Lenovo: 'Microsoft hätte Windows 10 nicht gratis anbieten sollen!'
In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht der CEO von Hardware-Hersteller Lenovo, Yang Yuanqing, erstmals kritisch über die kostenlose Upgrade-Möglichkeit von Windows 10 und prangert dabei unter Anderem die unzureichende Kompatibilität mit älteren Systemen an.
Als vor vielen Monaten erstmals bekannt wurde, dass Microsoft sein neuestes Betriebssystem mit dem Namen Windows 10 an Windows-8- und Windows-7-Nutzer ein Jahr lang kostenlos anbieten möchte, lagen die Reaktionen in vielen Fällen zwischen überrascht und positiv gestimmt. Dass kostenfreie Upgrades allerdings auch eine Schattenseite haben können, erklärt Yang Yuanqing, seines Zeichens Chef beim Hardware-Hersteller Lenovo.
In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur spricht der Lenovo-CEO kritisch über diese Vorgehensweise von Microsoft. Ganz besonders in der Kritik von Yuanqing steht die unzureichende Unterstützung für Systeme, die nur noch knapp die Anforderungen erfüllen: 'Das neue System hätte vor allem mit neuen Geräten eingeführt werden sollen, die optimal auf das neue Windows abgestimmt sind. Das beschert den Kunden dann auch ein Erlebnis, mit dem sie zufrieden sind. Wenn man das neue System dagegen auf ältere Maschinen installiert, stellt sich diese gute Erfahrung nicht ein, ganz im Gegenteil: Häufig tauchen Probleme auf.'
Yuanqing ist also der Meinung, Microsoft habe sich bei dem kostenlosen Angebot für eine falsche Richtung entschieden und nicht zuletzt aus dem Grund, dass Windows 10 dem absteigenden PC-Markt zu keinem Wachstum verholfen hat, obwohl es laut Yuanqing 'ein wirklich gutes System' ist. Auf die Nachfrage, wie Lenovo auf die Vorwürfe der zuletzt in die Kritik geratenen Sicherheitslücken reagiere, antwortet Yuanqing: 'Wir haben dieses Problem schon vor einiger Zeit gelöst. Es war ein Fehler von uns, das räume ich gerne ein. Aber wir haben diese Software inzwischen gesäubert. Und wir haben uns deutlich dazu verpflichtet, in Zukunft keine Software mit Sicherheitslücken mehr zu installieren.'
Quelle: Heise



Lenovo macht aber nicht einmal die eigenen Hausaufgaben - anhand des Yoga 3 1170 meiner Freundin sehe ich, wie chaotisch deren Support arbeitet:
Touchpad und Tastatur funktionieren nur richtig mit Win10, wenn man den Treiber von der Downloadseite des Yoga 3 Pro 1370 installiert ...
Und vor einer Woche gab es ein UEFI-Update - die Links dazu sind jedoch tot ...
Dazu kommen die Unmengen an Crapware und der LSE-"Skandal"
Lenovo used Windows anti-theft feature to install persistent crapware | Ars Technica
Und da man ja ohnehin alles platt macht kann man sich vorher noch schnell eine kleine, günstige SSD einbauen.
Danach erkennt man seine ehemals lahme Notebookgurke nicht wieder und das bereits für ein Ersatzsystem gesparte Geld wird ohne Reue für Klamotten oder Alkohol ausgegeben
Den Herstellern von Notebooks gehts primär darum, dass das Windows10 Update sie dazu zwingt neue Treiber zu veröffentlichen. Und die Notebookhersteller sind in der Beziehung meist die faulsten Gammler in der ganzen Hardwarebranche. Da sind selbst für die Windowse mit denen sie ausgeliefert wurden die Treiber oft uralt, geschweige denn das für aktuelle Windows nochmal was veröffentlicht wird. Dell ist da noch ganz gut, alle andern schwanken irgendwo zwischen mangelhaft und Katastrophe.
Ich nutze selbst auf meinem neuen PC Win 10 und muss sagen ich bin damit zufrieden .