Steam OS: Performance laut Test deutlich schlechter als unter Windows 10
Passend zum Release der Steam Machine haben Redakteure der Webseite Ars Analysis ein Dual-Boot-System mit Windows 10 und Steam OS aufgelegt und die Performance verschiedener Titel getestet. Dabei stellte sich heraus, dass Valves auf Linux basiertes Betriebssystem teils deutlich geringere Bildraten erreicht.
Mit den kürzlich veröffentlichten und lange angekündigten Steam Machines will Valve nicht nur den dominanten Konsolen Marktanteile abspenstig machen, sondern auch Microsofts Vorherrschaft unter den Betriebssystemen bekämpfen. Die Erfolgsaussichten von Letzterem haben die Kollegen von Ars Analysis nun in einem Benchmark-Vergleich untersucht - und kamen zu einem ernüchternden Ergebnis.
Auf einem Dual-Boot-System, ausgestattet mit einem Pentium G3220 und einer Geforce GTX 660, stellte sich heraus, dass Steam OS im Vergleich zu Windows 10 oft das Nachsehen hat. Die technisch recht anspruchsvollen Titel Metro: Last Light und Mittelerde: Mordors Schatten erreichten unter Windows 10 je nach Einstellung 21 bis 58 Prozent mehr Bilder in der Sekunde. Den größten Unterschied stellte sich bei Mittelerde: Mordors Schatten in den Ultra-Einstellungen ein, wo man mit Steam OS nur 14,6 statt 34,5 Bilder erzielte.
Die Annahme, dass Valves hauseigene Titel bessere Bildraten auf Steam OS erreichen, bestätige sich nur bedingt. Auch Portal, Team Fortress 2 und DOTA 2 verloren mit dem Linux basierten Betriebssystem deutlich, nur Left 4 Dead 2 brachte gleichwertige Fps zutage. Im Gegensatz zu den beiden zuerst getesteten Spielen sagt die absolute Bildrate bei Valves Titeln aber nur wenig über die Spielbarkeit aus. Aufgrund der generell niedrigen Systemvoraussetzungen sollte man laut Ars Analysis hier keinerlei Nachteile spüren.
Abseits der Zahlen wird ein weiteres Problem der Steam Machines beziehungsweise des Steam OS deutlich. Eigentlich hatte man vor, die Bildrate aktueller Triple-A-Titel wie Fallout 4 oder Call of Duty: Black Ops III miteinander zu vergleichen. Mangels Linux-Unterstützung mussten die Redakteure jedoch auf die etwas älteren hardwarelastigen Titel Metro: Last Light und Mordors Schatten zurückgreifen. Alle Eindrücke und Benchmarks finden Sie in englischer Sprache bei den Kollegen von Ars Analysis.
Quelle: Ars Analysis

Gesamtpunktzahl quasi dieselbe, aber bei den einzelnen Tests gibt es teils enorme Diskrepanzen. Wäre gut zu wissen, mit was die Windows-Version compiliert wurde, und v.a. warum der Memory Copy-Test unter Windows so desaströs ausfällt.
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