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  • Intel SSD 750 mit NVME im Test: High-Speed-SSD zum Preis einer Titan X

    Der SSD-Markt befindet sich im Umbruch. Nachdem bereits Nachfolgeformate für SATA 6 GBit/s und dem 2,5-Zoll-Format vorgestellt und eingeführt wurden, widmet man sich nun dem Datenübertragungsprotokoll. AHCI ist nur bedingt für SSDs geeignet, NVME soll es richten. Die Intel SSD 750 soll eines der ersten Laufwerke auf dem Markt sein, das diese Technik für den Endverbraucher zugänglich macht.

    Egal wie schnell SSDs im Vergleich zu Festplatten bereits vor Jahren waren - eine Anforderung mussten sie fast bedingungslos erfüllen: kompatibel zu bestehender Technik sein. Das bedeutete in den letzten Jahren für Endverbraucher-Systeme konkret, dass SATA als Anschluss, SATA 6 GBit/s als Standard und nicht zuletzt AHCI als Protokoll die Datenübertragung verwendet wird. Das "Advanced Host Controller Interface" war aber für Laufwerke mit träger Magnetscheibentechnologie entwickelt worden. Es funktioniert zwar auch mit SSDs, die mehr normalem RAM als Festplatten gleichen, vermag aber bei Weitem nicht, die Möglichkeiten des neuen Laufwerkstypen auszureizen. Der Nachfolger NVME drängt nun so langsam auf den Endkundenmarkt und die Intel SSD 750, die wir in diesem Artikel behandeln wollen, ist eines der ersten Laufwerke für den Heimnutzer, die dieses Protokoll unterstützt.

    Achten Sie auch auf unser Technikvideo, um mehr über das Thema zu erfahren.

    05:16
    PCI-E-SSD: Die Intel SSD 750 im Video

    Die Unterschiede: AHCI ...

          

    Um verstehen zu können, welche Neuerungen NVME bringt, werfen wir zuerst einen Blick auf AHCI: Dieses ist vor allem durch sein Feature "NCQ" bekannt, das für "Native Command Queue" steht. Vorher war es üblich, Kommandos direkt an die Festplatte zu senden, die sie ungeachtet der Effizienz stur in der Eingangsreihenfolge abarbeitete. Seit AHCI werden die Kommandos aber in einzelnen, bis zu 32 Anweisungen langen Command Queue gespeichert. So muss die CPU nicht das Abarbeiten eines vorherigen Kommandos abwarten, um weitere Anweisungen zu schicken. Bei üblichen Zugriffszeiten von mehr als einem dutzend Millisekunden pro Zugriff ist ein Magnetlaufwerk mit 32 Befehlen erstmal eine Zeitlang ausgelastet. Zudem kann das Laufwerk die Befehle passend umsortieren, sodass im Falle einer Festplatte unnötige Schreib-Lesekopfbewegungen vermieden werden.

    Allerdings funktionieren die Befehle nicht ohne weitere Kommunikation: Die Verständigung zwischen Laufwerk und System findet über bestimmte Register statt, deren Inhalt nicht vorgehalten werden kann. Das sorgt für zusätzliche Zugriffe, die von der CPU bearbeitet werden müssen. Die meisten Quellen geben diese Dauer mit etwa 2.000 CPU-Cyles pro Registerzugriff an, wobei ein Cycle in den meisten Fällen mit einer Taktperiode der CPU gleichzusetzen ist. AHCI braucht für einen außerhalb der Warteschlange ausgeführten Befehl rund vier bis sechs Zugriffe auf diese nicht vorhaltbaren Register, für Kommandos in der Warteschlange dieser sogar neun. Das resultiert in einer Latenz von etwa sechs Mikrosekunden pro Befehl. Zudem ist AHCI nicht auf mehrere Threads ausgelegt und sehr ineffizient im Umgang mit den inzwischen verbreiteten 4K-Kommandos. Für diese muss ein AHCI-Laufwerk zwei Mal hintereinander auf den Hauptspeicher des Host-Systems zugreifen.

