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    Samsung SSD 840 Basic: Test der 250-GB-SSD - So gut wie die Pro?

    Samsung SSD 840 Basic mit 250 GByte im Test bei PCGH: Auf dem SSD Global Summit hat Samsung am 24. September die SSD-840-Reihe vorgestellt - nach dem Test der SSD 840 Pro haben wir nun die langsamere, aber günstigere SSD 840 Basic durch unseren Parcours gescheucht und präsentieren den PCGH-Test samt Benchmarks und Messungen zum Stromverbrauch.

    Die neuen Samsung-SSDs der 840er Reihe sind gerade erst vorgestellt worden. Nachdem wir uns bereits mit einem 256-GB-Vorabmuster von den Qualitäten der SSD 840 Pro überzeugen konnten, ist nun die Basic-Reihe dran. Im Groben unterscheidet sie sich durch eine endkundenfreundlichere Ausstattung samt Montagezubehör wie Adaptern, Kabeln und Schrauben sowie einen USB-zu-SATA-Adapter von der Pro-Reihe. Zudem sind die nutzbaren Kapazitäten etwas kleiner, da Samsung ab Werk ein bißchen Flash für das Overprovisioning abknappst: 8 bis 16 Gigabyte Flash sind gegenüber der Pro-Version fest für die Verschleißkontrolle und Leistungserhaltung reserviert, über das Samsung-Tool SSD-Magician kann der Kunde zwar mehr Speicher dafür bereitstellen, aber nicht weniger - die angegebenen Kapazitäten sind also das Maximum.

    Bei der für Endkunden gedachten SSD 840 Basic legt Samsung neben dem Datenträger mit dem Tool SSD-Magician und der Data Migration Software noch reichhaltiges Zubehör bei. Strom- und SATA-Kabel, Einbaurahmen und Schrauben sowie ein USB-zu-SATA-Adapter für das externe SSD-Klonen sind mit im Karton.

    Die Preise beginnen bei 105 Euro (UVP) für die 120-GB-Version - in unserem Geizhals-basierten Preisvergleich sind die SSD 840 derzeit auch nur zu diesen Konditionen aufgeführt (laufend aktualisierte Preissuche starten). Weitere Details, basierend auf den Herstellerangaben finden Sie in der untenstehenden Tabelle.

     SSD 840 BasicSSD 840 Pro
    Preise (UVP)Nicht geplant99 EUR (64 GB)
     104,99 EUR (120 GB)149,99 EUR (128 GB)
     199,99 EUR (250 GB)269,99 EUR (256 GB)
     449,99 EUR (500 GB)579,99 EUR (512 GB)
    Garantie3 Jahre5 Jahre
    Performance (lt. Hst.)  
    Seq. Read540 MB/s (120 GB: 530 MB/s)540 MB/s (128 GB: 530 MB/s)
    Seq. Write330 MB/s (500 GB)/250 MB/s (250 GB)/130 MB/s (120 GB)520 MB/s (128 GB: 390 MB/s)
    4k Random Read (QD32)98k IOPS (500 GB)/96k IOPS (250 GB)/86k IOPS (120 GB)100k IOPS (128 GB: 97k IOPS)
    4k Random Read (QD1)7.900 IOPS9.900 IOPS (128 GB: 9.800 IOPS)
    4k Random Write (QD32)70k IOPS (500 GB)/62k IOPS (250 GB)/32k IOPS (120 GB)90k IOPS
    4k Random Write (QD1)29k IOPS31k IOPS
    Gemeinsame FeaturesSATA 6Gb/s, 2,5-Zoll-Formfaktor, 7 Millimeter Bauhöhe, Trim, Idle Gargabe Collection, Smart, AES 256 Bit Full Disk Encryption, MTBF 1,5 Mio. StundenSATA 6Gb/s, 2,5-Zoll-Formfaktor, 7 Millimeter Bauhöhe, Trim, Idle Gargabe Collection, Smart, AES 256 Bit Full Disk Encryption, MTBF 1,5 Mio. Stunden 

