Samsung Galaxy S4 Active im Hands-on-Test mit Video - Wie gut ist das Outdoor-Smartphone?

24
Test Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Wasserdicht, nicht anfällig, stabil - und trotzdem stylisch und elegant. Geht das? Das wollten wir bei der Premiere des Samsung Galaxy S4 Active in London herausfinden und haben uns die neue S4-Variante genau angeschaut.

Am 20. Juni 2013 stellte Samsung im Earl's Court Exhibition Centre das Smartphone vor, auf dessen Enthüllung wir schon wochenlang gespannt gewartet hatten: das Galaxy S4 Active. Das Outdoor-Smartphone soll Robustheit mit elegantem Design verbinden und somit vor allem diejenigen ansprechen, die etwa auch im Urlaub nicht auf das teure Schmuckstück verzichten wollen. Apropos teuer: Mit mehr als 600 Euro wird das S4 Active nicht viel günstiger als das Schwestermodell, das S4. Wann genau das wasserfeste Modell im Handel verfügbar sein wird, hat man uns nicht verraten, auch nicht auf Anfrage. Es wird definitiv noch diesen Sommer auf den Markt kommen, wahrscheinlich im Juli oder August.

Mit dem S4 Active lässt sich dank des sogenannten Aqua Mode wirklich alles festhalten, was man im Urlaub erlebt. Auf Tauchgang mit dem Smartphone - mit dem S4 Active kein Problem. Bei der Präsentation in London tauchte man das Telefon vor unseren Augen in ein Wasserbecken, um anschließend mit dem immer noch vollkommen normal funktionierenden Gerät Fotos vom Publikum zu machen.

Bis zu 30 Minuten in maximal einem Meter Tiefe unter Wasser (IP67-Zertifizierung) - diese Funktion des Smartphones konnten wir leider nicht vor Ort testen. Doch wir hatten das S4 Active nicht nur zum ersten Mal live zu sehen bekommen, sondern konnten uns das Smartphone direkt nach der Präsentation selbst anschauen. In Sachen Größe unterscheidet sich das S4 Active etwas von der normalen S4-Variante mit den Maßen 136,6 x 69,8 x 7,9 mm. Das Active ist mit 139,7 x 71,3 x 9,1 mm in erster Linie etwas dicker und mit 151 statt 130 Gramm schwerer. Der Unterschied fällt zwar auf, doch das S4 Active ist keinesfalls zu schwer. S3- oder S4-Nutzer, die sich eine Aluhülle für ihr Modell zugelegt haben, werden so gut wie keinen Unterschied merken, wenn sie das S4 Active in der Hand halten. Vor allem aber die Optik der Rückseite im Industriestil macht deutlich: Das ist ein anderes Modell. Leider fasst sich das S4 Active genauso an wie das S4 und macht auf den ersten Blick keinen deutlich robusteren Eindruck. Auf die für die Vorgängermodelle typischen Sensortasten wurde zugunsten von altmodischen physischen Knöpfen verzichtet. Das kann sich beim Alltagsgebrauch als potenzielle Schwachstelle erweisen, denn solche Tasten bei Smartphones sind nicht gerade für ihre Langlebigkeit bekannt. Allerdings machen die Knöpfe des S4 Active einen stabileren Eindruck als etwa der Home-Button des Vorgängers, S3.

Das perfekte Wintermodell? Schnee macht dem S4 Active nichts aus, weswegen es im Winter auch bei heftigem Niederschlag verwendet werden kann. Aber das größere Problem beim Bedienen von Smartphones im Winter ist ohnehin die Kälte. Auch hierfür hat Samsung eine Lösung parat. Wie wir uns in London persönlich überzeugen konnten, lässt sich das S4 Active problemlos auch mit dicken Handschuhen bedienen. Das Tippen wird je nach Handschuhen schwieriger, doch etwa unterwegs einen neuen Song auszuwählen oder nachzusehen, ob man neue Nachrichten hat - das ist kein Problem. Ein weiterer Pluspunkt, wenn man unterwegs einen Blick aufs Display wirft: Auf dem 5-Zoll-Full-HD-LCD-Display ist auch bei sehr hellem Licht alles deutlich erkennbar, was beim S4 nicht immer der Fall ist.

Wo ist der Haken, könnte man sich fragen. Hätte man sich das normale S4-Modell nicht einfach sparen und gleich das Outdoor-Modell auf den Markt bringen? Der einzige Punkt, in dem das Active den Vergleich verliert, ist die Kamera an der Rückseite. Mit acht Megapixeln ist diese auf S3-Niveau, während das normale S4 mit 13 Megapixeln glänzt. Diesen Unterschied merkt man als Hobbyfotograf allerdings kaum.

Unterm Strich macht die Optik den größten Unterschied zwischen den zwei S4-Modellen aus. Technisch bietet das etwas gröbere S4 Active die gleichen Spezifikationen wie die schlichte S4-Schwesternvariante. Auf lange Sicht werden die Haltbarkeit der physischen Tasten sowie die tatsächliche Resistenz gegen Wasser, Staub und Sand den ausschlaggebenden Unterschied ergeben.

Bildergalerie

24
    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Max3008 Schraubenverwechsler(in)
        Das Handy hat ein echt starkes Durchhaltevermögen .
        Das heißt es geht nicht so schnell kaputt ,was echt super ist.
        Außerdem ist es dann noch von Samsung was soll da denn schief gehen ?
      • Von Max3008 Schraubenverwechsler(in)
        Das Handy hat ein echt starkes Durchhaltevermögen .
        Das heißt es geht nicht so schnell kaputt ,was echt super ist.
        Außerdem ist es dann noch von Samsung was soll da denn schief gehen ?
      • Von >M.Pain
        Zitat von turbosnake
        Sony hat laut einem Artikel auf golem die beste Updatepolitik.
        Hab selber leider immer noch das Xperia S und die Update Politik ist katastrophal egal was irgendwelche Statistiken sagen.
        Zum Glück ist bei Sony der Custom Rom Support so gut, denn die Stock Rom ist eine reine Katastrophe trotz Jelly Bean.
        Ich bin definitiv bedient was Sony Smartphones betrifft.

        Das S4 Active ist in jeder Hinsicht besser als das Xperia Z, besserer Prozi,Gpu besseres Display ( das Sony Display ist eine Katastrophe) stärkerer Akku.
      • Von Dirksen Freizeitschrauber(in)
        was mich deutlich mehr stört als die 8MP Kamera ist, dass kein Amoled Display verbaut ist
      • Von Zeus18
        Ne, die Kamera hat doch deutlich mehr Pixel als die vom S3. Oder nicht!
      • Von Gilli_Ali_Atör Software-Overclocker(in)
        Zitat
        Wo ist der Haken, könnte man sich fragen. Hätte man sich das normale S4-Modell nicht einfach sparen und gleich das Outdoor-Modell auf den Markt bringen? Der einzige Punkt, in dem das Active den Vergleich verliert, ist die Kamera an der Rückseite. Mit acht Megapixeln ist diese auf S3-Niveau, während das normale S4 mit 13 Megapixeln glänzt. Diesen Unterschied merkt man als Hobbyfotograf allerdings kaum.
        Wie hab ich das zu verstehen? Ist die Kamera auf S3-Niveau, "nur" weil es 8MP hat, oder ist die S3-Kamera eingebaut?
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk