Windows 10: Manuelle Update-Suche soll angeblich Beta-Updates aufspielen

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Windows 10: Manuelle Update-Suche soll angeblich Beta-Updates aufspielen
Quelle: Microsoft

Laut einem Bericht von Forbes hat Microsofts manuelle Update-Suche in Windows 10 in der kürzeren Vergangenheit vermehrt fehlerbehaftete Updates ausgespielt. Über die manuelle Suche nach Updates werden auch Inhalte installiert, die noch nicht in einem offiziellen Release enthalten waren.

In einem Blog-Beitrag gibt Microsoft eine Übersicht über die aktuelle Update-Politik von Windows 10. Demnach gibt es jeden zweiten Dienstag im Monat, um 10:00 Uhr PT, einen sogenannten B-Release, der Sicherheits- und Funktionsupdates beinhaltet. Auf diesen folgen C- und D-Releases in der zweiten und dritten Woche, die ausschließlich Funktionsupdates enthalten.

Die manuelle Suche installiert noch nicht verteilte Updates

Laut Microsoft sollen die C- und D-Updates Firmen und fortgeschrittenen Nutzern die Möglichkeit geben, Inhalte der nächsten B-Version bereits im Voraus zu testen. Im Gegensatz zur B-Version werden die C- und D-Updates nicht automatisch verteilt. Laut Microsoft sind diese optional, damit normale Systeme nicht zu oft Updates installieren und dadurch neu starten müssen.

Wie Forbes berichtet, handelte es sich bei den kürzlich aufgetretenen Windows 10-Fehlern, die Nutzerdateien löschten oder Geräte vom Typ Surface Book 2 unbrauchbar machten, um C- oder D-Updates. Diese scheinen also mehr Fehler zu enthalten, als die automatisch verteilten B-Releases.

Passend dazu: Windows 10 Oktober-Update: Probleme mit alten Radeon-Grafikkarten und iTunes

Bis hierhin ist das Ganze noch kein Problem: Interessierte Nutzer können Beta-Tester sein, wenn sie das wollen. Problematisch ist allerdings, dass die C- und D-Updates nicht nur an Teilnehmer des Windows Insider Programms verteilt werden, sondern an jeden, der manuell nach Updates sucht. Microsoft schreibt dazu:

These are validated, production-quality optional releases, primarily for commercial customers and advanced users "seeking" updates. These updates have only non-security fixes. The intent of these releases is to provide visibility into, and enable testing of, the non-security fixes that will be included in the next Update Tuesday release (we make these optional to avoid users being rebooted more than once per month). Advanced users can access the "C" and "D" releases by navigating to Settings > Update & Security > Windows Update and clicking the "Check for updates" box. The "D" release has proven popular for those "seeking" to validate the non-security content of the next "B" release.

Dementsprechend kann jede manuelle Update-Suche einen noch unveröffentlichten Release auf dem eigenen Rechner installieren, ohne dass eine Warnung angezeigt wird. Nutzer, die einfach nur ihr System auf dem aktuellen Stand halten wollen, gehen so angeblich ein Risiko ein. Interessant ist zudem, dass der von Forbes zitierte Beitrag noch anders lautete. Der erste Satz war damals noch "These are preview releases, primarily for commercial customers and advanced users "seeking" updates.".

Microsoft hat also auf Kritik reagiert, wenn auch durch eine nachträgliche Korrektur des Posts - die Updates seien entgegen der Aussage von Forbes gut getestet. Dennoch sollten sich Nutzer, die die manuelle Suche nach Updates verwenden, gut überlegen, ob sie das auch in Zukunft tun sollten. Falls die letzten größeren Probleme von Windows 10 tatsächlich mit B- und C-Releases kamen, so wäre in Zukunft wohl ein Warnhinweis angebracht, wenn die Funktion verwendet wird.

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von tt7crocodiles Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Ist das wirklich Langeweile oder brauchst du den Kick?
        Zitat von Idefix Windhund
        No risk no fun
        Das ist ja schon wie Russian Roulette mit Makarov
      • Von tt7crocodiles Software-Overclocker(in)
        Zitat von empy
        Ist das wirklich Langeweile oder brauchst du den Kick?
        Zitat von Idefix Windhund
        No risk no fun
        Das ist ja schon wie Russian Roulette mit Makarov
      • Von FanboyOfMySelf Software-Overclocker(in)
        Zitat von DKK007
        Die UAC sollte man nicht ganz deaktivieren. Das wäre ähnlich, wie wenn man unter Linux alles als Root macht.
        Sollte man wenn man halt weiß was für Programme man installiert, Händchen halten müssen nur die die sich überhaupt nicht mit dem Betriebssystem auskennen.
        Ständig nachgefragt werden was man öffnet ist halt extrem nervig.

        Zudem wenn man sich etwas einfängt wird eh UAC meistens( in 99% der fälle ) durch Änderung 2 Bytes im Programm code automatisch deaktiviert.
        Daher bringt UAC kein nutzen oder zusätzlichen Schutz, gleiches gilt übrigens auch dem SmartScreen des Windows Defenders.

        UAC gilt nur dem Benutzer und keinem Angreifer.

        Habe nicht gesagt das UAC Performance klaut sondern nur das Benachrichtigungs overlay, welches in dx9 games mies die Performance einbrechen lässt
      • Von Idefix Windhund BIOS-Overclocker(in)
        No risk no fun
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von wurstkuchen
        Lol? Ich klick aus Langeweile so um die 10 mal pro Tag immer auf Update. Na super.
        Ist das wirklich Langeweile oder brauchst du den Kick?
      • Von KnSN Software-Overclocker(in)
        Wenn Windows Update etwas im Hintergrund tätigt - Herunterladen und Installieren von Updates - dann ist die Nutzungszeit nicht richtig konfiguriert. Während der Nutzungszeit führt Windows Update keinen Vorgang dieser Art aus.
        Updates: Nutzungszeit fuer automatischen Neustart von Windows 10 planen | WindowsPro

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