Windows 10: Monatliche Gebühren für werbefreie Solitaire Collection
Zum Lieferumfang des neuen Betriebssystems Windows 10 gehört auch wieder eine Solitaire-Version, nachdem sich viele Nutzer integrierte Spiele gewünscht hatten. Die Microsoft Solitaire Collection erfüllt diesen Wunsch, hat aber auch einen kleinen Haken, denn Microsoft hat Werbebanner und sogar Videowerbung integriert, die sich gegen Gebühr deaktivieren lässt.
Früher gehörten kleine Spiele wie Minesweeper, Hearts oder auch Solitaire zum Lieferumfang von Windows, doch zuletzt hatte Microsoft diese kleinen Zeitvertreiber aus dem Betriebssystem verbannt. Doch da sich viele Nutzer die Rückkehr dieser Spiele wünschten, hat das Unternehmen beispielsweise die Microsoft Solitaire Collection als App in Windows 10 integriert.
Die App bietet viele Spielmodi wie Klondike, Spider, Freecell, Pyramid oder TriPeaks und auch tägliche Herausforderungen. Doch dieser im Vergleich zu früher größere Funktionsumfang hat auch einen Haken, denn Microsoft finanziert diese Solitaire-App durch integrierte Werbung, die beispielsweise per Banner auf andere Spiele aufmerksam macht oder sogar Videos einblendet. Die Banner selbst sind dabei nicht nervend, allerdings dürften sich viele Spieler an Videowerbung stören, die laut einem Bericht von PC World teilweise sogar im Vollbild angezeigt wird.
Microsoft bietet auch die Möglichkeit, die Werbung in der Solitaire Collection zu deaktivieren. Doch dafür wird der Nutzer zur Kasse gebeten und das nicht nur über einen einmaligen Betrag, sondern über monatliche oder jährliche Gebühren. Das Upgrade auf die werbefreie Premium-Version für einen Monat kostet 1,49 Euro, das Upgrade für ein Jahr 9,89 Euro.
Auch wenn es sich dabei nicht um riesige Beträge handelt, scheint diese Gebühr etwas seltsam, da Microsoft das gesamte Betriebssystem als kostenloses Upgrade anbietet – und dann für das Entfernen von Werbung aus Solitaire Abo-Gebühren verlangt. Eventuell will Microsoft so testen, ob sich auf diese Weise Geld mit einem "kostenlosen" Betriebssystem verdienen lässt.
Quelle: PC World

Kostenlose Versionen werden in den allerwenigsten Firmennetzen verteilt werden. Da denken viele Entscheide immer noch, dass nur Software die Geld kostet auch was Wert sei und man braucht immer einen den man ans Bein pinkeln kann, wenn was nicht läuft.
Ich hab mir damals von Windows XP (oder war das Win7?) die Games gesichert und Solitär etc funktioniert noch immer ;D
Und was kann sich bei einem Kartenspiel schon groß ändern?
Ihr müsst bedenken, das 90% der Solitairespieler tatsächlich im Büro sitzen und Microsofts Hoffnung ist, dass diese User einen Shitstorm auslösen und die Firma so nötigen eine Premiumversion zu kaufen.
Kostenlose Versionen werden in den allerwenigsten Firmennetzen verteilt werden. Da denken viele Entscheide immer noch, dass nur Software die Geld kostet auch was Wert sei und man braucht immer einen den man ans Bein pinkeln kann, wenn was nicht läuft.
@alle MS-Fanboys
Ich verstehe Fanboys eh nie. Wie kann man Fan eines auf geldverdienen ausgelegten Unternehmen sein und sich kostenlos und freiwillig dafür bereitstellen für dieses Unternehmen in Foren Werbung zu machen?
Wenn man dann auch noch Fan eines Unternehmens ist, was nun wirklich nicht durch seine Qualität bekannt ist und zudem es noch geschafft auf wirklich ALLEN Kontinenten wegen unlauteren Wettbewerbs BERURTEILT worden zu sein und sogar schon wegen "Gründung einer Kriminellen Vereinigung" angeklagt wurde, dann habe ich das Gefühl, das bei diesen Leuten so manches schief läuft. Jeder kann ja persönlich bestimmte Produkte favorisieren, aber wie bitte schön kann man sich für diese Unternehmen so dermassen einsetzen?
mal schaun wo sie noch überall Werbebanner verbaut haben