Windows 10: Build 11099 ist im Fast Ring verfügbar
Microsoft hat den Build 11099 von Windows im Insider Program bereitgestellt, der zum Redstone-String gehört und sich vor allem um Änderungen des One Core sowie um Nutzer-Feedback kümmert.
Wer im Insider Program von Windows 10 und für den Fast Ring angemeldet ist, der bekommt nun den neuesten Build von Windows 10 ausgeliefert, der die Nummer 11099 trägt. Es ist die erste Veröffentlichung des Jahres und die bietet ein bisschen was. Allerdings gibt es auf den ersten Blick nicht viel zu sehen, denn Microsoft hat die Schraubenschlüssel vor allem unter der Haube angesetzt.
Und dort genauer gesagt am One Core, Microsofts schon länger ausgedrücktem Wunsch nach einem Betriebssystem für alle Systeme - ein Multikernel, der sich auf die wichtigsten Mikroarchitekturen versteht, ganz gleich ob ARM oder x86-64. Für den normalen Anwender ist das bequem, für Entwickler aber ein riesiger Schritt. Die können nämlich mit auf One Core programmierten Anwendungen und Applikationen sicher sein, dass diese auf jedem System laufen, auf dem Windows 10 installiert ist und das wieder hat Vorteile für den Kunden, der sich keine Gedanken mehr darüber machen muss, ob eine Software nun auf seinem System läuft oder nicht. Und er kann Software einfach mitnehmen, vom PC auf das Mobilgerät oder die Konsole. Universal Apps ist das Stichwort.
Neue Funktionen am One Core sucht man derzeit aber vergebens. Microsofts Insider-Program-Manager Gabriel Aul betont, dass man sich derzeit darauf konzentriere, den Stand der Dinge in einen Zustand zu versetzen, der ein Release möglich macht. Danach können auch wieder neue Funktionen eingeführt werden, was aber noch ein paar Builds dauern könnte.
Neben den Änderungen am One Core hat Microsoft vor allem Feedback der Anwender zu den letzten Builds umgesetzt, gemeldete Fehler entfernt und Kundenwünsche berücksichtigt. Dazu soll es 2016 auch mehr Testversionen geben, wie Aul unterstreicht. Das aber hatte man eigentlich schon letztes Jahr angekündigt. Damit einher geht aber auch, wie damals berichtet, eine höhere Chance auf Fehler, weil die Builds von Windows 10 schneller durch die internen Tests geschickt werden. Wer das nicht möchte, muss auf den Slow Ring wechseln.
Quelle: changewindows.com, windows.com
