Windows 10 Upgrade für Windows 7/8 ohne Lizenz soll nach Deutschland kommen
In den USA läuft ein Programm, das Windows-Anwender aus der Illegalität holt, in dem ihnen ein Upgrade auf Windows 10 angeboten wird. Kostenfrei ist das allerdings nicht, wie manch einer nun hoffen mag. Vielmehr soll der Prozess erleichtert werden.
Noch bevor Windows 10 auf dem Markt war, wurde nach der Ankündigung des kostenlosen Upgrades darüber spekuliert, ob Microsoft vielleicht auch nicht legal organisierte Windows 7 und Windows 8 aktualisieren wird und sie so in die Legalität holt. Offiziell gekommen ist das nicht, aber in den USA läuft ein Test, bei dem ausgewählten Kunden mit nicht korrekt lizenzierter Software das Upgrade erlaubt wird und das soll nach Deutschland kommen.
In den USA ist das System seit Ende letzten Jahres im Einsatz, nachdem es Windows-Chef Terry Myerson angekündigt hatte. Damit sollte es den Anwendern, die kein legales Windows 7 oder Windows 8 einsetzten, leichter gemacht werden. Für Microsoft hat das natürlich auch Vorteile, wenn man die Kunden aus der Illegalität heraus und zu Windows 10 bekommt. Bei den weltweiten Marktanteilen wird nämlich keine Rücksicht auf legal oder nicht genommen.
Wer jetzt aber glaubt, dass das komplett kostenlos über die Bühne gehen wird, der irrt sich. In den USA werden trotzdem Gebühren für Windows 10 erhoben, nur der Zugang wird vereinfacht, indem man mit einem Klick auf Windows 10 wechseln kann und dabei legal wird. Das wird über den Microsoft Store abgewickelt. Die Frage ist letztlich, ob man diesem Kundenkreis preislich entgegenkommt oder nicht. Dazu ist aber für Deutschland derzeit nichts bekannt.
Interessant ist das vor allem für Geschädigte, denen illegale Software untergejubelt wurde. Im großen Stil machte das PC Fritz. Microsoft hatte Windows-7-Lizenzen, die dort für 30 Euro verschleudert wurden, in den meisten Fällen aus Großzügigkeit aktiviert. Allerdings ließ sich mit solchen Lizenzen kein Upgrade auf Windows 10 vornehmen. Das neue Betriebssystem konnte reserviert werden, aber das war es dann auch.

Im Alltag sind ehrlich gesagt beide Systeme sehr angenehm. Ich bleibe häufig abwechselnd für je ein paar Monate auf Linux oder Windows hängen, einfach weil man sich an beide sehr gut gewöhnt. Und beide haben ihre ganz eigenen Vorteile.
Deshalb auf Linux umsteigen. Dann hat man eine Abhängigkeit weniger.
Ich denke, dass die Datensammlung nur der Anfang ist.
Stichwort neue Prozessoren und alte Betriebssysteme. Da kommen nun die ersten Einschränkungen. Man braucht also für ein Betriebssystem bestimmte Hardware. Damit macht man richtig Geld.
Ich finde Microsoft hat bei der ganzen Sache extrem intelligent gehandelt. Sie könnten Windows 10 bestimmt sogar verschenken, was aber auf dem Papier der Investoren nicht gut aussehen dürfte
Erst wenn wir beide Fragen mit "Ja" beantworten können, werde ich mir W10 holen. Und so wie es derzeit aussieht, sind wir da noch ein gutes Stück von weg.
Ich bin bis jetzt so misstrauisch, dass ich nur auf meinem Laptop das Upgrade gemacht habe. Man weiß ja mittlerweile, was an Daten gesammelt wird. Ärgerlich ist halt, dass man ohne Win 10 kein DX12 erhält, die Performance in Spielen geringer ist und man irgendwann in absehbarer Zeit nicht mehr mit Updates versorgt wird. Gleichzeitig wird man unter Druck gesetzt, das Upgrade bis zum 29.07.2016 durchzuführen, wenn man nicht draufzahlen möchte.
Ich lasse mir mit meinem Spielerechner noch so lange wie möglich Zeit.
Dies ist aber bei praktisch jedem großen Anbieter so. Google, Facebook, MS, blah - die hängen alle dran, und wer (noch) nicht - der stellt sich schon den Anteil vor, den er von dem fetten Datenkuchen abschneiden kann.
Man kann natürlich das OS daran hindern, nach Hause zu telefonieren, wenn man will. Davon wird es nicht schlechter.