Unified Update Platform: Windows 10 bekommt neues Update-System
Microsoft spendiert Windows 10 ein neues Update-System, mit dem die meisten Nutzer bisher eher mäßig zufrieden sind. Zwar wird man auch künftig nicht frei über Updates bestimmen können, aber der gesamte Prozess, der durchaus nerven kann, soll schlanker werden. Unified Update Platform heißt das Projekt.
Das Update-System von Windows 10 ist nicht unbedingt beliebt. Einmal abgesehen davon, dass man nicht mehr sonderlich viel Selbstbestimmung hat, kann der Updateprozess nerven. Gerade Insider bekommen sehr häufig Updates ausgespielt, die natürlich auch die Leitung belasten. Unschön ist das dann, wenn man nicht den Luxus einer VDSL-Leitung oder schneller genießt. Auch das letzte große Update, Anniversary hieß es, war logistisch für viele Nutzer eine eher schmerzliche Erfahrung. Es musste nämlich die ganze ISO heruntergeladen werden und das System wurde komplett ersetzt.
Das ist nicht nur bei langsamen Internetleitungen eine Geduldsprobe, sondern auch auf nicht ganz so schnellen Systemen wie Tablets, Office-Rechnern und Dergleichen. Schlimmer noch war es für die mit kleinem Festspeicher, etwa 30 Gigabyte in einem Tablet. Da ließ sich das Update erst gar nicht installieren, weil es nicht genug freien Speicher gab.
Das alles soll nun ein Ende haben. Microsofts Lösung lautet Unified Update Platform (UUP). Spieler werden bereits zucken, denn Unified erinnert sie an UWP und die Probleme, die bei Spielen damit verbunden sind, aber es kann ja eigentlich nur besser werden als der etwas verkorkste Start von UWP. UUP jedenfalls soll künftig sogenannte Delta-Updates durchführen, auch bei Großprojekten wie dem Anniversary Update. Delta-Updates sind inkrementell und es wird nur der Code geladen, der wirklich gebraucht wird. Das soll die Downloadgrößen um bis zu 35 Prozent reduzieren. Das freut nicht nur die Nutzer, sondern auch Microsoft, wo man Serverkapazitäten spart.
UUP sorgt am Ende auf jeden Fall für weniger Overhead bei der Installation von Updates. Es wird nur noch gezielt das angefragt, was tatsächlich gebraucht wird und auch nur das wird heruntergeladen. UUP soll dabei auch weniger den Rechner belasten und schneller zum Ziel führen. Wann UUP ausgeliefert wird, ist noch unklar. Zunächst werden nach internen Tests die Insider versorgt. Die reguläre Auslieferung an alle dürfte im Frühjahr 2017 mit dem Creators Update erfolgen.
Quelle: Microsoft

Der Satz "...automatische Updates ohne Benachrichtigung" heisst umgangsprachlich ZWANGSUPDATES.
Die Updates sind ein Problem geworden, seitdem es Windows 10 gibt, das kann man ganz einfach konkretisieren. Plötzlich wird alle Nase lang ein neues Update für den Client benötigt, und nach ein paar Tagen geht es dann wieder nicht. Das ist nichts als reine Schikane.
Natürlich kann man in Windows 10 die Updates bzw. den Dienst komplett lahmlegen, und dann bekommt man auch gar keine Patches mehr. Was ist daran bitte sinnvoll ?! Sowas gehört offiziell abschaltbar und optional angeboten, wie es war.
Und es kann doch nicht dein ernst sein, von jedem Laien zu verlangen, Sperrungen von IPs im Router einzutragen...das führt das ganze Update Prozedre in Windows 10 sowieso ad absurdum. Was es ja auch ist.
Sei doch bitte nicht so naiv....Natürlich, kannst und darfst Du alle Dienste an Deinem Rechner deaktivieren und machen was Du willst...Mit den Konsequenzen muss man dann leben, ohne Si-Patches, und wenn man keine Ahnung von der Materie hat und das System verhunzt, so wie es mehrfach von Nutzern von sogenannten "Deaktivier" Tools seit einem Jahr machen, weil Sie keine Ahnung von der Registry haben, ist guter Rat teuer bei solchen Tipps.
Das soll der Sinn der Sache sein ?! Na super....
