Windows 10: 13 Prozent weltweiter Marktanteil im Februar erreicht
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. So könnte der Erfolg von Windows 10 auf dem Markt bezeichnet werden, denn in den letzten Monaten ging es jeweils 1 Prozent nach oben auf nun 13 Prozent Gesamtanteil.
Die Marktanalysten von Netmarketshare haben die Daten für Februar vorgelegt und Windows 10 kann sich laut denen auf knapp 13 Prozent Marktanteil kämpfen, ein Plus von rund einem Prozentpunkt zum Vormonat. Trotz der zahlreichen Bemühungen von Microsoft geht es weiter schleppend voran. Ginge es in diesem Tempo weiter, wäre man Ende August bei 19 Prozent. Im August endet das kostenlose Upgrade auf Windows 10. Geht man davon aus, dass dies dem Ganzen noch einen leichten Schub verleiht, kommt man wohl trotzdem nicht über 25 Prozent. Wohlgemerkt weltweit, unter spieleaffinenen Zielgruppen wie zum Beispiel PCGH-Lesern liegt der Marktanteil auch schon mal bei über 60 Prozent.
Auch wenn man also mit dem Zuwachs zufrieden sein kann, so bleibt er doch deutlich hinter den Ansprüchen zurück, die man an ein kostenloses bereitgestelltes Betriebssystem haben darf. Windows 7 ist und bleibt der Platzhirsch auf dem Markt mit einem Anteil von über 50 Prozent und da bewegt sich recht wenig. Wenn man sich anschaut, dass Windows 8.0 und 8.1 in Summe gerade auf 12,5 Prozent kommt, steht Windows 10 vielleicht eine harte Zeit bevor. Im schlechtesten Fall bleiben die Nutzer bei Windows 7, bis nichts mehr geht.
Quelle: Netmarketshare
Windows 10: 13 Prozent Marktanteil im Februar erreicht (
Noch aber ist nicht aller Tage Abend und derzeit geht man noch von einigen positiven Impulsen im Unternehmensbereich aus. Hier werden nach wie vor viele Windows 7 gezählt und es wird erwartet, dass doch einige Unternehmen im Laufe des Jahres umsteigen, was an der Vormachtstellung von Windows 7 bei den Marktanteilen rütteln wird. Auch interessant ist Windows XP, das sich tapfer über 10 Prozent hält und dort auch wenig Bewegung zeigt. Zum Vormonat wurde es sogar etwas mehr, aber das kann an der Messung hängen.
Netmarketshare bildet die Marktanteile der Betriebssysteme aus Daten, die Webseiten sammeln. Jeder Browser meldet sich mit seiner Version und seinem Betriebssystem und diese Daten werden verwendet, um die Anteile zu bilden. Auf Steam sind es 34 Prozent, bei PCGH sind es 60 Prozent der Leser (Stand: Dezember)
Quelle: Netmarketshare

Hier geht es um Marktanteile, über die letztlich die Masse entscheidet, was ein Erfolg wird, und was nicht. Und nicht Netzwerktechniker, Admins oder Informatiker, wie Sie es ausschliesslich gerne hätten. Was für mich auch teilweise nachvollziehbar ist. Aber die Praxis zu Hause bei den meisten sieht anders aus. Und da Ich als Endkonsument andere Dinge schätze und nun mal Windows ein "Volks" OS ist, wird an einem grossen Teil der Konsumenten vorbei entwickelt.
Das ist kein persönlicher Affront gegen jemanden oder dessen Berufszweig, es soll nur zeigen auf wen wohl Microsoft auschliesslich bei Ihren Entwicklungen "hört". Und auf wen nicht.
Schönen Freitag noch.
Und wenn du die betrieblich genutzte Software meinst, die darauf läuft, da ist die älteste von 2007 und wird auch dieses Jahr noch ausgetauscht. Dann kommt das mit dem 10 Jahren schon eher hin. Aber 20 Jahre? Welche Firma lässt sich bitte so lange Zeit, um ihre Software zu wechseln?
(Reine CNC-Rechner oder ähnliches, die nicht ins Netz gehen, jetzt mal außen vor... die laufen vermutlich noch im Jahre 2060 mit Windows 98 oder gar noch DOS)
M$ will kein zweites XP. Und ich wäre froh wenn die Nutzer sich nicht in den Hintern treten lassen müssen damit sie sich bewegen.
Das ist absoluter Bullshit, denn es ist nicht so. Und das könnte sich Microsoft auch nicht leisten. Windows 7 bekommt noch bis 2020 Sicherheitsupdates, Windows 8.1 sogar noch bis 2023. Es gibt also hier kein Problem der Sicherheit, das man immer wieder versucht den Leuten vorzugaukeln.
