Windows 10 Oktober-Update als Download: Version 1809 ist final und wird verteilt

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Windows 10: Version 1809 ist final und wird verteilt
Quelle: PC Games

Microsoft hat Windows 10 Version 1809 (Oktober-Update) als Download veröffentlicht. Das Feature-Update soll viele Detailverbesserungen mit sich bringen, beispielsweise eine verbesserte Kommunikation mit Smartphones. Wie üblich wird das Update in Wellen verteilt, Interessierte können die Aktualisierung manuell starten.

Microsoft hat das Redstone 5-Update für Windows 10 als Download veröffentlicht. Die Version 1809, mit der Build-Nummer 17763.1, steht für alle Nutzer des letzten großen Updates, 1803 mit Build-Nummer 17134,1, bereit. Wie üblich werden dabei nicht alle Geräte sofort aktualisiert, sondern in Wellen. Interessierte Nutzer müssen die Aktualisierung selbst anstoßen, wenn sie das Update sofort erhalten wollen. Dazu muss man Windows einfach nach Updates suchen lassen, der Download erfolgt automatisch. Für die Neuinstallation auf einem anderen PC steht inzwischen auch das Media Creation Tool in Version 1809 zur Verfügung.

Mehr Kommunikation mit Smartphones, Ablösung des Snipping Tools

Die neue Version von Windows 10 bringt viele kleinere Verbesserungen, wie eine bessere Suche und eine To-Do-Liste. Die angekündigte, neue "Your Phone"-App soll die Übertragung von Bildern und Text zwischen einem Android -Smartphone und dem PC vereinfachen, beispielsweise lassen sich so SMS-Nachrichten über den PC beantworten. Nutzer von iPhones können hingegen Website-URLs direkt vom Smartphone an den PC schicken.

Passend zum Thema: Windows 10: Storage Sense ersetzt ab Oktober gewohnte Datenträgerbereinigung

Auch die Timeline-Funktion wird ausgebaut: Diese soll nun für den PC, Smartphones und Tablets einheitlich sein. Außerdem möchte sich Microsoft wohl bald vom Snipping Tool trennen: Dieses ist in Version 1809 zwar enthalten, es erscheint aber eine Meldung mit Verweis auf "Snip & Sketch" - früher bekannt als Screen Sketch - das dessen Funktion in Zukunft übernehmen soll. Snip & Sketch ist über den Hotkey Windows + Shift + S erreichbar.

Auch für Gamer gibt es einige Neuerungen: Im Game Mode soll er Nutzer nun seltener gestört werden und es gibt einen neuen Anstrich für die Spiele -Leiste. Mit Version 1809 wird zudem endlich DirectX Raytracing, kurz DXR, integriert. Damit schafft Microsoft die Grundlage für angekündigte Raytracing-Titel wie Shadow of the Tomb Raider. Die Liste über alle neuen Windows-Features fasst Microsoft auf einer Website zusammen.

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    • Kommentare (119)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von LaVolpe Freizeitschrauber(in)
        Jo MS hat das Update gestoppt wegen den Fehlern. Läuft
      • Von LaVolpe Freizeitschrauber(in)
        Jo MS hat das Update gestoppt wegen den Fehlern. Läuft
      • Von Schwarzseher Volt-Modder(in)
        Die haben das jetzt gestoppt ernsthaft?
        Microsoft stoppt Auslieferung von Windows 10-Updates

        Gut das es schon drauf ist auf meinem Laptop mit Intel CPU
        Naja Ich hatte zumindest keine Warnung erhalten.
        Wird sich warscheinlich nur auf wenige Rechner beziehen,aber da sieht man ja mal wieder wie akribisch die vorgehen.
        Ich hab bis jetzt aber noch keine Probleme festgestellt weder aufm Lappi noch am Hauptrechner.Daten haben sich auch noch keine verflüchtigtIch hoffe mal das bleibt auch so.
      • Von efdev Volt-Modder(in)
        Zitat von fotoman
        ...
        Keine Ahnung was es da an Geräten gibt, das war auch nichts gegen dich sondern einfach nur eine Feststellung wie es nun mal leider aktuell ist.
        Selbst nutze ich seit einem Jahr ein Yoga S1 für Studium hat allerdings 12,5" wiegt etwas mehr aber dafür andere Vorteile
        Die Surface Produkte haben aktuell noch ganz andere Unzulänglichkeiten weswegen diese für mich nicht in Frage kommen, obwohl ich die Idee dahinter gut finde mir würde ein Device in der Art für alles ausreichen, wobei mir da das Dock vom Surfacebook besser gefällt da es besser als Laptop nutzbar ist.
      • Von fotoman Volt-Modder(in)
        Zitat von efdev
        Immer wieder faszinierend wie ausgerechnet MS und Apples Produkte am meisten Probleme mit Linux haben
        Ist natürlich scheiẞe wenn es nicht richtig läuft zum Glück bin da verschont mit meinen Geräten.
        Welches Gerät gibt es denn mit 10-12", max 1 kg Gewicht inkl. Tastatur und brauchbarer CPU-Leistung (vergleichbar Pentium 4415U / i5-4200U, aber natürlich gerne auch ein i5-8250U wie beim aktuellen Surface Pro 6), auf dem Linux/Desktop vollständig läuft? Mein Dell Venue Pro 11 7140 zeigt ähnliche Probleme wie das Surface Pro 2. FullHD bei 10,8" sind mir halt bei 100% zu klein und wären es auch bei 12", 960x540 (also 200%) bedeutend zu wenig um damit arbeiten zu können.

