Update für Windows 10: Version 1809 wieder verfügbar, Microsoft verspricht bessere Qualität
Das Oktober-Update ist da: Nachdem das eigentlich bereits Anfang Oktober veröffentlichte Update für Windows 10, das die Versionsnummer auf 1809 erhöht, zurückgezogen wurde, ist es seit dem 13.11. wieder als Download verfügbar. Parallel verspricht Microsoft eine bessere Qualität für künftige Updates.
Das Drama um das zweite große Windows-10-Update des Jahres hat vorläufig ein Ende. PC Games Hardware berichtete bereits mehrfach über das unglückliche Update auf die Version 1809, nach gut sechs Wochen Nacharbeit und zusätzlicher Tests im Insider-Programm steht das "Oktober-Update" nun im November bereit.
Windows 10: 1809 ohne Datenverlust-Fehler
Microsoft verspricht, dass das "kleine, aber ernsthafte Problem" mit Datenverlusten nach dem Update behoben sei. Man habe zusätzliche, intensive Tests durchgeführt und auch das Feedback sowie die Daten der Windows-Insider, die mit dem Oktober-Update arbeiteten, ausgewertet. Es gebe "keine weiteren Hinweise auf Datenverluste". Deshalb habe man die Installationsmedien aktualisiert und biete Version 1809 (Build-Nummer 17763.107) auch nach und nach den Windows-10-Nutzern an, die manuell nach Updates suchen. Die letztere Möglichkeit werde man langsam ausweiten.
Während das April-Update sehr schnell automatisch ausgeliefert wurde, will Microsoft das nach den Erfahrungen beim Oktober-Update nun anders handhaben. Man verspricht, die automatische Verteilung deutlich langsamer anzugehen und das Feedback der ersten Nutzer zu analysieren. Außerdem wird Microsoft das Update nicht automatisch installieren, wenn es wahrscheinlich ist, dass es ein Problem mit dem Gerät geben könnte, auf dem das Update installiert werden soll. Wer eine Geforce-RTX-Grafikkarte besitzt und Raytracing in Battlefield 5 spielen möchte (wofür Windows 10 1809 die Voraussetzung ist), dann muss man aktuell wohl oder übel Media Creation Tool nutzen, sofern man das neue Update nicht von Hand installieren kann.
Windows 10: Mehr Qualität bei Updates
In einem neuen Blogeintrag erklärt Microsoft, welche Lehren man aus den Problemen mit dem Oktober-Update ziehen will. So sei zwar die Zahl der Supportanfragen stetig gesunken (trotz steigender Windows-10-Nutzerzahlen), aber dieser Trend sei für User, die eine negative Erfahrung mit dem Oktober-Update hatten, trotzdem irrelevant. Wichtige Punkte, um die Qualität von Windows-10-Updates in Zukunft weiter zu verbessern, seien automatisierte Test-Tools, die Zusammenarbeit mit OEM-Partnern, das Insider-Programm, qualitativ hochwertige Treiber und eine "aggressive Selbstversuch-Kultur" der eigenen Mitarbeiter.
Microsoft weist aber auch auf die schiere Größe des Projektes "Windows als Service" hin. So läuft Windows 10 auf über 700 Millionen aktiven Windows-10-Geräten, es gibt über 35 Millionen Softwaretitel mit mehr als 175 Millionen Softwareversionen und schlussendlich 16 Millionen einzigartige Kombinationen aus Hardware und Treibern.

Wie ich das auch aus anderen Foren mitbekommen habe, scheinen die Probleme zumindest zum Großteil nur bei den Pros vorzukommen. Ich für mein Teil mache schon lange nichts mehr außergewöhliches an meinem 7 Jahre alten Laptop. Trotz Bios von 2012 und teils veralterter Hardware/Treiber läuft von Anfang an alles problemlos. 1809 hab ich mir damals gleich am ersten Tag gezogen. Und die Aussage anderer User scheint sich damit auch zu decken.
Wenn ich kein Monster Hunter spiele, kann ich nicht entscheiden ob ich es lieber off- oder online spiele, so als Beispiel.
Ich dachte ja, die wollen meine Daten und somit soll ich möglichst viele Fragen beantworten, aber das scheint doch nicht so zu sein