Windows 10 ist genauso "sicher" oder "unsicher", wie die Vorgänger. Die Sicherheitsprobleme tauchen erst nach einiger Zeit auf, und werden auch erst meist am Patchday gefixt. Warum nicht zeitnah ?! Jetzt kommt sicher das Argument, das der Windows Defender in Win10 ja regelmässig Updates bekommt.
Somit ist jeder vernünftige und aktuelle Virenscanner besser, als irgendwelche Patches die sowieso meist zu spät kommen. Und machen wir uns nichts vor, ein topaktuell gepatchtes System bringt nichts, da die meisten Sicherheitsprobleme immer dann auftreten, sobald viele User wie wild und blöde ohne nachzudenken alle Links anklicken und in den Emails alles öffnen was geht. Da nützt mir weder das neueste, noch aktuellste System irgend etwas.
Was erstaunlich sein soll an der mageren Verbreitung von Windows 10, kann Ich absolut nicht nachvollziehen. Es geht doch lediglich darum, schon bestehende Systeme von Windows 7 und 8.1 auf Windows 10 zu bringen. Und diese mageren 13% hat man mit Mitteln erreicht, bei dem manche einschliesslich mir "brechen" möchten. Darauf muss sich doch keiner etwas einbilden. Wenn Ich zu jemandem nach Hause gehe, und Ihm jeden Tag versuche etwas aufzuschwatzen, wird er irgendwann einknicken, weil er seine Ruhe haben will.
Und es ist noch leichter, das noch in digitalisierter Form zu machen, in dem man es in den Updates versteckt oder als nervende Werbung immer und immer wieder in der Taskleiste auftaucht. Dafür Microsoft auch noch zu loben und einen Erfolg damit zu garnieren, ist nicht nur peinlich, sondern muss einem Angst und Bange machen, wie das in Zukunft noch gehandhabt wird. Und so etwas als führender Betriebssystemhersteller, der die Marktmacht sprich ein Monopol besitzt. Das wird schamlos ausgenutzt, und geht Gott sei Dank vor Gericht.
Wenn das bald jeder so macht, dann darf Dir in Zukunft jeder Spiele Client wie Steam oder Software Client im Hintergrund vorinstallieren, was er will und Dir Deinen Speicher zumüllen. Aber dann bist Du ja selber Schuld, dennn "Du hast es ja nicht verhindert." Für die Apps dürfte das dann auch so gelten. Plötzlich hast Du 20 neue Apps vorinstalliert, die Du immer wieder deinstallieren musst, weil Du diese nicht explizit abgewählt hast. Und wenn Microsoft mit so einem beschissenen Beispiel voran geht, kann dem einen nur recht sein, was dem anderen billig ist.
Das schlecht machen und schlecht patchen von Windows 7 und Windows 8.1 ist auch so ein "neues" Mittel, mit dem Microsoft arbeitet. Das sollen allen ernstes die "Mittel zum Erfolg" sein ?! Mir tun die User leid, die das gut finden und dann noch einen Erfolg daraus stricken.
Das Gratis Angebot wäre an für sich ein gutes Zeichen gewesen, nur nicht mit diesen Mitteln. Wann hat es das vorher gegeben ?! Eben weil der Markt gesättigt ist, haben Sie das eingeführt. Und dafür, das es das erste Windows ist, was gratis zu sein scheint, hätte es sich viel schneller verbreiten müssen. Durch PC Neukäufe tut sich da überhaupt nichts mehr. Nur die User sollten sich darüber im Klaren sein, das eben nach dem Gratis Angebot faktisch eine Hardware Bindung nach Juli 2016 besteht für die Gratis Lizenz "digitale Berechtigung". Doch das wird halt nicht gross öffentlich kommuniziert, sondern man erhält diese Informationen nur, wenn man explizit beim Microsoft Support anruft. Dort hat man mir das 2 mal bestätigt. Und Dank dieser ganzen Methoden sind diese "erlogenen" 13% nichts Wert und ein Armutszeugnis.
Wenn alles so wie früher abgelaufen wäre, ohne diese ganzen "Mittel", würde Ich es als Erfolg werten. So ist es ein Desaster. Nicht immer sagen die reinen Zahlen was aus, die Hintergründe sind auch wichtig.
Aber da wären wir wieder am Anfang. Wenn die Qualität stimmt, zahlt der User auch dafür. Wenn nicht, dann will er es auch nicht umsonst haben.
Und diese "Friss oder Stirb Mentalität" ist nur was für Diktatorische Staaten. In einer Demokratie haben solche Ansichten nichts verloren.