Sleeping Dogs im DirectX-11-Test: 20 Grafikkarten im Benchmark - Update mit Geforce-Treibertest [Test der Woche]
Sleeping Dogs, das GTA (5) im fernen Hong-Kong, bietet auf dem PC zahlreiche Grafikverbesserungen. Neben feinerer Filterung locken hochauflösende Texturen, spielinternes Supersample-AA ("Downsampling") und eine größere Darstellungstiefe. Welche Grafikkarte dem Open-World-Spiel gerecht wird, überprüfen wir anhand von 18 Modellen.
Anmerkung: In der abgelaufenen Woche war dieser Test der mit den größten Interesse von Seiten der Leser. Aus diesem Grunde veröffentlichen wir ihn heute erneut.
Quelle: PC Games Hardware
Sleeping Dogs DX11 mit Ingame-Supersampling im Benchmark-Test (1)
Update: Wir haben aufgrund von Nutzermeldungen in Foren den neuen Geforce-Treiber 306.02 (Download) durch Sleeping Dogs gescheucht und außerdem die Werte zwei stark übertakteter Grafikkarten in die Benchmarks gepackt. Der neue Nvidia-Betatreiber steigert tatsächlich die Bildrate in Sleeping Dogs, zumindest mit Hoch- und Extrem-AA und auf Kepler-Grafikkarten (GTX 600) – Fermi-Modelle wie die von uns überprüfte Geforce GTX 560 Ti legen nicht zu. Sie finden alle Benchmarks ein paar Zeilen weiter unten.
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Als AMD Gaming Evolved-Titel bietet das Open-World-Spektakel Sleeping Dogs eine Reihe PC-exklusiver Grafikschmankerl. PC-Spieler freuen sich über höher aufgelöste Texturen, DX11, verbesserte Schatten, Ambient Occlusion, Soft Particles und Supersample-Antialiasing. Der optische Fortschritt hat einen kleinen Haken: DX9-Karten und Windows XP werden nicht unterstützt - ähnlich wie seinerzeit bei Just Cause 2, das ebenfalls aus dem Hause Square-Enix stammt.
Quelle: PC Games Hardware
Sleeping Dogs: Hier startet der PCGH-Benchmark - ein heißer Ritt in der Mitte der Straße folgt.
Sleeping Dogs im Benchmark-Test
Mit Ambient Occlusion (AO) bietet Sleeping Dogs eine hochwertige Schattierung, allerdings zu hohen Leistungskosten: Bei maximalen Details in 1.920 x 1.080 verringert sich durch den Einsatz der höheren Umgebungsverdeckung die Framerate um rund ein Drittel. Während Multisample-AA (MSAA) seit Jahren der Standard ist, beinhaltet Sleeping Dogs Supersample-AA (SSAA), aber nur in Kombination mit dem günstigen Postfilter FXAA. Wählen Sie bei der Kantenglättung die Stufe "Normal", ist lediglich FXAA aktiv. Auf "Hoch" wird jenes FXAA mit spielinternem Supersampling kombiniert: Jede Achse, X und Y, wird in diesem Fall mit einer 1,5x so hohen Auflösung berechnet und vor der Bildausgabe heruntergerechnet – das entspricht 2,25x OGSSAA alias Downsampling. Die AA-Stufe "Extrem" betreibt dieses Spiel mit der doppelten Auflösung pro Achse, wobei 4x SSAA und FXAA für eine sehr gute, aber unheimlich leistungshungrige Glättung sorgen.
Als DLC bieten die Entwickler per Steam außerdem hochauflösende Texturen an - natürlich kostenlos. Die Detaildarstellung profitiert enorm von diesem rund 3,5 GiByte großen Download, welchen Sie anschließend in den erweiterten Grafikoptionen von Sleeping Dogs aktivieren. Die hochauflösenden Texturen kosten in erster Linie Grafikspeicher, drücken die Bildrate ansonsten aber nur sehr gering. Ist Ihre Grafikkarte zu schwach, sollten Sie zuerst die Kantenglättung auf "Normal" setzen und die Ambient Occlusion reduzieren. Wir testen Sleeping Dogs selbstverständlich mit dem kostenlosen Textur-Upgrade.
Sleeping Dogs im Benchmark-Test: Ergebnisse
Sleeping Dogs beinhaltet im erweiterten Grafikmenü eine Benchmarkfunktion, welche ein sogenanntes Fly-by abbildet: Die Kamera fliegt durch verschiedene Szenen des Spiels und am Ende werden die Fps ausgegeben. So schön eine derartige Funktion ist, so praxisfern ist sie seit ihrer Erfindung: Kameraflüge ohne Gameplay, das heißt ohne KI, ohne Physik und ohne Interaktion, laufen deutlich besser als das "echte" Spiel. Gemäß dem PCGH-Credo, stets praxisnah zu testen, fühlen wir den 18 Grafikkarten bei echtem Gameplay auf den Zahn. Unser Benchmark besteht aus einem 20-sekündigen Ritt auf einem Motorrad, zwischen den Häuserschluchten Hong-Kongs hindurch. Markenzeichen der Testfahrt sind unter anderem dynamischer Verkehr und gegenüber so mancher "Schlauch"-Mission hohe Sicht- und Interaktionsweite; außerdem wird das Streaming der Engine auf die Probe gestellt.
