Updates bis 2019. Es baut auf Ubuntu 14.04 LTS
auf, bringt aber den für Windows-Nutzer umsteigerfreundlichsten Cinnamon-Desktop mit.
Bei der neuen Version wurde die Leistungsfähigkeit verbessert, der Ressourcenverbrauch verringert und eine ganze Reihe nützlicher Funktionen hinzugefügt. Das Beste aber ist, Linux Mint sammelt keine Daten über Sie und Ihr Nutzungsverhalten. Außerdem ist es leicht zu bedienen und natürlich wirklich kostenlos. Das System finden Sie auf DVD – und alles, was Sie dazu wissen müssen, steht auf Seite 16.
Viel Spaß beim Lesen!
Wenn du wirklich ein kostenloses Betriebssystem haben willst: Download - Linux Mint