Windows 10 bringt Update-Zwang fur Privatanwender - com! professional
"Die Wahl, gewisse Updates hinauszuzögern, kommt erst ab der Pro-Version. Und auch dort ist es eingeschränkt. Aktualisierungen können gemäss eines Webcasts von Helen Harmetz, Senior Product Marketing Managerin der Redmonder, bis zu 8 Monate lang hinausgezögert werden. Wird diese Zeitspanne überschritten, gibt es keine weiteren Updates mehr. Im Moment ist aber noch nicht klar, ob diese Regelung für alle Windows-Updates gilt, oder ob Sicherheits-Patches davon ausgenommen sind."
http://www.zdnet.de/88240971/windows-10-lizenzvertrag-bestaetigt-update-zwang/
Da Du die Lizenzbedigungen nicht finden konntest mit den Zwangsupdates, hoffe Ich Dir hiermit geholfen zu haben.
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Außer natürlich, man ist nicht Admin auf seinem eigenen PC, aber dann muss sich die IT-Abteilung darum kümmern.
Versuche einfah mal, ein uraltes Win 7 SP 1 auf den aktuellen Stand zu bringen. Dabei hilft noch nicht einmal der Win 7 Feature Pack 2 etwas, wenn man nicht vorher Hand anlegt. Der benötigt z.B. zwingend den IE 11. Hat man den vorher nicht installiert (weil man so unglaublich schlau sein wollte und nur die Updates installiert, die man selber meint zu benötigen), dann ist schon dort Schluss.
Unter
https://www.microsoft.com...
finde ich nichts dazu. Punkt 6 sagt nur, dass Windows nach Update sucht und diese dann automatisch installiert. Ich finde keine einzige Aussage in der EULA, dass ich keine Dienste deaktiveren darf, die Registry nicht ändern darf, oder ich für die Erreichbarkeit der MS-Server zu sorgen habe.
Und, das gab's vorher auch schon... Zwar nicht komprimiert und inkrementell, aber welchen User interessiert das schon wie das technisch von statten ging, wenn es vorher auch einwandfrei funktioniert hatte. Und nur das geladen wurde, was fehlte...
Wie gesagt, momentan ist jede Änderung einer Verbesserung gleichzusetzen, auch wenn es überhaupt keinerlei Fortschritt im Vergleich mit dem alten Update System bedeutet. Da wurde nämlich auch nur das installiert, was gefehlt hat. Dazu konnte man auch noch selektieren.
Aber glaub ruhig, das das alles so viel besser sein wird, als die Updates für Windows 7 und 8.1 bevor der Kumulative Blödsinn da auch Einzug gehalten hat.
Fortschritt, der gar keiner ist, wenn man vorher im freien Fall war und jetzt wieder aus dem Keller gekrochen kommt...
Bin mal gespannt, mit welchen Problemen man hier mit dem neuen Update System rechnen darf, wenn noch nicht einmal bis jetzt alles rund lief.
Natürlich kenne ich den Unterschied... Nur kann ich hier keinerlei Fortschritte oder Verbesserungen erkennen, die es nicht auch schon vor Windows 10 gab... So schmackhaft du oder auch Microsoft mir das auch noch so verkaufen möchtet.
Ich bleibe dabei,immer erst zwei Schritte zurück und dann einer vorwärts... Und in 3-4 Jahren sind wir dann dort, wo wir vor 8 bis 10 Jahren bereits waren. Und das wird dann als Exklusiv oder Neuerung gefeiert.. Absoluter Blödsinn, nicht mehr.
Ob das ganze nun inkrementell genannt wird oder anders, ist mir dabei herzlich wurscht.
Die meisten User möchten einfach nur fehlende Updates installiert bekommen, und nicht jedesmal einen dicken Brocken runterladen müssen. Genau das hatten wir vor Windows 10 mit den Updates und den Service Packs.
Das Update System war vor Windows 10 bereits sehr gut, und wurde dann vollkommen verhunzt. Jetzt natürlich, bei jeder kleinen Änderung ist da natürlich ein Fortschritt, denn schlimmer geht nimmer...
Ändert aber leider rein gar nichts an der Problematik der Zwangsupdates, die man offiziell zu schlucken hat laut den Lizenzbestimmungen. Das ist das weitaus wichtigere Dilemma.
Nun ja, du siehst keinen Fortschritt.
Den gibt es aber definitiv.
Die Menge an Daten, die heruntergeladen werden muss wird noch weiter reduziert.
Updates sind heutzutage ein notwendiges Übel. Software wird immer komplexer und dadurch schleichen sich immer mehr Fehler ein.
Selbst Google hat angekündigt, dass Updates aus dem Play Store nun inkrementell werden und bis zu 70% an Daten gespart werden kann.
Und sorry, du weißt definitiv nicht den technischen Unterschied zwischen den alten Service Packs und den jetzigen großen Upgrades von windows 10.
Diese großen Upgrades werden übrigens gerade in den jetzigen Insider Builds modifiziert und effizienter gemacht.