Ein Beispiel für die Unterschiede zwischen dem internen Benchmark und unserem Test mithilfe eines Spielstands: Unser System erreicht mit einer Radeon HD 7950 bei Extrem-AA im internen Benchmark durchschnittlich 33 Fps und im echten Spiel nur 26 Fps – der interne Test suggeriert eine gute Spielbarkeit, welche in Wirklichkeit nicht gegeben ist.
Schlechte Nachrichten für Besitzer einer Radeon HD 6800/5000: Sleeping Dogs wurde zwar im Rahmen von AMDs Gaming-Evolved-Programm betreut, offenbar ist damit aber kein Rundum-Glücklich-Paket garantiert. Im Test stießen wir sowohl mit der Radeon HD 6870 als auch mit der HD 5870 auf Grafikfehler, welche die Ambient Occlusion betreffen. Unrealistische Koronas und Dithering-Artefakte trüben das Bild. Die Lösung: Stellen Sie die Umgebungsverdeckung auf "Normal". HD-6900-Grafikkarten und neuer sind - ebenso wie alle Geforce-Modelle - nicht von diesem Problem betroffen.
Die Zahlen in Full-HD mit maximalen Details zeigen ein vertrautes Bild: Die Radeon-Karten, mit einem schwachen Triangle-Setup aber hoher Pixel-Leistung ausgestattet, bekommen ihre Rohleistung in der relativ anspruchslosen Einstellung nicht auf die Straßen Hong-Kongs. Die Geforce-Karten punkten hier mit ihrem starken Setup und erzeugen höhere Bildraten. Mit Extrem-AA, das wie erwähnt 2x2 (4x) OGSSAA entspricht, sehen sich die Grafikkarten mit dem vierfachen Rechenaufwand pro Pixel kontrontiert - und die Radeon-Karten trumpfen mit einem geringeren Einbruch auf. Richtig flüssig arbeitet aber selbst die Radeon HD 7970 GHz Edition nicht, daher unser Tipp für alle Nutzer einer HD 7850, GTX 560 Ti oder besser: Nutzen Sie "Hohes" AA, dann verdoppeln sich die Fps gegenüber Extrem-AA. Mit langsameren Grafikkarten sollten Sie besser das "Normal"-AA ohne Supersample-Anteil einschalten.
Sleeping Dogs im Benchmark-Test: Fazit
Die PC-Version von Sleeping Dogs ist den Konsolenfassungen nicht nur in Sachen Auflösung überlegen. Der Hardware-Hunger ist trotzdem nicht übertrieben: Sofern der Prozessor mitspielt, dann genügen eine Geforce GTX 260 oder Radeon HD 4870 mit (für sie möglichen) maximalen Details nebst FXAA-Bildglättung. Wer einen High-End-Spielerechner besitzt, kann Sleeping Dogs unter DX11 mithilfe von "Extrem"-SSAA weiter aufwerten, für die meisten Spieler ist "Normal"-AA der beste Kompromiss. Aber auch ohne diese beiden Features sieht der angehende GTA-5-Konkurrent sehr gut aus.
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RTFM! Das ist der Regler, welcher bestimmt wieviel die Karte an Leistung umwandeln darf. 100 Prozent bildet dabei die Basis. Du kannst also von 80 - 120 % regulieren. Ist nur in Verbindung mit Übertaktung sinnvoll. Da du offenbar in dem Bereich noch unbelesen bist empfehle ich dir dringend dich schlau zu machen bevor du es angehst 
Wie siehts mit 2.25x OGSSAA auf ner guten alten GF110 aus? Kannste mal bitte (meinetwegen privat
) gegentesten?
Wofür ist dieser "Leistungssteuerungsregler" den man von -20 bis +20 im Catalysator unter dem Overdrivemenü regeln kann??
Ich hab die karte overclocked bis an ihre Grenzen ohne diesen Regler auf 20 (max) zu stellen, und es läuft bisher einwandfrei.
In Internetanleitungen verschiedenster Seiten stellen alle diesen Regler auf 20...
kann mir jemand sagen was dieser Leistungssteuerungsregler für eine Funktion hat?
@Raff: Schreibt es das nächste mal dick und fett diagonal aufs Bild
Edit: Ach ja und SGSSAA?!
Ok habe es grade getestet
in Extreme beide karten 58-65 % Auslastung sli wird unterstüzt aber läuft net auf volle pulle
habe ich wie gesagt 28-33 fps
in High
sind es immerhin schon 67 fps
Der unterschied, die sachen leuchten in Extreme mehr. Aber naja ich finde es nicht mehr flüssig, weill teilweise kommt es einem wie ruckeln vor
Wofür ist dieser "Leistungssteuerungsregler" den man von -20 bis +20 im Catalysator unter dem Overdrivemenü regeln kann??
Ich hab die karte overclocked bis an ihre Grenzen ohne diesen Regler auf 20 (max) zu stellen, und es läuft bisher einwandfrei.
In Internetanleitungen verschiedenster Seiten stellen alle diesen Regler auf 20...
kann mir jemand sagen was dieser Leistungssteuerungsregler für eine Funktion hat?
MfG,
Raff