    ... und Non Volatile Memory Express (NVME)

          

    Aufbau einer NVME-QueueAufbau einer NVME-QueueQuelle: Kevin Marks, DellBurst- und gewichtetes RundlaufverfahrenBurst- und gewichtetes RundlaufverfahrenQuelle: Kevin Marks, DellBei NVME, erstmals spezifiziert im Jahr 2009 (1.0) und zuletzt vergangenen November auf Revision 1.2 aktualisiert, wurde dagegen voll auf die Parallelisierbarkeit geachtet. Statt nur einer Warteschlange gibt es nun 2^16 (65.536), dieser 2-Byte-Zähler dient gleichzeitig zur Adressierung einer Befehlsreihe. Dadurch können Zugriffe extrem parallelisiert werden, was vor allem dem IOPS-Durchsatz auf die Sprünge hilft. Jede dieser Warteschlangen kann ebenso viele Kommandos vorhalten, womit ein Controller nun insgesamt 2^32 Befehle cachen kann. Ganz ohne Registerzugriffe kommt auch NVME nicht aus, jedoch sind pro Befehl grundsätzlich nur noch zwei notwendig, was den Overhead hierfür im Vergleich zu AHCI ungefähr drittelt. Organisiert sind die Queues als digitaler Ringbuffer, worin das Kopf-Element auf den nächsten zu bearbeitenden Eintrag verweist. Das Schluss-Element speichert hingegen die Adresse des ersten freien Platzes der Schlange und wird beim Hinzufügen weiterer um eben jene Anzahl erhöht.

    Aber nicht jede Befehls-Pipeline ist gleichberechtigt: Die wichtigste Warteschlange ist die Admin-Queue, über die alle anderen Warteschlangen sowie die Controller-Funktionen verwaltet werden. Die Queues für die eigentliche I/O-Arbeit bestehen eigentlich aus jeweils zwei Warteschlangen - der "Submission Queue", welche die Befehle des Systems an den Controller entgegennimmt und strikt an eine "Completion Queue" gebunden ist. In dieser teilt der Controller den erfolgreichen Abschluss der Befehle an das System mit. Umgekehrt kann eine Completion Queue aber sehr wohl an mehrere Submission Queues gebunden sein. Bei diesen Warteschlangen handelt es sich allesamt um sogenannte "Messaging Queues", die im Gegensatz zu einer Command Queue dem Controller zwar sagen, was er machen soll, nicht aber nicht konkret wann. Die Reihenfolge der Abarbeitung kann er selbst nach Belieben festlegen.

    Aufbau der optionalen Proiritätshierachie unter NVMEAufbau der optionalen Proiritätshierachie unter NVMEQuelle: Kevin Marks, DellNormalerweise arbeitet der Controller alle Befehlsketten im Rundlaufverfahren ab, d.h. ein Element pro Warteschlange, um dann zur nächsten zu wechseln. Damit das Host-System dennoch eine Kontrolle darüber hat, zeitkritische Daten rechtzeitig zu erhalten oder zu schreiben, unterstützt NVME optional ein sehr feingranulares Prioritätensystem. Hierbei weisen die über die Admin-Queue eintreffenden Befehle grundsätzlich die höchste Dringlichkeit auf und werden immer zuerst und so lange bearbeitet, bis keine mehr vorhanden sind ("No Limit") oder eine festgelegte Maximalanzahl erreicht ist (Burst-Verfahren). In der Prioritätshierachie weiter unten folgen weitere Warteschlangen der Wichtigkeitsstufe "Urgent", die nach den Admin-Befehlen, aber vor allen anderen behandelt werden. Zwischen den Warteschlangen verschiedener Prioritäten wird ein gewichtetes Rundlaufverfahren angewandt, das eine Dringlichkeitseinordnung über 8 Bit (256 Stufen) ermöglicht. Aus einer Warteschlange mit beispielsweise der Einstufung "10" werden also maximal ebenso viele Befehle hintereinander verarbeitet, bevor der Controller auf die laut Rundlaufverfahren nächste Queue wechselt. Dieses System gilt auch für alle Prioritätsstufen unter der Klasse "Urgent".

