The Division PC: Beta im Benchmark-Test mit 7 Grafikkarten [Update]
Die Beta von The Division PC im Technik-Test - bald auch mit Benchmarks. Heute startet die dreitägige Beta und PC Games Hardware begibt sich ebenfalls in die MMO-Schlacht in New York. Wir werden diesen Technik-Test sukzessive erweitern, wir beginnen mit ein paar ersten Eindrücken und Screenshots. Der Artikel wird ständig aktualisiert.
Die Beta von The Division läuft und wir ziehen auch schon unsere ersten Runden durch das von der Pandemie getroffene New York. Für einen ersten Eindruck reicht das schon, weitere Infos und vor allem Benchmarks bekommen Sie später.
The Division: Erste Eindrücke der Grafik
Im Vorfeld der Beta gab es diverse Leaks, darunter Screenshots und Videos, die die angebliche PC-Grafik zeigen sollten. Nicht immer war das Bild- und Videomaterial dazu angehalten, Euphorie hinsichtlich der Grafik zu schüren. Doch nun kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie gut The Division wirklich aussieht und wie der Vergleich zur Grafik von 2013 ausfällt. Nach unserem ersten Eindruck ist die Grafik nicht mehr so beeindruckend, wie die ersten Trailer dies vermuten ließen. Trotzdem ist das gewissermaßen Jammern auf hohem Niveau. Der physikbasierte Renderer macht seine Sache gut, die Grafik sieht homogen aus. Zum Glück hat Ubisoft z. B. die chromatische Abberation optional gestaltet - wer sich an der dadurch hervorgerufenen Unschärfe stört, kann das Feature einfach abschalten. In der Galerie haben wir diverse 1440p-Screenshots für Sie parat, die mit allen Grafik-Features minus Gameworks (HBAO+, PCSS) entstanden sind. Die optionalen Gameworks-Features kosten nach unseren Tests vergleichsweise viel Leistung und belegen ein paar Hundert Megabyte mehr Grafikspeicher - laufen aber immerhin auch auf Radeons.
Beachten Sie bitte beim folgenden Vergleich, dass die Zeltplanen vom Wind bewegt werden und sich daher Unterschiede in der Darstellung ergeben. Deutlich zu erkennen ist, dass die Gameworks-Schatten weicher und sanfter sind - die normalen Schatten wirken vergleichsweise hart. HBAO+ ist beim Gebäude im Hintergrund gut erkennbar (am besten in der HD-Version des Sliders).
The Division: Erste Performanceeindrücke
Wir haben die ersten Spielrunden auf unserem Test-PC hinter uns. Dieser besteht aus einem auf 4,5 GHz laufenden Intel Core i7-6700K, einer MSI Geforce GTX 970 (1.316/3.506 MHz) und 16 GiByte DDR4-2400. Wir nutzen den Geforce 361.75 WHQL. In maximalen Settings ohne Gameworks schaffen wir auf der 970 in 1440p Frameraten bislang knapp über 30 Fps. Die 30 Fps klingen schlimmer, als es sich "spielt". Das Spielgefühl ist damit noch relativ gut. Wer mehr Fps haben will, muss entweder mehr Effekte abschalten oder eben Kompromisse bei der Auflösung eingehen.
Snowdrop-Engine für The Division
Snowdrop nennt sich die extra für Next-Gen-Spiele entwickelte Engine, die vom schwedischen Studio Massive für The Division eingesetzt wird. Snowdrop soll vor allem für mehr Realismus, bessere grafische Details und für ein neues Niveau an Spielphysik und Animationen sorgen. Dazu gehört auch ein dynamischer Tag-/ und Nachtzyklus sowie realistische Licht- und Wettersysteme. Für diesen Zweck hat man ein detailreiches New York erschaffen. Dabei geht es sowohl um die schiere Größe der Stadt, als auch um kleinste Details bis hin zu dreckigen Autoreifen.
Das Beleuchtungssystem wurde durch die Filmproduktion inspiriert, dazu gehören ein globales Beleuchtungssystem in Echtzeit, Tag- und Nachtwechsel sowie Innen- und Außenbeleuchtung. Snowdrop soll auch das realistischste Zerstörungssystem bis heute haben. Zerstörungseffekte sei nicht "pre-baked", sondern werden durch prozedurale Techniken in Echtzeit berechnet - auf Basis vorherrschender, physikalischer Kräfte. Oberflächen wie Glasscherben und Holzsplitter werden in Echtzeit zerbrochen und zerstört.
Allerdings hat Massive hier nicht das Ziel, eine Engine mit der besten Grafik oder den besten Zerstörungsalgorithmen zu entwickeln. Es geht vor allem um Schnelligkeit und Effizienz bei der Entwicklung. Das ist auch nötig, weil Engine und Spiel parallel entwickelt werden und weil die Teams trotz Modularisierung der Engine teilweise aufeinander warten müssen.
