Core i7-6700K: Skylake-Topmodell mit LN2 auf 6,5 GHz übertaktet
In den Weiten des World Wide Webs macht gerade das Extrem-OC-Ergebnis eines Core i7-6700K die Runde, das sich in der Datenbank von CPU-Z finden lässt. Mittels Flüssigstickstoff ließ sich das Vorabexemplar auf 6.531 MHz übertakten, benötigt wurde dafür eine Spannung von gut 2 Volt.
Erst kürzlich tauchten erste OC-Versuche des Core i7-6700K mittels einer Luftkühlung auf, eigentlich schon vorher gab es allerdings ein Ergebnis, welches unter Zunahme von Flüssigstickstoff entstanden ist. Das wurde vor einem Monat erstellt und durch CPU-Z validiert, lässt sich inzwischen aber nicht mehr über die offizielle Datenbank einsehen: "Diese ID ist gültig, aber noch nicht veröffentlicht". Unter anderem die Webseite kitguru.net zeigt den entsprechenden CPU-Z-Screenshot, über den Google-Cache lassen sich weitere Details finden.
Alle vier Kerne wurden auf 6.531 MHz übertaktet, SMT war dabei eingeschaltet. Als Unterbau kam ein MSI Z170 Gaming 7 mit einem einzelnen DDR4-Speicherriegel zum Einsatz (dadurch sollen Instabilitäten mit dem Controller vermeiden werden). Benötigt wurde für den Takt eine Spannung von 2,032 Volt. Wer sich fragt, warum es schon OC-Ergebnisse zu einer unveröffentlichten CPU gibt: Die bekannten Extrem-Übertakter werden häufig schon vorab mit den neuen Prozessoren versorgt, dabei handelt es sich aber nicht selten um Engineering Samples.
Interessant ist derweil ein Vergleich mit dem Core i7-4790K auf hwbot.org. Dort schafften es nur 15 Exemplare auf einen Kerntakt von 6,5 GHz oder mehr, das meistens aber nur mit einem oder zwei aktiven Kernen ohne SMT. In drei Fällen wurden vier Kerne so hoch übertaktet. Bei dem hier genannten Core i7-6700K waren, wie bereits angesprochen, alle vier Kerne plus SMT aktiv.
Habe gehört die Skylake CPU ist deutlich kühler im Normalbetrieb als der Devils Canyon. Kommt da nicht auch einiges an OC-Potential her?
Ich meine zuletzt ne EMail mit diesem Headliner gesehen zu haben (ich glaube Caseking) und ich meine mich zu erinnern der8auer als den OC-er gelesen zu haben.
Joaaa und das ganze Übertaktungspotenzial geht dann flöten weil man wieder nur WLP verwendet.
Ich finde es immernoch eine riesen Frechheit von Intel das man keine Mainstreamprozessoren mehr verlötet. Die verlangen hohe Preise und da kann man eben auch Qualität erwarten.
Nur wegen ein paar cent machen die da voll rum. Kapitalismus hin oder her.
Bei jährlich 100. Mio CPU's die Intel ja mindestens baut kommt da zwar ne ordentliche Summe zusammen wenn man pro Exemplar meinetwegen 5 cent spart
weil man WLP nimmt statt Verlötung. Immerhin werden ja dann meines Beispieles 5 Mio Dollar eingespart.
Man könnte ja wenigstens die K Modelle verlöten. Klar kostet das Intel Aufpreis(extra Fertigungsstraße usw) doch ich denke mit 5€ Aufpreis ist das doch wohl machbar. Intel könnte den Preis mit den 5€ Aufpreis an den Kunden weitergeben und alle sind glücklich und zufrieden! Es werden doch bestimmt mindestens 100.000 K Exemplare jährlich verkauft. Somit lohnt es sich.
Zu deiner Frage zitiere ich mal hier aus dem Forum: