Windows 10 Build 14257: Microsoft löst Probleme und macht neue
Build 14257 des Redstone-Updates für Windows 10 steht im Fastring bereit. Allerdings sollte man als Anwender einmal mehr keine großen Wunder erwarten. Wie angekündigt schraubt Microsoft vor allem an den Innereien von Windows 10 herum und integriert keine neuen Features.
Microsoft hat Build 14257 für Windows 10 im Fastring des Insider Programs bereitgestellt. Das Update zählt zum Redstone-String, bietet aber für Anwender kaum offensichtliche Neuerungen und keine neuen Features. Wie angekündigt, werkelt Microsoft vor allem unter der Haube am One-Core-System. Der Manager des Programms, Gabriel Aul, schreibt im Blog, dass Build 14257 wieder einmal Änderungen am Fundament für einen neuen Entwicklungszyklus bietet. Wer auf neue Funktionen wartet, der möge sich noch etwas gedulden.
Fast-Ring-Mitglieder müssten sich ohnehin darauf einstellen, dass es nicht mit jedem Update neuen Features geben wird, da die Zyklen deutlich kürzer sind. Damit kommt Microsoft nicht der Forderung der Anwender nach. Die hatten sich schnellere Updates gewünscht, in der Hoffnung, auch schneller neue Funktionen zu bekommen. Die häufigeren Updates haben sie jetzt, aber die Inhalte sind für Endanwender meistens wenig spannend, weil Microsoft sehr viel am Kern von Windows 10 ändert.
Immerhin kann man sich über Fehlerbeseitigungen freuen. So wurde unter anderem ein Fehler im Speichermanagement behoben, der Apps zum Absturz gebracht hat. Auch der im letzten Update verlorengegangene "Verbinden"-Knopf im Benachrichtigungszentrum ist wieder da. In Microsoft Edge funktionieren auch die Entwickler-Werkzeuge wieder. Ganz angenehm ist zudem, dass Windows 10 nun nicht mehr die Desktop-Icons umarrangiert, wenn die Dpi-Einstellung angepasst wird.
Wie mit jedem neuen Build im Fastring kommen aber auch neue Probleme hinzu. Derzeit sollte man keine Wiederherstellung von Windows 10 durchführen und das mittlerweile bekannte Problem mit der WSClient.dll ist immer noch nicht behoben. Außerdem verträgt sich Windows 10 jetzt nicht mehr mit der Realsense-Kamera von Intel. Im Flugmodus behauptet Windows 10 zudem manchmal, dass das WLAN aktiviert ist. Wem das zu viele Probleme sind, der sollte in den Slow-Ring wechseln.

Mein PC hat zuletzt am 31.01.2016 (war paar Tage davor nicht an) das Update:
Kumulatives Update für Windows 10 Version 1511 für x64-basierte Systeme (KB3124262)
geladen und ich habe es installiert.
Kann mir einer sagen, ob das bis heute (im normalen Ring) das letzte war und es zurzeit keine neueren gibt?
Weil im Log werden mir 13 (eines davon die Defender Signaturen) neue Updates angezeigt:
{1E709F60-BF06-4C7B-8D5B-87424B9F5000} 2016-02-04 10:47:09:849+0100 1 147 101 {00000000-0000-0000-0000-000000000000} 0 0 UpdateOrchestrator Success Software Synchronization Windows Update Client successfully detected 13 updates.
Was könnten die anderen 12 sein?
Unter Einstellungen heißt es das System ist auf dem neuesten Stand.....
Eine Offline-Installation nicht funktionierender Updates könnte auch schon die Lösung sein:
Windows 10 Update Pack by DrWindows - Januar 2016
Müsste meine Installation (normale Updates) nämlich evtl. auch zurücksetzen mit der Systemwiederherstellung....
Ich bin aber mittlerweile ein großer Freund des neuen Startmenüs und den im Vergleich zur alten Systemsteuerung wesentlich aufgeräumteren und übersichtlicheren PC-Einstellungen.
Ich habe seit jeher eigentlich alle Treiber manuell von der Seite des Chip-Herstellers geladen (also LAN von Realtek, USB3 von NEC Renesas usw.). Ich sollte vielleicht erwähnen, dass wir hier von einem Freeze im Monat reden, aber Windows 7 hat Daten im RAM über mehrere Tage am Stück ganz schön anstauen lassen, was aber wohl auch an den Gadgets lag. Gerade in dem Bereich hat sich seit Windows 8.1 einiges verbessert (allgemeine Geschwindigkeit des BS über längere Zeit).
Müsste ich auf Windows 10 verzichten (Bugs oder versaute Updates), würde ich zu 8.1 gehen...
Hatte übrigens meinen Windows 7-Rechner auch oft mehrere Tage am Stück an, und er war dann eigentlich nicht langsamer als frisch gebootet. Kann aber z.B. daran liegen, dass 16 GB RAM verbaut waren ^^