Windows 10: Micosoft Edge soll Microsofts neues Browser-Wunder werden
Bisher war immer von Project Spartan die Rede, nun hat der Browser aus Windows 10 einen Namen. Microsoft Edge heißt er, wie seine Renderengine. Microsoft liefert hier viele interessante Detailfunktionen und unterstützt vor allem Plugins von Chrome und Firefox mit wenigen Handgriffen.
Project Spartan hat endlich einen richtigen Namen: Der neue Browser in Windows 10 heißt Microsoft Edge. Ob man den Namen gut findet oder nicht, muss jeder selbst wissen. Offenbar hat Microsoft mit Absicht einen Begriff gesucht, der mit dem Buchstaben E startet, sodass man das Logo modifiziert weiterverwenden kann. Mit Build 10074 kann man den neuen Browser nun ausprobieren. Die Kachel meldet sich noch immer mit Spartan, aber das dürfte eine Vorsichtsmaßnahme gewesen sein, da Builds stets in Internet leaken.
Edge heißt auch die HTML-Render-Engine im neuen Browser, die von Grund auf neu entwickelt wurde und damit auch nicht zum Internet Explorer abwärtskompatibel ist. Deshalb ist auch der Internet Explorer noch bei Windows 10 installiert, sodass ein gewisser Legacy-Support gegeben ist. Microsoft Edge ist grundsätzlich als Universal-App konzipiert und läuft auf allen Plattformen mit dem gleichen Grundgerüst – egal ob Desktop-PC, Notebook, Touch-Systemen, Tablets oder Smartphones. Er passt sich stets an die Umgebung an.
Für Endanwender die beste und wohl überraschendste Nachricht ist aber, dass Microsoft in Edge Addons aus den Browsern Chrome und Firefox unterstützen will. Damit holt man sich auf einen Schlag das gesamte Portfolio an Apps, die dort angeboten werden, in das eigene System. Kann jetzt noch die Renderengine überzeugen, wäre Microsoft Edge nahe an einer Killerapplikation. Was auch immer passiert, muss man Microsoft zu diesem mutigen Schritt gratulieren. Das hätte wohl vor vier Wochen noch niemand gedacht.
Dahinter steckt aber natürlich auch Kalkül. Microsoft spekuliert knallhart auf Marktanteil. Das sieht man schon bei Windows 10 und nun auch bei Edge. Dabei sind fast alle Mittel recht und keine Kuh heilig genug. Ein bisschen Entwicklerarbeit braucht es aber, um Addons aus Firefox und Chrome unter Edge in Betrieb zu nehmen, denn die Software muss vorher mit Werkzeugen von Microsoft konvertiert werden. Das aber ist vom Aufwand her nicht der Rede wert und die Werkzeuge haben die meisten Entwickler ohnehin schon. Das Prinzip gleicht hier dem der Apps auf Smartphones, wo Microsoft den Entwicklern mit minimalem Aufwand die Konvertierung von Android- und iOS-Apps ermöglicht.
Dass Cortana in Spartan integriert wird, war ohnehin schon angekündigt und nun ist auch Vollzug zu vermelden. Der Browser Edge kann also auch auf Sprachbefehle reagieren und hat über die KI von Cortana Arbeit abnehmen, etwa verwandte Begriffe selbstständig suchen. An Bord ist auch eine Notizfunktion, die mit Freunden und Kollegen geteilt werden können, und ein Lesemodus, wie ihn Safari hat oder Firefox in der Alpha. Auf einem neuen Tab liefert Edge Favoriten und aktuelle Nachrichten. Ebenfalls zu sehen gibt es App-Vorschläge aus dem Store und Schnellzugriff auf Favoriten und Leseliste. Wer mit der Maus darüberfährt, bekommt eine Vorschau. Zusätzlich lassen sich Informationen wie das Wetter oder Fußballergebnisse einblenden. Solche Tab-Übersichten sind nicht brandneu, aber Microsoft ist es recht geschickt gelungen, maximal viele Informationen und Funktionen auf einer Seite unterzubringen, was ein guter Startpunkt ins Web ist.

Das Netz ist mitlerweile so Adverseucht, dass es ohne Blocker einfach wesentlich weniger Spaß macht zu surfen
Die PCGH-Main z.B. braucht mit kompletter Werbung 13% Prozessorleistung...konstant!
Microsoft liefert die Tools dafür das die ENTWICKLER eines AddOns dieses ohne Aufwand auf Spartan/Edge anwendbar machen können und NICHT!!! der Endanwender .
Fragen zum Copyright und anderen Rechten sind somit vollkommen hinfällig .
Schlecht ist der Browser seit 10074 nicht endlich funktionieren die Einstellungen die man macht aber es fehlt ein für mich wichtiger Punkt, das automatische Löschen des Verlaufs beim Beenden des Browsers.