Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

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Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nich
Quelle: Microsoft

Windows 10 kann bei Microsoft nicht den Umsatzrückgang aufhalten. Zu gering ist erwartungsgemäß der Beitrag des teils kostenlosen Betriebssystems, das tiefe Löcher wie in der Mobilesparte kaum füllen kann.

Der Release von Windows 10 ist für Microsoft, wie zu erwarten war, kein Finanzturbo. Durch die Verteilung als kostenloses Upgrade an berechtigte Anwender fehlen hier die Umsätze. Und so weist Microsoft in den jüngst herausgegebenen Quartalszahlen im Bereich More Personal Computing, zu dem Windows, Suche, Games und Hardware ein Umsatzminus von 17 Prozent (insgesamt 9,4 Milliarden US-Dollar) ausweisen. Die Sparte trägt also nicht positiv zum Konzernergebnis bei.

Insgesamt wurden im abgelaufenen Quartal 4,62 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet (4,54 Milliarden US-Dollar im Vorjahr) und 20,38 Milliarden US-Dollar umgesetzt (23,20 Milliarden US-Dollar im Vorjahr). Das ist ein Rückgang von 12 Prozent. Die trotzdem positive Entwicklung beim Gewinn ist laut Microsoft auf Sparmaßnahmen zurückzuführen. Das Unternehmen hatte 2015 unter anderem seine Mobilsparte (einstige Nokia-Übernahme) drastisch konsolidiert.

Im schon angesprochenen Bereich von More Personal Computing, zu dem Windows, Suche, Games und Hardware gehören, schlagen auch die Verkaufszahlen der Smartphones mit einem Umsatzrückgang von 54 Prozent ins Kontor. Windows 10 kann zwar sechs Prozent positiv (Vorquartal 22 Prozent) beisteuern, aber das reicht eben nicht, um schwächelnde PC-Märkte auszugleichen. Dennoch bleibt in der Sparte ein operativer Gewinn von 1,6 Milliarden US-Dollar, 4 Prozent unter dem Vorjahr.

Besser läuft es bei den Cloud- und Server-Lösungen, wo 5,89 Milliarden US-Dollar (plus 7,6 Prozent) Umsatz und 2,4 Milliarden US-Dollar (plus 14 Prozent) Gewinn erwirtschaftet worden sind. Minimal negativ trägt die Business-Sparte zum Unternehmensergebnis bei. Der Umsatz von 6,31 Milliarden US-Dollar bedeutet ein Minus von 2,8 Prozent, die 3,11 Milliarden US-Dollar Gewinn sind ein Rückgang von 7 Prozent.

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    • Kommentare (11)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Framinator Software-Overclocker(in)
        AW: Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

        Tja. Obwohl diese Spyware einem praktisch aufgezwungen wird. *klopf,klopf* Hallloooo Microsoft, jemand Zuhause? Euch rettet nur ein radikaler Schwenk back to Win 7 Style. Win 10 ist ne Spyware mehr nicht!
      • Von Framinator Software-Overclocker(in)
        AW: Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

        Tja. Obwohl diese Spyware einem praktisch aufgezwungen wird. *klopf,klopf* Hallloooo Microsoft, jemand Zuhause? Euch rettet nur ein radikaler Schwenk back to Win 7 Style. Win 10 ist ne Spyware mehr nicht!
      • Von iknowit
        AW: Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

        neben fable soll nun auch halo 5 für windows 10 erscheinen.
        da dürfte die kagge wohl schon am dampfen sein bei microsoft.

        Zitat
        Gegen die Platzhirsche im mobilen Bereich kann M$ nicht abstinken.
        gegen steam auch nicht. steam hat mittlerweile so viele nutzer wie die gesamte x360/x1 plattform zusammen.
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        AW: Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

        Zitat von DaBlackSheep
        Nur kamen die halt recht spät und haben sich am Anfang sehr sehr schwer getan.
        Und können sich halt heute immer noch nicht recht durchsetzen,
        der Mensch ist ein Gewohnheitstier und hat sich mit iOS und Android gewöhnt.
        Es hat doch nicht nur was mut Gewöhnung zu tun. Man hat z.B. für iOS oder Android schon Apps gekauft (ich z.B. ein Offline-Navi fürs Ausland) und hat keine Lust alle Apps (z.T. vom selben Anbieter) nochmals zu kaufen. Erschwerend kommt noch dazu, dass die App-Auswahl für Windows Phone nur recht gering ist, was aber auch daran liegt, dass es wenige Nutzer gibt.
      • Von DaBlackSheep Software-Overclocker(in)
        AW: Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

        Zitat von Kondar
        Bin wohl der einzige dem die Smartphones gefallen (Lumia 640)
        Macht vieles besser, einiges ist gleichwertig und sehr wenig ist schlechter als mein "Haupt"Handy das Sony Z1 (bzw. Android)

        Ich finde eher die Preise der High-End Geräte total überzogen (~ Lumia 950)
        Es hat ja auch keiner was gegen Windows Phone gesagt.
        Nur kamen die halt recht spät und haben sich am Anfang sehr sehr schwer getan.
        Und können sich halt heute immer noch nicht recht durchsetzen,
        der Mensch ist ein Gewohnheitstier und hat sich mit iOS und Android gewöhnt.
      • Von Noctua BIOS-Overclocker(in)
        AW: Microsofts Quartalsergebnisse: Windows 10 rettet den Umsatzrückgang nicht

        Zitat von Lars-G90
        Und was ist dann logisch?
        MS hat den Mobilfunktmarkt verpasst und daher kaum Anteile. Jetzt hat man mit Win8 versucht eine einheitliche Oberfläche für alle zu etablieren, sich dadurch mit dem Desktopusern angelegt und ging mit der Strategie kräftig baden. Und anstatt bei Windows 10 entsprechend darauf zu reagieren, vertieft man das ganze noch (keine Systemsteuerung mehr, Zwangsupdatesusw.). Als Folge wird man auf dem Mobilfunktmarkt trotzdem kaum aufholen, verscherzt es sich noch mehr mit dem Desktopmarkt. Das Windows 10 so weit verbreitet ist, liegt einzig und alleine daran, dass es im Moment kostenlos verteilt wird. Dazu kommt, dass man entweder nicht auf die Kundenwünsche eingeht oder sie einfach nicht versteht. Bestes Beispiel ist hier die Addon-Unterstützung bei Edge. Der Browser wird von vielen wegen der Geschwindigkeit gelobt, genutzt wird er aber wegen der mangelnden Addon-Unterstützung aber kaum. Und was macht MS als Folge davon? Man verschiebt die Addon-Unterstützung auf Mitte 2016, wird aber vermutlich ganz "wichtige" Dinge wie das ersetzen der Systemsteuerung angehen. Auch hat man es sich enorm mit der PC-Gamergemeinde verscherzt, in dem man im Gamingmarkt hauptsächlich auf die Xbox setzt. Auch hat man dadurch den PC-Markt enorm ausgebremst (man beachte die Performancehüpferchen im CPU-Bereich), so dass dieser Rückgängig ist, was sich ebenfalls wieder auf den Verkauf von Windows-Lizensen auswirkt.
        Zu sagen, dass es MS nicht mehr lange macht, wäre übertrieben. Aber MS hat sich durch ihre eigene Strategie selbst das Wasser abgegraben und die Auswirkungen merkt man seit ein paar Jahren enorm. Man wird es aber auch nicht so ohne weiteres schaffen, die alten Märkte zurück zu gewinnen.
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