Windows 10: Verbraucherschützer fordern Schadensersatz wegen Upgrade-Problemen
Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 hat aufgrund der teilweise sehr penetranten Hinweise nicht nur manche Nutzer verärgert, sondern auch Probleme verursacht. Bei den britischen Verbraucherschützern von "Which?" sind mehr als 1.000 Beschwerden deswegen eingegangen. Microsoft soll daher Schadensersatz an die betroffenen Nutzer bezahlen.
In Großbritannien stellt die Organisation "Which?" eine Art Mischung aus Stiftung Warentest, Verbraucherschützern und Vergleichsportal für viele Produkte und Dienste dar, die daher aus vielen Gründen einen wichtigen Anlaufpunkt für Briten darstellt. Auch mit Windows 10 sieht sich Which? aufgrund der vielen Beschwerden von Nutzern konfrontiert.
Mehr als 1.000 Nutzer hätten sich mit Problemen gemeldet, die im Zusammenhang mit Windows 10 stehen. Das Betriebssystem sei manchen Nutzern "wie ein unerwünschter Gast" aufgezwungen worden. Nach dem Upgrade sei es dann zudem zu vielen Kompatibilitätsproblemen mit Geräten wie Druckern und WLAN gekommen. E-Mail-Konten hätten sich nicht mehr synchronisiert, Dateien und Daten seien gelöscht worden, PCs seien langsamer geworden und manche Software sei einfach deinstalliert worden.
Sogar Office 2010 sei deinstalliert worden und Nutzer, die den Produktschlüssel nach all den Jahren nicht mehr finden, müssten notfalls Office nochmals kaufen. Auch wenn es viele PC-Nutzer gebe, die mit Windows 10 zufrieden seien, müsse Microsoft aufgrund der vielen Beschwerden reagieren.
Die Verbraucherschützer fordern Microsoft daher auf, die Rechte der Betroffenen zu achten und ihnen nach dem Consumer Rights Act des Jahres 2015 Schadensersatz zu bezahlen, wenn dies angebracht ist. Außerdem sollte Microsoft mehr dafür tun, dass die offiziellen und kostenlosen Möglichkeiten für Support bekannter werden, denn gerade älteren Nutzern seien darüber meist nicht informiert. Viele seien auch unsicher, weil es inzwischen Betrüger gibt, die sich als Microsoft-Support ausgeben.


Übrigens, so ganz toll scheint Windows 10 nicht zu sein, wenn die Marktanteile nach dem "Gratis" Angebot zurück gehen.
Windows 10 im September 2016 erstmals ohne Wachstum - Dr. Windows
@Grestorn
Es handelt sich nicht nur um ein grosses Major Update, sondern es sind inzwischen sogar 2 in einem Jahr seit Release (1511 und RS1) . Und für 2017 sind ebenfalls 2 angekündigt.
Von einem kann also keine Rede sein. Und die Änderungen bisher waren wesentlich umfangreicher, als die damaligen, einjährigen Service Packs.
Manchmal wird auch nur nach einem Cumulative Patch zuviel "verbessert".
@nWo Wolfpac
Aber genau die Zwangsupdates sind doch gerade das grosse übel. Wenn man ständig sehr viel ändert, und das innerhalb kurzer Zeit, ist es doch paradox das zwanghaft zu installieren, ohne das sich zB die Home User dagegen wehren können.
Gegen Sicherheitspatches, die zwangsweise installiert werden, habe ich nichts, aber gegen alle anderen Zwangs und Treiberupdates.
Gefahr der Defragmentierung hin oder her, ein stabil laufendes System sollte immer Vorrang haben und dem Nutzer nicht die fast vollständige Kontrolle über das System nehmen.
Aber so kann man nun mal jeden Mist, denn man durchdrücken will, auf jedem Windows 10 Rechner installieren. Sei es Telemetrie oder Werbung samt nutzloser Apps.
Und dank dieser Zwangsupdates kann man noch mehr Beschränkungen einbauen, und den Handlungsspielraum des Nutzers noch weiter einschränken.
Was ja bereits schon gemacht wurde.
Wie soll man da in Zukunft drauf Vertrauen können, das es nicht schlimmer wird?
Im Gegenteil, wenn man jemanden zuviel Macht gibt, nutzt er das auch irgendwann mal aus.
Die machen aus stabilen Systemen plötzlich nicht mehr funktioniernde Systeme. Und warum wird so viel geändert und angepasst?
Eben weil es nach nunmehr mehr als einem Jahr immer noch uneinheitlich und unfertig aussieht. Und genau das war es und ist es bis heute.
Ich verlange Stabilität von einem OS, damit ich mich in 3 Monaten noch darauf verlassen kann, das ich meine Software und Geräte dann auch noch nutzen kann und alles vernünftig läuft.
Bei Windows 10 ist das aber nur noch ein Glücksspiel, mehr nicht.
Die ständigen Neuinstallationen, die durchgeführt und immer wieder vorgeschlagen werden, sind in meinen Augen ein Beleg für schlechte Qualitätskontrolle, zu schnelle Änderungen und fehlende Stabilität.
Und traurigerweise wird es auch so weitergehen. Und dank der Zwangsupdates ist man hier immer der Dumme und kommt aus dem Teufelskreis nicht heraus.
