Space Hulk: Deathwing in der E3-Vorschau - Fans von Warhammer 40k sollten aufpassen
Mit wütenden grünen Männern hat Space Hulk: Deathwing nichts zu tun. Mit einer Gruppe von Space Marines durchsuchen wir ein so klaustrophobisches wie gewaltiges Gebilde aus Raumschiffwracks und Asteroiden nach wertvollen Schätzen und geben blutrünstigen Genestealer-Symbionten eins auf die Mütze.
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Die Vorführung von Space Hulk: Deathwing gehörte zum Ungewöhnlichsten, was wir auf der diesjährigen E3 erlebt haben. Nicht wegen des Spiels, das eine zeitgemäße Umsetzung des Warhammer-Brettspiels Space Hulk darstellt, sondern weil uns nie ganz klar war, ob Entwickler Christophe Longuépée nun auf Englisch oder auf Französisch mit uns redete. Gut, dass wir uns im Warhammer-Universum auskennen, denn so wissen wir, dass ein Space Hulk ein gigantisches Gebilde aus Raumschiffwracks und Asteroiden ist. Ein solcher Space Hulk, der so groß wie ein Mond werden kann, beherbergt uralte Schätze und Artefakte, aber auch die unangenehmen Genestealer - hungrige Tyraniden-Symbionten, die sich auf Besucher freuen.
Im Weltall gibt's kein Google Maps
Im Auftrag des Imperators begeben sich fünf Space Marines auf die fliegende Schatzinsel. Ihnen macht so schnell keiner etwas vor, denn sie gehören zur Deathwing-Kompanie des Dark-Angel-Ordens. Vor dem Start ins Unbekannte wählen wir nicht nur unseren Helden aus, sondern auch, welche vier Marines uns begleiten sollen. Das erinnert ein wenig an Dawn of War 2, denn hier wir dort bestimmen wir auch die Ausrüstung unserer harten Burschen. Ein flinker Sergeant braucht genau so wenig wie ein Heiler keine dicke Panzerung, die einem Heavy das Leben rettet. Anschließend machen wir uns mit einer Karte bewaffnet auf den Weg. Doch die Karten sind lange nicht mehr auf den neuesten Stand gebracht worden - es kann also gut sein, dass unser Weg von einer eingestürzten Wand oder einer blockierten Tür versperrt wird.
Enge Gänge und unsichtbare Aliens
Finden wir bei der Schatzsuche hingegen offene Raumschifftüren, können wir sie auch selbst verschließen - eine große Hilfe beim Kampf gegen die Genestealer. Denn die blutgierigen Monster besitzen keinen Generalschlüssel für den Space Hulk. Doch Vorsicht: Haben wir eine Tür einmal blockiert, kommen wir selbst auch nicht mehr hindurch - außer, wir zerstören sie, was natürlich auch den Genestealern freie Fahrt verschaffen würde. Es kommt noch schlimmer: "Es gibt drei Untergruppen von Monstern", erklärt Christophe Longuépée. "Neben den regulären Gegnern trefft ihr solche, die unsichtbar sind und sich bevorzugt von hinten an Euch anschleichen. Die Monster der dritten Gruppe können eure Geschosse nichts anhaben." Gut, dass der Space Marine von Welt immer einen Flammenwerfer beziehungsweise Hammer und Schwert dabei hat.
Mit der Unreal Engine 4 in der fernen Zukunft
Auch, wenn die Entwickler von Streum on Studio (E.Y.E.: Divine Cybermancy) auf die Unreal Engine 4 setzen, ist Space Hulk: Deathwing nur gelegentlich ein schneller 3D-Shooter. Wir Space Hulk: Deathwing ist nur gelegentlich ein schneller 3D-Shooter.
verbringen viel nervenzerfetzende Momente damit, uns durch die engen Gänge des Space Hulks zu schieben. Gänge, die so eng sind, dass oft nur zwei Marines nebeneinander hineinpassen - Rail Gun und Flammenwerfer am Anschlag. Nach einigen kleineren Scharmützeln stehen unsere fünf Marines in einer kathedralenartigen Halle. Nun werden wir Zeuge eines Bosskampfes: Aus allen Ecken schwärmen wahre Heerscharen von Genestealern auf unsere Crew, die dem Ungeziefer mächtig Saures gibt und mit dem Leben davon kommt. Allerdings etwas lädiert: Das Schadensmodell des Spiels führt Buch, ob wir am Kopf, dem rechten/linken Arm, dem rechten/linken Bein oder dem Torso getroffen wurden. "Ist eure Beinpanzerung dahin, könnt ihr nicht mehr rennen", sagt Christophe Longuépée.
Quelle: Focus
Space Hulk: Deathwing - aktuelle Bilder (8)
Schatzsuche: allein oder zusammen mit drei Freunden?
Segnet einer unserer Space Marines das Zeitliche, bekommt er keine Erfahrungspunkte für die aktuelle Mission, steht uns bei der nächsten Aufgabe jedoch wieder zur Verfügung. Für spielerische Tiefe sorgen fünf Talentbäume, in denen unsere Erfahrungs- beziehungsweise Eiferpunkte landen. Sie schalten neue Nah- und Fernkampfaktionen, neue psychische Angriffe und den Umgang mit neuen Waffen frei. Außerdem im Handgepäck: Ein praktischer Scanner, der ebenfalls aus einem Alien-Film stammen könnte. Denn er verrät uns nur, dass sich uns eine Lebensform nähert - nicht aber, um was für eine es sich handeln könnte. Sind wir im von den Entwicklern neben der Einzelspielerkampagne geplanten Vier-Spieler-Koop-Modus unterwegs, könnte der kleine Punkt auf dem Scanner ein Genestealer sein, der von einem Mitspieler gesteuert wird - nachdem sein Space Marine ins Gras gebissen hat.




Der Artikel ist teilweise so mysteriös wie das Erscheinen der Eldar im Spiel
Guck mal, ob es irgendwo im Netz eine Aufzeichnung dieser Präsentation gibt. Etwas Mysteriöseres hast du noch nie gesehen. Oder vielmehr gehört.
Sollte man den Satz nicht ändern in "Warhammer Fans sollten aufpassen"?
Das würde zumindest etwas mehr Sinn ergeben, da aufgrund der relativ wenigen Titel mit dieser IP, auch Genrefremde ganz gern mal zugreifen.
Charaktermanagement haben auch viele andere Games...Warhammer nicht so viele.
Oder habe ich was falsch verstanden? Das is doch ein Shooter oder nicht?
Warhammer-Fans sollten aufpassen, ja. Und das sollten DoW-Fans ja dann auch.
Danke, dass du verstanden hast, was ich gemeint habe.
Mal gucken, ob Meister Thilo das entsprechend austauschen kann. Bitte bitte.
Der Artikel ist teilweise so mysteriös wie das Erscheinen der Eldar im Spiel
Sollte man den Satz nicht ändern in "Warhammer Fans sollten aufpassen"?
Das würde zumindest etwas mehr Sinn ergeben, da aufgrund der relativ wenigen Titel mit dieser IP, auch Genrefremde ganz gern mal zugreifen.
Charaktermanagement haben auch viele andere Games...Warhammer nicht so viele.
Oder habe ich was falsch verstanden? Das is doch ein Shooter oder nicht?