Windows 10: Microsoft wird Steam laut Tim Sweeney "kaputtpatchen"
Schon seit Monaten äußert sich Epic-Mitgründer Tim Sweeney kritisch über Microsoft, Windows 10, die Universal Windows Platform und den Windows Store. In einem Interview mit dem Edge Magazin geht Sweeney nun aber sogar über seine bisherige Kritik hinaus und äußert eine Art Verschwörungstheorie, laut der Microsoft per Windows-10-Updates für Probleme mit Steam sorgen wird.
Tim Sweeney kritisiert seit längerer Zeit die Universal Windows Platform und befürchtet, dass Microsoft auf lange Sicht damit das bisher offene PC-System zu einem geschlossenen Ökosystem machen will. Microsoft hat seiner Ansicht nach vor, die Entwickler im Laufe der Zeit zur Nutzung des Windows Store zu zwingen und so die Kontrolle über die angebotene Software zu erhalten. Microsoft hat dies stets bestritten.
Doch in einem Interview mit dem Edge-Magazin geht Sweeney nun laut einem Beitrag bei NeoGAF weit über die bisherigen Vorwürfe hinaus und bewegt sich eher in Richtung einer Verschwörungstheorie. Microsoft habe einige raffinierte PR-Aussagen getroffen, die sich so anhören würden, als würde Offenheit versprochen, aber tatsächlich verspreche das Unternehmen nichts dergleichen.
Microsoft werde nicht einfach einen Schalter umlegen und den PC zu einem geschlossenen System machen, sondern eine ganze Reihe "hinterhältiger Manöver" durchführen. Dadurch solle die Nutzung herkömmlicher Software immer umständlicher werden, während Microsoft gleichzeitig versuchen werde, die einzige Quelle für neue Apps zu werden.
"Langsam, über die nächsten fünf Jahre, werden sie mit Zwangs-Updates für Windows 10 Steam Schritt für Schritt schlechter machen und beschädigen. Sie werden es nie komplett unbrauchbar machen, aber es immer weiter beschädigen, bis die Leute in fünf Jahren die Nase davon voll haben, dass Steam so viele Fehler hat und den Windows Store als ideale Alternative sehen", so Sweeney.
"Das ist genau das, was sie mit früheren Konkurrenten in anderen Bereichen gemacht haben. Nun machen sie es mit Steam. Es wird erst jetzt erkennbar. Microsoft ist vielleicht nicht kompetent genug, um mit diesem Plan erfolgreich zu sein, aber sie versuchen es mit Sicherheit." Bei NeoGAF hält man wenig von dieser Theorie und sie sogar peinlich für Tim Sweeney selbst.

Deswegen stand bei mir im Kommentar auch "Wenn....".
Da habe ich gestern doch, nach dem Start von Windows, eine Fehlermeldung angezeigt bekommen!
"Keine Verbindung zu den Gruppenrichtlinien"!
Tja...
Ist doch freie Marktwirtschaft wenn sie sich gegenseitig die Rübe einhauen. Steam kann ja immer noch auf Linux weiterlaufen.
Natürlich stinkt ihm das ganze. Nur muss man hier differenzieren. Microsoft hat durchaus das Recht seinen eigenen Spiele Store zu pushen. Wenn es allerdings darum geht, andere zu benachteiligen, müssen halt eben die Kontrollorgane einschreiten, um den freien Wettbewerb zu sichern. Notfalls müssen halt wieder Strafen in Milliarden Höhe verhängt werden. Aber leider befürchte ich, das das keine Sau von Politikern interessiert... Also, gehe ich meinen Weg, indem ich eben Windows 10 nicht einsetze. Das erste übrigens, alle anderen Versionen habe ich trotz Problemen alle jahrelang genutzt.