Windows 10: OEM-Kundendienst rät fälschlicherweise verstärkt zum Downgrade
Dass der Anruf bei der Support-Abteilung eines Herstellers nicht immer zielführend ist, kann als offenes Geheimnis gelten. Für nicht wenige Kundendienstmitarbeiter scheint laut einer Untersuchung derzeit Windows 10 ein rotes Tuch zu sein, auch wenn es gar nicht für einen Fehler verantwortlich ist.
Die Webseite Laptopmag.com testet in regelmäßigen Abständen die Qualität des Kundendienstes namhafter PC-Hersteller und hat bei seiner aktuellen Untersuchung festgestellt, dass Support-Mitarbeiter im Angesicht von Windows 10 häufig zu einem Downgrade auf ein älteres Betriebssystem wie Windows 7 oder 8.1 raten, auch wenn es sich eigentlich um ein gänzlich anderes Problem als Fehlerquelle handelt.
So hat etwa ein Dell-Mitarbeiter via Telefon von Windows 10 abgeraten, da das Unternehmen "tonnenweise" Support-Anfragen von Nutzern bekommen würde und das Betriebssystem "viele Fehler" aufweise. Bei dem angegebenen Problem ging es allerdings um eine Frage zur Konfiguration eines Touchpads, die über eine Hersteller-eigene Software funktioniert. Auf Anfrage hat Dell in einer Stellungnahme erklärt, dass eine Downgrade-Empfehlung bei bestimmten Fehlern tatsächlich von Zeit zu Zeit als Lösung herausgegeben wird, man aber weiter hinter dem aktuellen Microsoft Betriebssystem stehe.
Einen ähnlichen Lösungsansatz erhielt Laptopmag.com auch von einer HP-Mitarbeiterin, die nach rund einer Stunde Fernwartung eine eigentlich für das Betriebssystem als unterstützt ausgewiesene Software nicht zum Laufen brachte. Auch hier hieß es, dass ein Upgrade auf Windows 10 nicht zu empfehlen sei, während sich wiederum ein für die "Nutzererfahrung" zuständiger Manager des Unternehmens zu dem Betriebssystem bekannte und den Lösungsansatz mit der schnellen Durchführbarkeit rechtfertigte.
Mit Abstand am besten im Test abgeschnitten hat Apple, gefolgt von Microsoft, Samsung und HP sowie Marktführer Lenovo auf Platz 5. Die hinteren Plätze belegten Acer, Dell, Asus, Toshiba und MSI. Der Telefon-Support hat sich laut Einschätzung von Laptopmag.com über die letzten fünf Jahre generell verschlechtert.

Wer ruft denn da überhaupt an?
Heute kann man ja googeln oder in nem Forum nachfragen.
Wenn der Rechner einfriert, wird zum Telefon gerufen und er kommt angelaufen.
Auch wenn ich das Problem sicher schnell selbst beheben könnte. Aber warum sollte ich beim Rechner herumfummeln, wenns jemanden gibt, der das sowieso macht und dafür eh bezahlt wird?
Sind wir uns also einig, es gibt Leute die dafür bezahlt werden Probleme zu lösen. Und wir nutzen diese gern / müssen sie nutzen um die Probleme zu beheben. In deinem Fall ist dein Admin dein Support. In meinen Fällen blieb nur der MS Support. So oder so benötigt man ..freiwillig oder gezwungenermaßen.... also ab und zu "support". Wenn der nicht helfen kann, schaust du schnell ziemlich dumm aus der Wäsche. Daher mein erster Post
Aber dank deiner Antwort, welche mir im Grunde zustimmt, kann dieses OT-Thema geschlossen werden.
@Topic: Wenn Win10 nunmal in manchen Dingen ******* ist und nicht funktioniert aktuell, finde ich es legitim dass der Support auf ein funktionierendes OS verweist. Ich hoffe nur, dass das dann nicht der letzte Lösungsweg ist
Wenn der Rechner einfriert, wird zum Telefon gerufen und er kommt angelaufen.
Auch wenn ich das Problem sicher schnell selbst beheben könnte. Aber warum sollte ich beim Rechner herumfummeln, wenns jemanden gibt, der das sowieso macht und dafür eh bezahlt wird?
Also bezüglich der Überschrift: Ich sehe nichts "falsches" daran, den Kunden von einem Upgrade abzuraten, wenn sogar bekannt ist, das Gerät mit Win10 nicht richtig funktionieren wird. Ich habe selber einen Dell Laptop und, wie im Artikel angedeutet, konnte ich das Synaptics Touchpad nach dem Upgrade von Win7 auf Win10 nicht mehr konfigurieren, weil die Treiber nicht kompatibel waren. Zudem konnte ich die Treiber für den Soundchip (IDT Audio) zwar installieren, dieser hat jedoch stets nur die Meldung "Programm funktioniert nicht mehr" produziert.
Nach 3 Tagen bin ich wieder auf Win7 zurück und eigentlich bin ich damit sehr glücklich. Bis auf den Windows Store, den ich gar nicht benötige, schien mir Win10 ohnehin nur marginale Verbesserungen zu bieten.
Hätte ich den Dell Support angerufen und dieser mir geraten, auf Win7 zu bleiben, hätte mich das Zeit gespart. So wie ich das sehe berät der Kundendienst die Leute also sehr gut und es gibt im Artikel gar keinen für mich erkennbaren Grund zur Kritik.
Leute, wenn ihr in eurer Gaming-Welt noch nie einen Support benötigt habt kann ich das nachvollziehen. Habe ich zu Hause auch nie.
Aber denkt auch mal ein wenig weiter als bis zum heimischen Gaming-Daddel-PC.
Ihr macht euch hier sonst auch ein wenig lächerlich.
Abgesehen davon: In dem Beitrag, auf den ich mich ursprünglich bezogen hatte, der diese Diskussion hier erst ausgelöst hat, ging es um einen Privat-PC.