Logitech G Pro: Minimalistische Tenkeyless-Tastatur für 149 Euro
Logitech hat die G Pro Tastatur vorgestellt. Dank Tenkeyless-Design ohne Nummernblock soll sie besonders mobil sein. Im Inneren stecken mechanische Romer-G-Schalter mit RGB-LEDs, die eine Einzelbeleuchtung pro Taste erlauben. Mit 149 Euro ist das Ganze aber kein günstiger Spaß und zudem nicht mit deutschem Layout erhältlich.
Rund eineinhalb Jahre, nachdem Logitech mit der G410 Atlas Spectrum seine erste Tenkeyless-Tastatur für Spieler auf den Markt gebracht hat, folgt jetzt das zweite Modell. Die hört auf den Namen G Pro Tastatur und entspricht dem neuen, schlichten Designansatz. Die G Pro erinnert an eine G810 ohne den Nummernblock rechts. Damit einhergehend fehlen auch die Multimediatasten mit dem Lautstärkerad oben rechts. Die F-Tasten können mit Makros belegt werden, eine Alternativbelegung für Multimediaanwendungen sieht Logitech ab Werk jedoch nicht vor.
Unter den Tastenkappen sitzen Omrons Romer-G-Schalter mit taktilem Feedback nach 1,5 von 3,0 mm Auslöseweg. Die Betätigungskraft zum Auslösepunkt liegt bei den bekannten 45 g. In jedem Schaltergehäuse sitzt eine RGB-LED, die einzeln angesprochen werden kann. Die Programmierung erfolgt per Software, ein Beleuchtungsprofil kann jedoch auf dem internen Speicher abgelegt werden. Wer die Tastatur mitnimmt und an einem fremden Rechner anschließt, kann die gewohnten Einstellungen nutzen. Ebenfalls passend zur Mobilität: Das USB-Kabel ist abnehmbar, setzt an der Tastatur jedoch auf Micro-USB und nicht die gängige Typ-A-Buchse.
Mit einem Gewicht von 980 Gramm exklusive Kabel ist die G Pro schwerer als die G410 (794 g) trotz geringerer Ausmaße. Das liegt an der integrierten Stahlplatte, die bei den meisten teureren Tastaturen zur Erhöhung der Standhaftigkeit integriert wird, bei der G410 zugunsten der Mobilität aber fehlte. Obwohl Logitech auch eine deutsche Pressemitteilung verschickt hat, wird es die G Pro Tastatur nicht mit einem hiesigen Sprach-Layout geben. Neben US stehen Niederländisch und Skandinavisch zur Auswahl. Letzteres Layout kommt dem Deutschen noch am nächsten, hat aber Z und Y vertauscht, Sonderbuchstaben anstelle der Umlaute und eine leicht veränderte Anordnung der Sonderzeichen.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149 Euro ist der Neuling kein günstiger Spaß. Aktuell ist die G Pro nur über den Logitech Store erhältlich. Die Straßenpreise fallen üblicherweise ein gutes Stück niedriger aus, sobald die Verfügbarkeit steigt.

Die UVP von Logitech ist meistens utopisch, aber die Straßenpreise korrigieren sich nach kurzer Zeit drastisch nach unten.
Dennoch, habe hier ein G410 (UVP 120,-), die 25 Euro gekostet hat und kann nur sagen, die Preise, die Logitech für die Romer-G Mechas als UVP ansetzt sind maßlos übertrieben in Anbetracht der Haptik und des Qualitätsgefühls.
Von der Bedienung her sieht es eher wie ein Foltergerät aus
149.-€ für Logitech Schrott? LOL, selten so gelacht.
Muss wohl n Preisfehler sein, da ist ausversehn ne 1 vor den korrekten Preis gerutscht.
149 Eurösen will Logitech dafür? Sind da im inneren kleine Diamanden eingebaut, die man nicht sehen darf? Präpotenter geht es gar nicht mehr ...