    Ebenfalls neu ist, dass NVME sehr flexibel in der Aufteilung ist. So ist beispielsweise nicht nur das klassische SSD-Konzept möglich, wo dem Controller eine feste Menge an Speicher untergeordnet ist. Es dürfen auch mehrere Controller verbaut sein, die gleichzeitig Zugriff auf den gesamten oder nur einen Teil des gemeinsamen Speichers haben. Über einen PCI-Switch kann ein Controller mit mehreren Systemen gleichzeitig verbunden sein, wobei letztere Option für den Heimgebrauch wohl recht uninteressant ist.

    Da NVME zudem von vornherein auf PCI Express aufbaut, konnte das bei der Spezifizierung berücksichtigt werden. Deshalb nutzt NVME direkt das MSI-X-Verfahren (Message signaled Interrupts) von PCI Express ab Version 3.0. Dabei handelt es sich um ein Inline-Interrupt-System, bei dem PCI-E-Hardware Interrupts direkt über den Bus an die passenden Hardware-Adressen versendet. Möglich sind hierbei bis zu 2.048 Interrupts, ohne dass dafür zusätzliche Signalleitungen nötig sind. Damit Rechner von NVME-Laufwerken booten können, ist ein Treiber im UEFI vonnöten. Das ist derzeit bei fast allen Mainboards gegeben. Zudem muss auch das Betriebssystem NVME unterstützen. Bei Windows 8 ist das seit Release der Fall, bei Windows 7 sorgt das Update KB2990941 dafür.

    Die Intel SSD 750

          

    Nachdem wir uns mit der dahinterliegenden Technik von NVME befasst haben, werfen wir nur einen Blick auf eines der ersten Laufwerke, welches das Verfahren implementiert und auch für Endverbraucher interessant ist. Denn bislang fand sich NVME nur in (sehr) teuren Datacenter-SSDs für den professionellen Einsatz. In diesem Bereich befinden sich auch die Wurzeln der Intel SSD 750.

    Intels SSD 750 gibt es in zwei Formaten PCI-E (Half Height Half Length) und 2,5-Zoll mit SFF-8639 und den zwei Kapazitäten 400 und 1.200 GByte. Unser Testexemplar setzt auf PCI-Express und Speicher-Vollausbau. Die Slotblende mit voller Höhe ist vormontiert, es liegt aber auch ein Abdeckungsblech in halber Höhe bei. Außer einem dünnen Infoblatt und einer CD mit dem Intel'schen NVME-Treiber liegt der SSD nichts bei. Obwohl Windows 8 und 7 NVME nativ unterstützen, ist es sehr empfehlenswert, den Intel-Treiber zu installieren, da das Laufwerk ohne diesen zwar anstandslos funktioniert, nach unserer Erfahrung aber weit unter seiner theoretischen Spitzenleistung bleibt.

    Spezifikationen der Intel SSD 750Spezifikationen der Intel SSD 750Quelle: IntelDas Laufwerk selbst basiert auf der bereits seit Längerem erhältlichen Intel DC P3x00-Serie. Der zentrale Verwaltungschip mit dem Zungenschmeichler CH29AE41AB0 als Namen ist der gleiche. Im Gegensatz zu gängigen 2,5-Zoll-SSDs, wo bei den Controllern meist bei acht Kanälen Schluss ist, unterstützt das Edel-Modell von Intel ganze 18. Statt dem kürzlich vorgestellten 3D-VNAND aus den Intel-Chipschmieden nutzt die SSD 750 noch gängiges MLC, das im 20-nm-Verfahren produziert wird. Real vorhanden sind auf der SSD 1.376 GByte verteilt auf 32 Packages zweier verschiedener Chip-Typen, womit dem Laufwerk großzügige 176 GByte beziehungsweise 13 Prozent Overprovisioning-Speicher zur Verfügung stehen. Der Arbeitsspeicher erstreckt sich über fünf 512-MiByte-DDR3L-1600-Chips von Micron.

