Windows 10 Build 10049: Project Spartan kann ausprobiert werden
Build 10049 von Windows 10 ist erschienen und Microsoft hat den neuen Browser Spartan integriert. Der ist aber noch eine frühe Version und hat noch nicht den vollen Funktionsumfang. Interessenten können dennoch einen ersten Blick wagen.
Microsofts neuer Browser Spartan kann nun im neuesten Build von Windows 10 ausprobiert werden. Die Fassung 10049 vom 30. März beinhaltet Microsofts neuen Ansatz, wieder mehr Gewicht im Browsermarkt zu bekommen. Projekt Spartan wird der Standardbrowser in Windows 10 sein und den Internet Explorer ablösen. Der bleibt dem Betriebssystem aber erhalten, um Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.
Neben zahlreichen neuen Funktionen, die Microsoft bereits vorgestellt hat, ist vor allem die Render-Engine des Browsers interessant. Hier musste der altehrwürdige Internet Explorer in den letzten Jahren immer wieder Prügel einstecken. Er renderte langsamer als die Konkurrenz und machte zu oft Probleme mit Webstandards.
Zu den neuen Features gehört unter anderem die Sprachassistentin Cortana, die aber im neuen Build nur Englisch versteht. Die Lokalisierung kommt erst später. Zudem lassen sich Webseiteninhalte direkt im Browser markieren und weiterleiten, um den Empfänger besser und schneller auf Elemente hinzuweisen. Zusätzlich ist ein Lesemodus integriert, der das Konsumieren von Texten erleichtern soll und von Apples Browser Safari inspiriert ist. Nicht alle neuen Features funktionieren schon, etwa die Erweiterungen. Microsoft selbst sagt, dass die aktuell integrierte Fassung bestenfalls eine frühe Vorschau auf den Browser ist. Bis zum finalen Produkt kann sich also noch einiges ändern.
Ansonsten sind die Änderungen im neuen Build von Windows 10 überschaubar, liegen doch auch nur zwei Wochen zwischen diesem und dem letzten Release. Neben Fehlerbehebungen kamen auch neue Fehler hinzu. So funktioniert etwa Hyper-V nicht. Hier machen sich die ersten Auswirkungen der gesteigerten Veröffentlichungszyklen bemerkbar, die Microsoft angekündigt hatte, die aber auch ein größeres Fehlerpotenzial haben.
Es braucht aber mutige Schritte, wenn Microsoft vorankommen will. Das sieht man auch bei Spartan, der nicht zum Internet Explorer und dessen Render Engine Trident abwärtskompatibel ist. Das muss trotz der Einschränkungen für gut befunden werden, weil es einen sauberen Neustart ohne Kompromisse erlaubt.
Quelle: Microsoft

Powerd by Microsoft ^^
Mal sehen wohin die Reise geht, ich hoffe ich kann Chrome als 2t Browser bald ablösen.