        Ob selbst mit einer unterstütztung durch den Desktop alle ansatzweisen aktuellen Programme (schränken wir es von miraus auch noch auf GTK oder QT Programme ein) eine Skalierung korrekt unterstützen, bliebe ebenso zu testen.

        Zitat von efdev
        Bei der Software sehe ich das etwas anders wenn die wollten wäre es kein Problem denn für MacOS verbiegen die sich auch genug
        Dort gibt es seit Jahrzehnten eine recht große Nutzerschar unter Fotografen und Grafikern, womit sich der Anpassungsaufwand zu lohnen scheint.

        Zitat von efdev
        Doch alle die sich Adobe ans Bein gebunden haben
        Gerade dort ist ein Wechsel weg von Windows problemlos möglich (er ist halt mit ein paar tausend Euro verbunden). Wenn es unbedingt PS/Premiere/Acrobat sein muss, dann zu Apple. Sonst gibt es durchaus auch auf Linux gut nutzbare Alternativen. Jedenfalls, so lange man klassische Anzeigegeräte nutzt.

        Zitat von nibi030
        Ich kann nen Dienst im Azure Kubernets problemlos über alle Kontinente deployen und habe damit eine Ausfallsicherheit von absoluten 100% ...
        Aber nur, wenn Du Dich mit den Wettergöttern in Texas gut stellst und es dort keine Blitze mehr gibt. 100% Sicherheit gibt es nicht, egal von wem. Ob dann eine Anbindung über das Internet ausfallsicherer ist wie zum eigenen Rechnezentrum muss jede Firma für sich entscheiden.

        Zitat von nibi030
        Dazu kommen noch die unsinnigen Kosten für die interne IT..
        Das mag in deinem Szenario durchau stimmen. Wenn man aber bisher dezentrale IT an jedem Produktionsstandort hatte und dann alles zentralisiert werden soll, spart das nur oberflächlich Kosten. Irgendwann wird auch dem Management klar, dass schon nur ein IT-Endusersupport nicht nur aus der First-Level Telefonseelsorge besteht.
      • Von ni-bi BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Arkintosz
        Die Unternehmen, von denen ich spreche, haben selbst eine "Cloud"... - ist ja keine Magie, kann jeder selbst mit Tools wie Owncloud in kleinerem Maßstab machen. Ich würde niemals meine Daten auf fremden Systemen speichern, und es auch keinem Unternehmen empfehlen, dass seine Konstruktionspläne und Aufzeichnungen nur einem bestimmten Kreis zugänglich machen möchte.
        Dazu bin ich einfach viel zu paranoid und diese Einstellung bewährt und bestätigt sich immer mehr - sehe also keinen Grund, sie zu ändern.
        Deine Paranoia in Ehren...die teile ich auch

        Ich arbeite recht viel mit Azure und AWS...man kann bedenken darüber haben, dass der Betreiber der Cloud die Daten lesen und verwenden würde. Aber ich halte das für absolut ausgeschlossen...nur ein Vorfall bei AWS oder Azure würde reichen, sofern der Medienwirksam wird, dass eine dieser Firmen zig Milliarden verliert und den kompletten Kundenstamm.. Ich bin auch paranoid gegenüber MS und Amazon, aber nicht im Bezug auf deren Cloud.

        Über die Unternehmen die ich spreche liegen meist zwischen 5000 bis 80000 User... und bei denen ist klar ein Trend: alles in die Cloud was in der Cloud tragbar ist. Viele bereuen es erst in den letzten zwei Jahren umgedacht zu haben und versuchen das nun aufzuholen. Die Ersparnis der Kosten und vor allem die Ausfallsicherheit sind grandios. Ich kann nen Dienst im Azure Kubernets problemlos über alle Kontinente deployen und habe damit eine Ausfallsicherheit von absoluten 100% ... so etwas schafft man als Unternehmen nicht einmal wenn zwei oder VM Ware Farmen hat und die über mehrere Standorte verteilt.

