Steam Dev Days: Im Oktober ohne Steam Machines
Valve veranstaltet dieses Jahr die zweiten Steam Dev Days, die Mitte Oktober in Seattle, Washington, stattfinden werden. Interessant: Steam Machines werden kein Thema mehr sein. Steam OS wird innerhalb eines Vortrags zur Spieleentwicklung für Linux angeschnitten. Der Fokus liegt auf Steam als allgemeine Plattform, dem Steam Controller und Virtual Reality.
Im Januar 2014 hat Valve die ersten Steam Dev Days veranstaltet. Die Konferenz fand im Nachgang der CES statt, wo die ersten Steam Machines gezeigt wurden. Das Moment hat Valve mitgenommen, um den kleinen Wohnzimmer-PCs einen eigenen Vortrag zu spendieren. Letztendlich dauerte es aber noch fast zwei Jahre, bis die Steam Machines offiziell veröffentlicht wurden. Die Begeisterung war zu diesem Zeitpunkt bereits verflogen, kaum jemand interessierte sich noch für die Mini-Rechner. Nun scheint es so, als investiere Valve selbst nicht mehr allzu viele Ressourcen in das Projekt Steam Machines. Dieser Schluss ergibt sich aus dem Angebot der zweiten Steam-Entwicklertage.
Nachdem Valve 2015 die GDC für seine Vorträge genutzt hatte, finden dieses Jahr im Herbst die zweiten Steam Dev Days statt, genauer am 12. und 13. Oktober in Seattle. In den Programmpunkten werden die Steam Machines gar nicht mehr genannt. Das Steam OS wird immerhin beim Vortrag "Unity-Spiele für Steam OS/Linux entwickeln" angesprochen - 2014 gab es die gleiche Session, ansonsten hatte das Steam OS schon damals keine eigene Session bekommen. Valve als Hardware-Anbieter beziehungsweise -Partner scheint sich neben der HTC Vive nun primär auf den Steam Controller konzentrieren zu wollen. Zur Virtual Reality wird es sieben Vorträge geben, wobei konkrete VR-Brillen nicht in den Vordergrund gestellt werden.
Fraglich ist, wie viel von den Inhalten an die Öffentlichkeit gelangen wird. Valve lädt die Teilnehmer explizit ein und gibt an, dass es sich um eine pressefreie Veranstaltung handelt.
Quelle: via gamestar.de

Entscheidend ist wie viele Spiele auf das System portiert werden. Und da tut sich seit drei Jahren doch einiges. Interessant wäre es mal der Frage nachzugehen, warum die Spielehersteller und Valve so viele Spiele (alte wie neue) nach SteamOS portieren.