    Technische Details SSD 840

    Die meisten technischen Details konnten wir Ihnen bereits in unserer Meldung zur Vorstellung der SSD 840 Pro präsentieren, da diese auch für die SSD 840 Basic gelten. Wie bisher betont Samsung seine Stärken als Fertiger aller beteiligten Komponenten und stellt dabei seine Marktführerschaft bei NAND und DRAM heraus. Vom Controller-Chip "MDX" über den DRAM-Cache bis hin zum eingesetzten Flash-Speicher kommt alles aus einer Hand. Ersterer basiert erneut auf der ARM-Architektur und wie der Vorgänger MCX drei Kerne zur Verfügung haben. Der MDX-Controller nutzt drei ARM Cortex-R4-Kerne mit 300 MHz. Die höhere Taktung sowie weitere Optimierungen sind unter anderem dem Wechsel auf einen feineren Fertigungsprozess für den Controller geschuldet, zu dem Samsung aber keine genaueren Details verrät.

    Samsung SSD 840 Basic 250 GB open side by side NANDSamsung SSD 840 Basic 250 GB open side by side NANDQuelle: PC Games HardwareEin weiterer gar nicht unbedeutender Unterschied Unterschied zwischen SSD 840 Basic und Pro ist übrigens auch die Art der Flash-Zellen. Wie im Bild oben zu sehen, sind die aufgedruckten Produktcodes bis auf eine Stelle identisch: Während bei der Pro-Variante K9HFGY8U5A-CCK0 Toggle-2.0-NAND zum Einsatz kommt, ist es bei der Basic K9CFGY8U5A-CCK0 Toggle-2.0-NAND. Bei der SSD 840 Basic werden TLC, also Triple-Level-Cell-Speicherchips aufgelötet, während bei der Pro-Variante nur zwei Bits pro Zelle vorhanden sind. Die von uns im Test gemessene Leistungsaufnahme lag im Leerlauf bei identischen 0,2 Watt für Pro und Basic. Unter voller IO-Meter-Last, dem Worst-Case also, messen wir rund 4,1 Watt. Zum Vergleich: Die SSD 840 Pro braucht ein Watt weniger (!), während der Vorgänger, die SSD 830 circa 5 Watt schluckt. Der 512 MiB fassende LPDDR2-DRAM-Cache ist ein weiterer Tribut an Performance und optimierte Leistungsaufnahme.

    Samsung-Tools: SSD Magician und Data-Migration Tool für SSD 840 Basic und Pro

    Samsung SSD Data Migration Beta 01Samsung SSD Data Migration Beta 01Quelle: PC Games HardwareDie meisten herstellereigenen SSD-Tools fallen eher schlicht aus, hier hebt sich Samsung von der Masse ab. Mit dem Programmwerkzeug SSD-Magician in der noch nicht veröffentlichten Version 3.2 können Sie an vielen virtuellen Stellschrauben sowohl innerhalb des Systems als auch an der SSD direkt drehen. Neben einer Analyse der Smart-Werte, einer (vernünftig arbeitenden) Benchmarkfunktion und einem Live-Firmware-Updater gibt es auch die Möglichkeit, ein Secure Erase, ein vollständiges Löschen der SSD also, anzustoßen. Dies hat im Test allerdings nicht immer zuverlässig funktioniert. Zuweilen war ein System-Reset samt zweitem SE-Versuch nötig, welcher dann jedoch durchweg erfolgreich verlief. Auch die Menge des für Overprovisioning genutzten Flash-Speichers lässt sich (in Grenzen, s.o.) einstellen. Die Änderungen wurden auch bei einer Verwendung als Boot-Disk direkt übernommen.

    Das Samsung Data-Migration-Tool funktionierte im Test hervorragend - sowohl beim Anschluss über die SATA-Schnittstelle als auch unter Verwendung des beigelegten USB-zu-SATA-Adapters. In ersterem Falle lief der Klon-Vorgang mit circa 34 MB/s, wir mussten allerdings per Mausklick einen Rescan durchführen, damit die SSD 840 Basic als Zieldatenträger erkannt wurde. Das war beim Anschluss als SATA-Laufwerk nicht der Fall und hier lief der Datentransfer mit 138 MB/s natürlich auch deutlich flotter.

