Windows 10: Update-Funktion soll weiter aufgebohrt werden
Microsoft plant laut einem Medienbericht zufolge das Aufbohren von Windows Update in Windows 10. Über die Funktion sollen künftig nicht nur Patches und Updates erscheinen, sondern auch neue Funktionen, die dann ins Betriebssystem übernommen werden. Bei Windows 8 ging man noch den Weg über den Windows Store.
Zusammen mit Windows 10 wird es sehr wahrscheinlich auch ein neues Verfahren für Updates geben. Die Technical Preview des Betriebssystems lässt hierauf erste Rückschlüsse zu. Das bisherige Windows Update, das das Betriebssystem mit Patches und Updates aller Art versorgt, soll künftig auch darauf ausgelegt werden, neue Funktionen zu liefern. Ein praktisches Beispiel hierfür wäre das Update von Windows 8.0 auf Windows 8.1, das über den Windows Store bezogen werden muss. Solche Updates sollen laut Bericht künftig über Windows Update kommen.
Microsoft hat das sogar schon gemacht, etwa beim Update für Windows 8.1. Auch das lieferte neue Funktionen und wurde über Windows Update ausgeliefert. Allerdings waren die neuen Funktionen nicht besonders tiefgreifend. Bei Windows 10 soll dann aber alles von einer Stelle kommen. Microsoft könnte sich so Servicepacks sparen und Windows 10 peu à peu erweitern. Diesen Gedanken hegte man schon seit Längerem in Redmond.
Zudem sollen Optionsmodule eingeführt werden, die vor allem Geschäftskunden ansprechen. Die können dann festlegen, dass beispielsweise nur Sicherheitsrelevante Patches eingespielt werden, neue Funktionen aber nicht. Das klingt erst einmal merkwürdig, aber für die IT großer Unternehmen ist das Pflegen der Software, insbesondere des Betriebssystems, eine Herausforderung. Die Zuständigen sehen daher nicht gerne große Änderungen, da das immer wieder zu Problemen führen kann und wird. Über die Optionsmodule können Systemadministratoren die Ausspielung verzögern oder stoppen und zuvor umfangreiche Tests machen, bevor das Update im Unternehmen ausgeliefert wird.
Neues zu Windows 10 wird man spätestens auf der nächsten Entwicklerkonferenz erfahren. Die Build 2015 findet von 29. April bis 1. Mai in San Francisco statt. Der Release des Betriebssystems wird sich noch ins zweite Halbjahr 2015 hinziehen.
Quelle: Arstechnica

Ich fänds gut mal auswählen zu können ob die Updates jetzt oder später installiert werden sollen (Auswahlmöglichkeit: Runterfahren mit Updates oder ohne), hatte ich schon öfter, dass ich mir dachte: Shit, du musst pennen gehen, morgen Klausur. Und dann braucht der Rechner ne halbe Stunde zum runterfahren, weil Windows Updates installieren muss
So lange ich aber sowohl mein Benutzerkonto, als auch meine eigenen Dateien nicht hinlegen darf, wo ich sie haben will, kann sich Microsoft noch so tolle Ideen ausdenken, Win 10 wird nicht besser als Win 8. Bei Win 8 ist es so gewesen, das man seinen Benutzerordner nicht mehr verschieben durfte, weil sonst sowohl das Win 8.1 Update, als auch das Win 8.1.1 Update nicht mehr installiert werden konnten. Aber wollen wir die Sache nicht zu negativ sehen, Microsoft wird das Ding schon schaukeln, und wenn es schlecht ist, dann ist das halt so. Zumidnest bei sowas haben die schon jahrelange Erfahrung.
derGronf
Die Probleme habe ich nicht! Ich habe seit Windows 7 die Benutzerordner auf D und auch unter Windows 8.1 keinerlei Problem damit. Wahrscheinlich sitzt in deinem Fall eher das Problem vor dem Computer