        Dazu kommen noch die unsinnigen Kosten für die interne IT.. Ich habe mich selber gegen die Cloud gesträubt, hab lange gebraucht um es zu verstehen und dem einem Nutzen abzugewinnen. Früher baute ich mir selbst (privat) Server, hab auf denen ein XEN installiert und zum housing nach FFM geschickt... für absurde 120€ im Monat. Letztes Jahr habe ich den letzten Server zu Azure migriert und liegen mit meinen fünf Maschinen bei ca. 70-80€ im Monat. Habe wesentlich mehr Komfort und die genannte Ausfallsicherheit

        Eine Owncloud betreibe ich auch .. das ist dann tatsächlich die einzige Maschine die noch bei mit steht. Unternehmen, für die ich tätig bin, betreiben dann eher andere Lösungen zum Austausch der Daten. Mal ganz abgesehen davon, daß auch meine geliebte Owncloud schon die eine oder andere kritische Sicherheitslücke hatte... was mich auch höllisch nervt, da ich immer ein Auge drauf haben muß. ...zumal das letzte Update auf die 10.0.10 erstmal gegen die Wand gelaufen ist wegen Diensten aus deren Marketplace. War nicht schlimm...musste dann halt nur über die CLI gefixt werden. Daher sehe ich auch Linux betriebene Dienste nicht rosarot.. die haben die gleichen Stärken aber auch Schwächen wie ein MS System.

        Zitat von Arkintosz
        Gerade bei Closed-Source wie z.B. dem Anwaltspostfach, die dann oft noch vom BSI zertifiziert ist, mit so netten Stickern von der Bundesdruckerei auf den entsprechenden Komplettgeräten, sieht man ja wie sicher das so funktioniert. Dabei weiß man natürlich nicht, ob der Sticker nur drauf ist, um zu kennzeichnen, dass die Regierung ihr Backdoor einbauen durfte. - Wäre doch praktisch, wenn man die ganze Berufsgruppe zwingt, einen Standard zu benutzen, in dem das eigene Backdoor ist...
        Naja das beA hat andere Unzulänglichkeiten..auch hier nichts gegen deine Paranoia...aber da waren einfach Pfuscher am Werk. Die Keys in ne HSM zu packen war ja erstmal ne gute Idee... nur das man die Daten dann über den Webdienst auf dem Server abgreifen kann war einfach nur Pfusch. Profis die eine Backdoor im Sinn gehabt hätten, hätten sich nicht erwischen lassen

        Zitat von Arkintosz
        Denn selbst kommunizieren die ja einfach mit kostenlosen GPG-Verschlüsselten Nachrichten.
        Bin zwar selbst kein PGP Fan, aber technisch ist das schon ok.. alles ist besser als plain text

        Zitat von Arkintosz
        Nur doof, dass die Backdoors bzw. eventuell "übersehenen" Sicherheitslücken oft schon direkt nach Release leaken. Die Amis haben das offensichtlich besser drauf, die schreiben es einfach in ihre AGB rein

        Also ich finde es sehr positiv, dass die Diskussion etwas sachlicher wird, und natürlich gibt es auf dem Linuxdesktop auch Probleme.
        Z.B. eben die fehlende Unterstützung für manche verbreitete Programme, wie Adobe-Software und die nur teilweise vorhandene Unterstützung für PC-Spiele. Aber das wird sich mit der Zeit von selbst geben.
        Auch die Desktopumgebungen finde ich allesamt noch nicht ganz optimal. Aber gerade was die Transparenz der Systemeinstellungen betrifft, ist beispielsweise Gnome Windows um Welten voraus.

        Der Tatsächliche Umbruch wird kommen, wenn PC's hauptsächlich mit Linux ausgerüstet werden. Das haben wir in letzter Zeit zunehmend gesehen, durch Google mit ChromeOS, Dell, aber auch kleinere Hersteller wie Tuxedo oder Purism sind im Aufwind. Wenn ein großteil der Spiele mit Steam auf Linux ohne Umstände spielbar ist, wird sich dieser Trend natürlich massiv verstärken und den Marktanteil deutlich steigern, da keine Windows-Lizenzen mehr nötig sind, um Spielerechner zu verkaufen.
        Letztlich ist es also nur eine Frage der Zeit.
        Dein Wort in Gottes Ohr ...und das meine ich Ernst! Aber ich würde glatt ein Jahresgehalt darauf verwetten das wir in 10 Jahren keine Signifikaten Veränderungen am Markt sehen werden.
      Direkt zum Diskussionsende
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