    Benchmarks Samsung SSD 840 (250 GB)

    Im Gegensatz zur SSD 840 Pro, welche bei den vielen unserer Benchmarks klar die Spitzenposition einnahm, ist die Leistung der SSD 840 Basic meistens nur durchschnittlich. Sehr hohe Übertragungsraten beim Lesen und Zugriffszeiten auf dem Niveau von SSD 840 Pro und 830 sind hier eine löblichen Ausnahme, doch die Praxis-Performance sowie die weniger wichtige Schreibleistung sind deutlich niedriger als bei der SSD 840 Pro.

    Aufgrund der besonders bei Sandforce-SSDs auftretenden Messschwankungen haben wir jeweils fünf Durchläufe der Benchmarks durchgeführt und das jeweils höchste und niedrigste Ergebnis verworfen, aus den drei verbliebenen Werten haben wir das arithmetische Mittel gebildet.

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    Fazit: Samsung SSD 840 (250 GB)

    Samsung SSD 840 Basic 250 GB bottomSamsung SSD 840 Basic 250 GB bottomQuelle: PC Games HardwareKonnten wir der SSD 840 Pro noch ein durchweg positives Zeugnis ausstellen, so fällt das Bild bei der SSD 840 Basic etwas durchwachsener aus. Besonders die (im Vergleich zu Leseleistung und Zugriffszeiten weniger wichtige) Schreib-Performance ist bei der Basic-Version deutlich niedriger als bei der Pro-Variante. Dafür liegt die sequenzielle Lese-Geschwindigkeit sowie die kurzen Zugriffszeiten auf dem Niveau der Pro-Version. Bei der aktuellen Marktlage fällt es daher trotz der umfangreichen Ausstattung schwer, wirklich überzeugende Gründe für den Kauf einer SSD 840 Basic zu finden: Die 840 Pro ist deutlich flotter aber natürlich auch teurer. Und die inzwischen sehr günstige SSD 830 aus eigenem Hause - eine 256-GB-Version gibt es für circa 160 Euro - erreicht im gewichteten Mittel deutlich höhere Leistungen als die SSD 840 Basic, aber benötigt dafür aber auch rund 25 Prozent mehr Strom. Und damit ist nur die Samsung-eigene Produktpalette abgedeckt: Plextor, Corsair, Adata, Intel & Co. stehen ebenfalls mit ihren Offerten parat.

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    Es gibt 22 Kommentare zum Artikel

    Von Trefoil80
    Schade, dass im Test überhaupt nicht auf die Unterschiede zwischen TLC- und MLC-Zellen eingegangen wird.
    Von keinnick
    Beim sequentiellen lesen größerer Datenmengen, ja. Aber wann kommt das im Alltagsbetrieb mal vor? Ich habe kürzlich meine Plattform (C2Q auf Ivy) getauscht und nun steht meiner SSD auch SATA3 statt vorher SATA2 zur Verfügung. Der gefühlte Unterschied ist gleich 0
    Von hase
    Wieso, im Lesen ist die 840er Basic ja fix und kommt auch deutlich über die theoretischen 300MB/s von SATA2. Meine C300 im NB macht ja "nur" ca. 350MB/s. Aber ich werde wohl die C300 im NB lassen, weil sie dort einfach läuft. never touch a running system.
    Von keinnick
    Und genau aus dem o. a. Grund wirst Du von der theoretischen Leistung am SATA3-Anschluss in der Praxis nur wenig bis gar nichts merken.
    Von hase
    Was ist denn das für ein schwachsinniger "Real-World Performance Test"? 10GB auf einer SSD hin und her zu kopieren ist ja wohl eher die Ausnahme für eine SSD und hat überhaupt nichts mit der realen Leistung einer SSD zu tun. Ich versuche ja die Schreibvorgänge auf einer SSD so gering, wie möglich zu halten.…
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Samsung SSD 840 Basic: Test der 250-GB-SSD - So gut wie die Pro?
Samsung SSD 840 Basic mit 250 GByte im Test bei PCGH: Auf dem SSD Global Summit hat Samsung am 24. September die SSD-840-Reihe vorgestellt - nach dem Test der SSD 840 Pro haben wir nun die langsamere, aber günstigere SSD 840 Basic durch unseren Parcours gescheucht und präsentieren den PCGH-Test samt Benchmarks und Messungen zum Stromverbrauch.
http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/Tests/Samsung-SSD-840-Test-der-250-GB-1027219/
28.09.2012
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2012/09/Samsung_SSD_840_Basic_250_GB_bottom.JPG
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