    Verstaut ist alles auf einer einzigen PCI-E-4x-Platine, die von einer aufwändigen Kühlerkonstruktion verdeckt wird. Die NAND-Chips auf der Rückseite werden nur von einem Blech geschützt, vorne ist ein massiger Single-Slot-Alukühler montiert. Die Chips auf der Vorderseite werden durch Wärmeleitpads mit dem Kühler in Kontakt gebracht, dem Controller selbst steht ein eigenes, vom restlichen Kühler losgelöstes Aluminium-Stück als Kühler zur Verfügung, das mit deutlich höherem Anpressdruck aufliegt und mit Wärmeleitpaste einen verbesserten Kontakt zum Controller herstellt, was für den Kühlungsbedarf spricht. Denn laut Intel verbraucht die SSD 750 bis zu 25 Watt, was knapp dem Fünffachen einer nicht besonders sparsamen 2,5-Zoll-SATA-SSD entspricht. Als weiteres Vermächtnis ihrer Server-Vorfahren besitzt die SSD auf der Platine einige Stützkondensatoren, zudem dient ein fester Bereich der SSD von 32 GByte zur Paritätskontrolle vorhandener Daten. Der TBW-Wert ("Terabytes written") liegt bei sehr hohen 219 TByte.

    Leistung in Hülle und Fülle

          

    ... das schnellste Laufwerk, das wir bislang in unserem Testlabor hatten. Bei der Intel SSD 750 können wir getrost feststellen, dass es sich um das schnellste Laufwerk handelt, das wir bislang in unserem Testlabor hatten. Im AS-SSD-Benchmark erreicht das Laufwerk sequenzielle Übertragungsraten von etwa 2,3 und 1,3 GByte/s (Lesend beziehungsweise Schreibend). Damit schrammt die SSD 750 lesend zwar nur an den Herstellerangaben, übertrifft sie beim Schreiben aber deutlich. Im Atto Disk Benchmark liegt das Laufwerk mit bis zu 2.690 und 1.413 MByte/s (Lesen/Schreiben) aber in beiden Bereichen weit über Intels Leistungsversprechen. Das gilt aber nur mit dem Intel-Treiber. Mit der Windows-eigenen NVME-Software erreicht die SSD 750 sowohl lesend als auch schreibend keine 1 GByte/s. Hier scheint noch etwas Aufwand seitens Microsoft notwendig zu sein.

    Die IOPS reagieren auf den unpassenden Treiber nur minimal: Nach fünf Minuten durchgehenden 4K Aligned Random Writes messen wir mit Windows-Treiber etwa 230.000 IOPS, beim Intel-Treiber sind es 247.000 IO-Operationen pro Sekunde. Den NVME-Vorteil kann man gut bei den Zugriffszeiten erkennen. Diese liegen bei der Intel-SSD bei 15 µs (Lesen) und 19 µs (Schreiben). Bei normalen SATA/AHCI-SSDs stellen Werte knapp über 30 µs schon eine sehr gute Leistung dar. Soweit zu den synthetischen Leistungswerten. Wir haben die Intel-SSD auch einigen Praxistest unterzogen. Hier zeigt sich, dass die SSD die brachiale Rohleistung nur beim Kopieren von Dateien wirklich einbringen kann. Andere Vorgänge beschleunigen sich kaum oder nur messbar.