Windows 10 ist für Kiddie Gamer und Experimentierfreudige genau richtig, bei mir hat es bis jetzt nur Ärger und Probleme verursacht, die es vorher nicht gab. Auf dem Testrechner musste bereits die 3 Cleaninstall gemacht werden, weil nach einem Update irgendwelche Probleme auftraten.
Dazu im Vergleich, Windows 7 wurde genau 1 mal neuinstalliert, als es released wurde.
Sämtliche Updates und das Upgrade auf 8.0 und 8.1 liefen sauber und es läuft bis zum heutigen Tage ohne jegliche Neuinstallation.
Wie lange soll man Windows 10 Zeit lassen, um zu "reifen"? Bis es Schimmel ansetzt?
Wo also sind die deutlichen Vorteile von Windows 10 im Vergleich zu den Vorgängern ?
Stabilität? Langlebigkeit? Zuverlässigkeit? Die uneinheitliche Oberfläche, die gerade nach Beta Status "schreit"?
Der einzige Vorteil ist, das man mehr Übung bekommt, weil man es öfter neu installieren muss.
Die Verschmelzung der Mobile und Desktop Welt ist falsch, as a Service ist gar keiner, jedenfalls nicht für den Kunden.
Unter" Service" verstehe ich etwas anderes. Es müsste eigentlich heissen "changes as soon as possible"...
Ich kann mir allerdings nicht erklären warum andere wiederrum so massive Probleme haben. Hab ich einfach nur Glück das es bei mir so gut läuft ? Glaube ich nicht, da 6 andere Freunde auch keine Probleme mit Win10 haben. Alle haben unterscheidliche Systeme, vom Gaming Rechner bis zum Office PC. Auf meinem HTPC ist auch Win10 installiert und auch dort läuft es rund.
Deswegen kann ich zumindest aus meinem Umfeld über nichts negatives berichten. Die Zwangsupdates sind natürlich eine andere Geschichte, davon bin ich auch nicht begeistert.
Einmal im Jahr ein Major Update ist eigentlich inzwischen Standard für Betriebssysteme. Das hat Nachteile, speziell für Firmen (weswegen die ja auch meist andere Optionen haben), aber es ist nun mal der Weg der Dinge. MS kann sich da nicht ausnehmen.
Trotzdem ist Win10 absolut kein schlechtes BS, es fehlt halt nur die Reife. Win7 oder XP war am Anfang auch nicht perfekt und auch dort wurde gemeckert. Ich bin mir aber sicher das sich das im Laufe der Zeit bessern wird. Ich kann den Frust mancher Leute absolut nachvollziehen. Wenn es nicht rund läuft und man nur Probleme mit Win10 hat, dann bekommt man halt schnell eine "Krawatte". DX12 steckt ja auch noch in den Kinderschuhen und liefert nicht das was man erwartet hat. MS muss halt jetzt sehen, das sie die Probleme schnell beseitigen und sich nicht weiter den Unmut der Benutzer zuziehen. Auf Dauer wird sich aber Win10 etablieren da wird früher oder später kein Weg dran vorbeiführen, so war das schon immer. Also MS spukt in die Hände und bügelt aus was ihr selber verbogt habt
Die machen aus stabilen Systemen plötzlich nicht mehr funktioniernde Systeme. Und warum wird so viel geändert und angepasst?
Eben weil es nach nunmehr mehr als einem Jahr immer noch uneinheitlich und unfertig aussieht. Und genau das war es und ist es bis heute.
Ich verlange Stabilität von einem OS, damit ich mich in 3 Monaten noch darauf verlassen kann, das ich meine Software und Geräte dann auch noch nutzen kann und alles vernünftig läuft.
Bei Windows 10 ist das aber nur noch ein Glücksspiel, mehr nicht.
Die ständigen Neuinstallationen, die durchgeführt und immer wieder vorgeschlagen werden, sind in meinen Augen ein Beleg für schlechte Qualitätskontrolle, zu schnelle Änderungen und fehlende Stabilität.
Und traurigerweise wird es auch so weitergehen. Und dank der Zwangsupdates ist man hier immer der Dumme und kommt aus dem Teufelskreis nicht heraus.
Windows 10 ist für Kiddie Gamer und Experimentierfreudige genau richtig, bei mir hat es bis jetzt nur Ärger und Probleme verursacht, die es vorher nicht gab. Auf dem Testrechner musste bereits die 3 Cleaninstall gemacht werden, weil nach einem Update irgendwelche Probleme auftraten.
Dazu im Vergleich, Windows 7 wurde genau 1 mal neuinstalliert, als es released wurde.
Sämtliche Updates und das Upgrade auf 8.0 und 8.1 liefen sauber und es läuft bis zum heutigen Tage ohne jegliche Neuinstallation.
Wie lange soll man Windows 10 Zeit lassen, um zu "reifen"? Bis es Schimmel ansetzt?
Wo also sind die deutlichen Vorteile von Windows 10 im Vergleich zu den Vorgängern ?
Stabilität? Langlebigkeit? Zuverlässigkeit? Die uneinheitliche Oberfläche, die gerade nach Beta Status "schreit"?
Der einzige Vorteil ist, das man mehr Übung bekommt, weil man es öfter neu installieren muss.
Die Verschmelzung der Mobile und Desktop Welt ist falsch, as a Service ist gar keiner, jedenfalls nicht für den Kunden.
Unter" Service" verstehe ich etwas anderes. Es müsste eigentlich heissen "changes as soon as possible"...