[Update mit Ultra-HD-Screenshots] Star Citizen angespielt: Hangar-Modul in 2.880 x 1.620 per Downsampling - Video und Screenshots
Star Citizen ist da! Okay, es ist nur das Hangar-Modul für Vorbesteller der Weltraum-Simulation, aber wo gab es das schon mal, dass man rund 1,5 Jahre vor der Veröffentlichung eines "Big Budget"-Spiels schon mal in der Spielgrafik (Cryengine!) herumlaufen kann. Angesichts der hohen Systemanforderungen, bedingt durch den (Pre-)Alpha-Status, haben wir uns mit dicker Hardware bewaffnet und sind durch den Deluxe-Hangar gelaufen.
Jeder, der Star Citizen vorbestellt und einen Account bei RSI hat, kann seit Donnerstag abend durch "seinen" Hangar laufen und auch sein Schiff von innen begutachten. Das klingt jetzt nicht besonders aufregend, aber bei Star Citizen und seinem Schöpfer Chris Roberts sind keine normalen Maßstäbe mehr anzulegen. Ein Spiel, das im Grunde auf einen Hintergrund setzt, der zuletzt in den 90ern salonfähig war, ist alles andere als Standard. Und da passt es auch ganz gut ins Bild, das über 230.000 Vorbesteller schon 16,6 Millionen US-Dollar an die Entwicklermannschaft von RSI überwiesen haben. Auch alles andere als Standard.
Quelle: PC Games Hardware
Star Citizen im Task Manager von Windows
Alle Infos zum Hangar-Modul haben wir bereits in einem anderen Artikel zusammengetragen. Wir haben uns heute aber selbst in unseren Deluxe-Hangar begeben (nachdem wir diverse "Connection Error: Account login timed out"-Fehler hatten) und mit dicker Hardware bewaffnet einen Rundgang gewagt. Die zugrundeliegende Cryengine 3 bietet glücklicherweise diverse Tuning-Optionen über die Spielkonsole - das Grafikmenü wirkt mit seinen drei Schaltern (Auflösung, VSync und globale Detailstufe) noch etwas konsolig. Basis unseres Ausflugs in die Welt von Star Citizen ist ein LGA2011er-Intelsystem mit Sechskern-CPU und eine Geforce GTX Titan. Die Full-HD-Auflösung war uns zu wenig, 2.880 x 1.620 erreichten wir spielintern per Downsampling, für die Ausgabe wurde das dann auf 1.920 x 1.080 heruntergerechnet. 30 Fps waren damit noch möglich, die CPU war dabei nicht wirklich überfordert. Auf sechs Kernen messen wir im Taskmanager eine Auslastung zwischen 30 und 50 Prozent (im Schnitt sind es 20 Prozent über alle Threads), ansonsten ist Tiefschlaf angesagt. Auch ein Gegencheck mit nur zwei aktiven CPU-Kernen (ohne HTT) brachte noch zwischen 20 und 30 Fps. Von den vorhandenen 8 GiB Arbeitsspeicher ist noch mehr als die Hälfte frei.
Grafisch überzeugt Star Citizen bereits im ersten Anlauf: Die Hangars sehen in ihrer funktionalen Gestaltung ansprechend aus, die Schiffe werden in künftigen Hangar-Versionen sicherlich noch detaillierter dargestellt - haben aber schon jetzt Potenzial. Die Cockpits mit den Instrumentenanzeigen vermitteln schon ein erstes Gefühl dafür, wie die ersten Ausflüge in den Weltraum aussehen könnten. Eine Sache könnte man kritisieren: Die Grafik wirkt etwas verwaschen durch die "Atmosphären-Effekte" der Cryengine. In einem Hangar sollte eigentlich nicht so ein Dunst herrschen.
Wie sehen Ihre Erfahrungen mit dem Hangar-Modul von Star Citizen aus? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

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Sieht ganz ansehnlich aus und läuft ruckelfrei.
Denke mal DX11 muss sein, ist ja bei Crysis 3 auch so, welches mit derselben Engine läuft...
Aber ausprobieren kann nie schaden.
Der Ram müsste eigentlich genügen und
vermutlich wird sich das ganze am Laptop ansehen lassen.
Ansonsten habe ich auch noch eine DX11-Karte in meinem Laptop (HD 6550M). Die ist natürlich noch langsamer. Und 8 GB habe ich da auch nicht. Aber eigentlich müsste doch die Auslagerungsdatei sowas übernehmen. Performant natürlich nicht, aber ich würde es halt gerne mal angucken.