Windows 10: Verzögertes Oktober-Update bringt Probleme für OEMs
Microsoft hält das Oktober-Update (Redstone 5 alias 1809) für Windows 10 weiterhin zurück, nachdem die ursprünglich verteilte Version für schwerwiegende Fehler wie Datenverluste sorgte. Für OEM-Anbieter von Komplett-PCs und Notebooks entwickelt sich das zum Problem, da neue Hardware wie Intels Coffee-Lake-S-Refresh-Achtkerner und Qualcomms Snapdragon 850 nicht mit 1803 getestet wurde.
Anfang Oktober hatte Microsoft begonnen, das Oktober-Update für Windows 10 zu verteilen. Die Redmonder übersahen in der (gekürzten) Testphase jedoch kritische Fehler, die unter anderem zu Datenverlusten beim Aktualisierungsprozess führen konnten. Die Verteilung wurde daraufhin gestoppt und bisher, gut einen Monat später, immer noch nicht wiederaufgenommen. Für Endkunden ist das vielleicht schade, aber im Normalfall nicht wirklich problematisch. Bei OEM-Anbieter sieht das anders aus, wie die Webseite petri.com nach Rücksprache mit Unternehmen notiert (via gamestar.de).
Fehlendes Oktober-Update behindert OEMs
Auf den ersten Blick stört die offiziell fehlende Unterstützung für neue Prozessoren. Die Chiphersteller bekommen in Erwartung einer neuen Windows-Version Vorab-Builds, um ihre CPUs auf die Kompatibilität hin zu testen. Das mag bei Intels Coffee-Lake-S-Refresh mit dem Core i9-9900K, Core i7-9700K und Core i5-9600K noch verschmerzbar sein, weil Windows bereits auf Intels (und AMDs) CPUs optimiert ist. Schlechter sieht es hingegen bei der Always-Connected-Initiative aus, innerhalb derer Lenovo und Samsung die ersten Notebooks mit Windows 10 und dem Qualcomm Snapdragon 950 anbieten. Die ARM-Unterstützung in Windows 10 ist noch recht jung und das Oktober-Update soll da eine verbesserte Unterstützung aufweisen. Vorerst müssen sie jetzt aber mit dem alten Windows 10 verkauft werden.
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Noch ungünstiger wird die Verzögerung beim Marketing-Material: Bewirbt ein Anbieter neue Produkte mit Funktionen vom Windows-10-Oktober-Update, kann er das Material in dieser Form nicht nutzen. Große Werbekampagnen könnten sich deshalb verzögern, während in den USA bald die wichtige Holiday-Season beginnt.

Ich habe vor zwei Wochen mein System neu aufgesetzt und hatte mivh schon gewundert, warum es immer noch nur 1803 gab. MS achtet mal auf Quali, Respekt.
Läuft alles einwandfrei und stabil ohne Datenverlust auf ÄLTEREN Systemen.
Selten das ich mal
Läuft alles einwandfrei und stabil ohne Datenverlust auf ÄLTEREM System.
Dass ich mal weinen mußte ist viele Jahre her!
Übrigens auch toll, wenn Geräte für Business-Kunden trotzdem mit massig Bloatware daher kommen.
Bei uns fliegt die OEM Installation immer runter und wir werfen auf all unsere Rechner Win10 LTSB 2016, selbst wenn die Hardware über ein Jahr nach dessen Veröffentlichung raus kam und haben keine Probleme. Selbst T480s Thinkpads von diesem Jahr laufen damit ohne Mucken. Schon lustig, da die mit 1803 daher kamen, welches Probleme hatte. Z.B. dass sich nur noch der Curser bewegte aber sonst nichts mehr ging, bis man den Laptop zu und wieder auf klappte bzw. Win + CTRL + Shift + B.
Übrigens auch toll, wenn Geräte für Business-Kunden trotzdem mit massig Bloatware daher kommen.
Ich musste schmunzeln bei Zitat "Für Endkunden ist das vielleicht schade". Ganz im Gegenteil, jede Minute ohne Zwang ist hervor zu heben