Systemanforderungen für The Division
Bei den Systemanforderungen gibt sich The Division nicht unbedingt genügsam. So reicht als Minimum zwar noch ein alter Mittelklasse-PC mit Core i5-2400 oder FX-6100 bzw. Geforce GTX 560 oder Radeon HD 7770 sowie 6 GiByte Arbeitsspeicher. Dabei werden aber keine Pre-GCN-Radeons mehr unterstützt. Zwar hat AMD die VLIW-GPUs selbst schon in den "Legacy"-Status versetzt, trotzdem wurden sie bisher noch von den Spielentwicklern unterstützt. Die erste Fermi-Generation (GTX 400) wird im Gegensatz zur zweiten (GTX 500) übrigens ebenfalls nicht unterstützt, weil sie zu wenig Speicher (unter 2 GiByte) hat. Die empfohlenen Systemanforderungen sind schon deutlich üppiger. Ein Core i7 ab Intels Ivy-Bridge-Generation (Core i7-3770) oder ein Vishera-Viermoduler mit mindestens 4,0 GHz (FX-8350) sollen es sein. GPU-seitig werden eine Geforce GTX 970 oder Radeon 290 genannt. 8 GiB RAM sollte der PC auch haben.
| Minimum | Empfohlen | |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 7, 8.1, 10 (je 64 Bit) | Windows 7, 8.1, 10 (je 64 Bit) |
| Prozessor | Core i5-2400, FX-6100 | Core i7-3770, FX-8350 |
| Grafikkarte | Geforce GTX 560, Radeon HD 7770 | Geforce GTX 970, Radeon R9 290 |
| Arbeitsspeicher | 6 GiByte | 8 GiByte |
| Speicherplatz | 40 Gigabyte | 40 Gigabyte |
Die PC-Version von The Division
The Division soll nicht einfach nur eine simple Portierung der Konsolenfassung sein (auch wenn die PC-Version erst im Verlauf der Entwicklung hinzugefügt wurde), sondern sich von Anfang an "nativ" anfühlen. Dies betrifft unter anderem die Benutzeroberfläche, die sich bei der Navigation mit Maus und Tastatur anders anfühlen soll. Nichtsdestotrotz wird es auch Controller-Support geben.
Des Weiteren wird Ubisofts hauseigener Uplay-Client ab sofort auch die Freundesliste von Steam unterstützen. So lassen sich nebst Anzeige des Online- beziehungsweise Offline-Status die Steam-Freunde "nahtlos" in das Spielgeschehen einladen und auch andere Leute können gesucht werden. Eine Absage gibt es hingegen für plattformübergreifenden Multiplayer, den es auch nicht zwischen den Konsolen gibt, sowie für die Unterstützung von Mods, da deren Ermöglichung angesichts des Spieltyps "technisch sehr herausfordernd" sei. Dafür soll aber die Benutzeroberfläche in vielen Teilen anpassbar sein und sich bewegen, skalieren sowie beispielsweise auch bei der Deckkraft anpassen lassen.
Zu guter Letzt soll bei The Division auch eine breite Hardware-Unterstützung sowie Skalierbarkeit gegeben sein und das Spiel soll dementsprechend sowohl auf einem Laptop, als auch auf einem "Monster-Computer mit drei Bildschirmen" laufen. Zudem habe Ubisoft mit verschiedenen Hardware-Herstellern zusammengearbeitet, um "besondere Features" zu integrieren, beispielsweise die Eye-Tracking-Technologie der Firma Tobii.
Die Performance der Beta und erste Benchmarks
Mit maximalen Settings ist The Division ein sehr anspruchsvolles, jedoch auch ansehnliches Spiel. Beim Ultra-Preset sind noch nicht alle Optionen auf maximaler Stufe, so steht der Detailregler für Objekte lediglich auf 75 %, die hübschen Echtzeitreflexionen nur auf der Stufe "mittel" und die Umgebungsverdeckung auf Hoch. Die optischen Auswirkungen dieser Regler sind zwar sichtbar, jedoch fallen beispielsweise die nun wesentlich höher aufgelösten Reflexionen nur beim genauen Hinsehen wirklich auf. Mit vollen Details hat selbst eine mit 1.350 MHz taktende GTX 980 Ti Schwierigkeiten, flüssige Bildraten jenseits von Full HD zu erzielen - selbst mit abgeschalteten Gameworks-Effekten. Wir raten Spielern daher zu freiwilligem Detailverzicht. Reflexionen, Schattendetails und Sichtweite sind gute Anlaufstellen für ein angestrebtes Performance-Plus. Etwas erstaunt sind wir über die im Verhältnis zur GTX 970 gute Leistung der R9 290, denn noch immer haben wir keinen neuen Radeon-Treiber erhalten und setzen weiterhin auf die Radeon Software Crimson 16.1 Hotfix - eventuell limitiert bereits in Full HD der segmentierte Speicher der beliebten Nvidia-GPU.
