Windows 10: Frühlings-Update verzögert sich
Medienberichten zufolge verzögert sich das große Frühlings-Update für Windows 10. Die Gründe bleiben unklar, aber es könnten noch kritische Fehler gefunden worden sein, die man zuvor beheben will.
Mittlerweile ist April und damit hätte auch der Release des Frühlings-Updates für Windows 10 näher rücken sollen. Das aber wird sich noch etwas Zeit lassen, denn Microsoft braucht eben jene. Version 1803 von Windows 10 - oder auch Spring Creators Update bzw. Redstone 4 - soll später als bisher vorhergesagt erscheinen. Von einer offiziellen Verschiebung kann aber kaum die Rede sein, denn es gab bisher keinen offiziellen Release-Termin.
Stattdessen orakeln die alten Microsoft-Insider Paul Thurrott und Zac Bowden über Microsofts Release-Pläne. Demnach soll das Update nicht nur später als möglicherweise intern geplant kommen, sondern auch einen anderen Namen haben. Dabei geistert der Begriff Windows 10 Next durch das Internet, genährt von Aktivitäten im Insider-Bereich, wo Version 1803 bereits verfügbar ist und getestet werden kann.
Next wäre eine recht interessante Entscheidung, denn mit dem Begriff ist Apple -Gründer Steve Jobs schon vor Jahren grandios gescheitert, nachdem er seine eigene Firma verlassen musste. Die Erfolglosigkeit bei Next war so groß, dass man bisher eigentlich dachte, in der IT-Branche wird dieser Begriff nie wieder für irgendetwas verwendet werden. Das soll nicht heißen, dass bei Next alles schlecht war, aber es hat sich eben nur leidlich verkauft. AMDs "Graphics Core Next" (GCN) zeigte dann Ende 2011, dass "Next" auch gut sein kann.
Es wäre überraschend, wenn Microsoft den Begriff exhumiert. Viel wichtiger als die Bezeichnung wäre die Frage, warum sich das Update für Windows 10 verzögert, aber hier gibt es nur wenige konkrete Antworten. Man kann bestenfalls zwischen den Zeilen lesen und raten. Denkbar ist, dass die neue Funktion der stufenweisen Auslieferung von großen Updates länger getestet werden soll. Denkbar ist auch, dass sich das Marketing noch nicht auf einen brauchbaren Namen für das Update festlegen konnte. Wie wir schon festgestellt haben, ist Next nicht so schick und Spring Creators Update verkauft sicher auch keine Einheiten oder weckt wenigstens Emotionen.
Am wahrscheinlichsten sind allerdings noch kurzfristig entdeckte Fehler, die es abzustellen gilt. Das legen auch Quellen von Zac Bowden nahe. Da Microsoft zuletzt einige Mühe mit Fehlern in Updates hatte, könnte man sich dazu entschieden haben, sich den nächsten virtuell-verbalen Fäkalsturm zu ersparen und das Problem zu richten.

Man hätte am Besten auf das System von Linux umsteigen sollen, wo Updates für alle Programme einfach über die den Paketmanager wie apt-get installiert werden können. Alternativ über die Grafische Oberfläche.
Dort ist auch die Installation eines neues Kernels ohne Neustart möglich. Beim nächsten Boot wird automatisch der neue Kernel gebootet, während der alte im Grub noch als Reserve verfügbar ist.
Hatte man die inkrementellen Updates wie vorher beibehalten, wären alle anderen Betriebssysteme längst in der Versenkung verschwunden.
Aber so einen Klotz bindet sich kein EDVer ans Bein.
Wobei es schön wäre, wenn sich die Updates endlich installieren lassen ohne Stundenlang den PC zu blockieren und duzende GB zu verbraten.
naja, ich habe noch keine fehler gefunden/bemerkt. läuft fluffig wie immer. was sicherheitslücken angeht hab ich aber eh keine ahnung. ^^