Wir haben anhand einer GTX 960 die Auswirkungen der Presets analysiert: Unsere Benchmark-Einstellungen mit vollen Details und Sichtweite und deaktivierten Gameworks-Effekten kosten mit der flotten Mittelklasse GPU gegenüber dem Ultra-Preset knapp 20 % Leistung. Der Wechsel von ultra auf hoch lässt die Frameraten um fast 50 % nach oben schnellen, mit diesem Setting ist The Division bereits ordentlich spielbar. Schalten wir auf das mittlere Preset, kommen nochmals knapp 40 % dazu, die GTX 960 durchbricht nun die 60-Fps-Marke. Mit den niedigsten Voreinstellungen steigen die Bildraten um weitere 25 %, die GTX 960 liefert nun 80 Fps. Fazit: Mit hohem statt Ultra-Preset kann man die meiste Leistung herauskitzeln, hier sollten schnelle GPUs in 1080p locker die 60-Fps-Marke knacken, 1440p in Reichweite liegen, solange der Speicher nicht zu knapp wird. Beachten Sie, dass wir wegen der jeweils nötigen Neustarts des Spiels beim Wechsel der Presets nicht genau die gleiche Lichtstimmung haben einfangen können. Für eine grobe Orientierung reichen diese Eindrücke jedoch aus.
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The Division PC FAQ: Release, Beta, Trailer, Gameplay [Januar 2016]
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so sachen wie, "die beta lief schon gut bzw sah gut aus" und bla.
das war keine beta (einen monat vor release!), sondern nur ne demo.
beta wird nur als ausrede für ggf. schlechter optimierung genutzt. sollte man bei ubisoft oder EA mittlerweile wissen.
Ich schrieb von "grafisch anspruchsvollen Titeln", außerdem ist das Jahr und der Zeitpunkt des Erscheinens von R9 380 egal. Und nochmal - was habt ihr ständig mit den Konsolen und mit angeblichen Fragen die ich stellen würde
P.S.: Es ist Excel 2007
Ich schrieb von "grafisch anspruchsvollen Titeln", außerdem ist das Jahr und der Zeitpunkt des Erscheinens von R9 380 egal. Und nochmal - was habt ihr ständig mit den Konsolen und mit angeblichen Fragen die ich stellen würde
[...]
Oder fällt jemand ein grafisch hochwertiger Multiplattformtitel ein wo es anders ist?
Ernsthaft, du fragst nach Multiplattformtiteln, die nicht deiner Theorie entsprechen?
Schauen wir uns doch mal die Multiplattformtitel seit Release der R9 380 / R9 390 an, den die zählen bei Dir ja zur Mittelklasse und stehen in direkten Vergleich zur GTX960/970:
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Nach deiner Theorie haben wir es durch die Bank weg mit Oberklasse-Karten zu tun, den sie kommen bei alles Benchmarks Maxed Out (nicht anders testet PCGH von der diese Ergebnisse aus den jeweiligen Release-Benchmarks stammen), auf über 45 FPS und die von dir angesprochene "Mittelklassekarte GTX970" und ihr Pendant die "Mittelklassekarte R9 390" sogar immer auf über 60 FPS.
Ich weiß ja nicht in welcher Welt du lebst, aber in der Realität hat deine Theorie weder Hand noch Fuß ... Nur weil 2 Titel dieses Jahr (Rise of the Tomb Raider und The Division BETA) deiner Theorie entsprechen, ist sie so nicht haltbar.
Damit dürfte Deine Frage hinreichend beantwortet und deine Theorie komplett ausgehebelt sein.
Zu der 2. Frage ... Wie lange eine Grafikkarte der Klasse GTX960/970 diese Konsolengeneration noch reicht, bis ihr die Puste ausgeht ... Wenn man deine Theorie zugrundelegt (Mittelklasse GPU --> knapp an den 30fps, mit etwas tweaken gut und schön spielbar (meist noch hübscher als Konsole)) noch sehr sehr lange.
Ich würde sagen, dass die Konsolen vielleicht in der nächsten Generation (wann auch immer das sein wird), vergleichbare Grafik wie eine GTX960/R9 380 liefern. Und selbst dann würden die genannten Karten noch reichen.
Bisher gibt es nur eine Spiel (ROTTR ... The Division ist immer noch BETA), bei dem die Karten deiner Theorie auch nur nahe kommen ... Um die Konsolengrafik zu erreichen und trotzdem noch über 30 FPS zu haben reichen auch eine GTX750Ti / GTX950 und dass mit 2 GByte VRAM.
Danke, du hast dir ja echt Mühe gegeben und sogar Excel 2003 gestartet, um eine Tabelle zu basteln. Top, finde ich gut!
Ich schrieb von "grafisch anspruchsvollen Titeln", außerdem ist das Jahr und der Zeitpunkt des Erscheinens von R9 380 egal. Und nochmal - was habt ihr ständig mit den Konsolen und mit angeblichen Fragen die ich stellen würde