    PCI-Express-SSDs

    • AS-SSD Lesen Schreiben
    • Atto Disk Benchmark
    • IOPS (Enterprise Performance)
    • Zugriffszeiten AS-SSD
    • Real World Performance
    Info Icon
    Type AS-SSD, sequenzielles Lesen und Schreiben
    Benchmark version AS-SSD Benchmark 1.7.47
    • Benchmarks (1 von 2)

    • Produkte ein-/ausblenden

    Windows-Treiber
    2516.0
    Samsung NVME-Treiber
    2467.0
    Intel NVME-Treiber
    2353.0
    Samsung NVME-Treiber
    2212.0
    Windows-Treiber
    2131.0
    Samsung NVME-Treiber
    2098.0
    Toshiba NVME-Treiber
    1996.0
    AHCI
    1960.0
    AHCI
    1340.0
    Windows-Treiber
    1192.0
    0
    500
    1000
    1500
    2000
    2500
    Name
    Lesen (MByte/s)

    Hardware

    Core i7-4790K @ 4,00 GHz (Stromsparfunkionen aus), Asrock Z97 Extreme 6, 8 GiByte DDR3-2133

    Software

    Window 8.1, MSAHCI 6.3.96000, IaNVMe 1.1.0.1004

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Im Dropdown "Benchmarks" können Sie die den Test auswählen: Lesen oder Schreiben, beziehungsweise Bildkonvertierung, Zippen, Kopieren oder Installieren. Da wir zurzeit das Bewertungs- und Messsystem überarbeiten und damit Messungen erneuern müssen, stellen wir die Intel SSD 750 vorerst nur der Samsung XP941 mit 512 GB gegenüber.

    Fazit Intel SSD 750 im Test

          

    Bei der Intel SSD 750 handelt es sich zweifelsfrei um eine der schnellsten SSDs für den Endkunden, sofern dieser nicht den Gegenwert eines Kleinwagens investieren will. Sortiert man jene SSDs aus, die zwar ähnlich hohe Werte, aber mit SATA-SSDs im RAID-0-Verbund erreichen, wirkt die hohe Leistung der SSD 750 nochmals beeindruckender. Günstig ist aber auch die SSD 750 nicht: Zurzeit wird laut dem PCGH-Preisvergleich ziemlich genau ein Euro pro Gigabyte fällig, womit das 1.200-GByte-Modell im Preisbereich einer Titan X wildert. Allerdings gibt es im Alltag nur wenige Bereiche, wo sich diese Rohleistung adäquat umsetzen lässt: Zu oft limitieren die CPU oder andere Dinge die Arbeitsgeschwindigkeit des Systems, sodass die Reaktionsgeschwindigkeit auch mit einer SSD eines solchen Kalibers nicht mehr merklich verbessert wird. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, erhält ein extrem leistungsfähiges Laufwerk.

    Bildergalerie & Testtabelle

          
    Produktinfo/-nameSSD 750 PCI-E (1.200 GB)
    ModellbezeichnungNVMe INTEL SSDPEDMW012T401
    Hersteller/WebseiteIntel (intel.com)
    PCGH-Preisvergleichwww.pcgh.de/preis/1227662
    Preis/Preis-Leistungs-VerhältnisCa. € 1.100,-/ausreichend
    Preis pro Gbyte€ 1,07/GiByte
    MTBF*/Haltbarkeit1.200.000 Stunden/ 219 TBW
    Firmware Testmuster0135
    SSD-ControllerIntel CH29AE41AB0
    Flash-Chips18 x 29F64B08NCMFS & 14 x 29F16B08LCMFs
    DRAM-Cache5 x 512 MiByte Micron DDR3L-1600
    SchnittstellePCI-E 3.0 x 4
    Ausstattung 
    Formatierte Kapazität (GiByte)1117,69
    Herstellergarantie5 Jahre
    Zubehör/BesonderheitenLow-Profile-Slotblende
    Eigenschaften 
    NAND-TypMLC
    Trim-Unterstützung (Garbage Collection)Ja
    FormatPCI-E x 4 Low Profile
    Leistungsaufnahme Leerlauf/Schreiben4/25 Watt (Herstellerangabe)
    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    SSD-"Festplatten": Funktionsweise, Fachbegriffe und Eigenschaften erklärt
      • Von FREIFUNK-Support Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Nicht wirklich - die Zielgruppe "BILD", die einfach Balken sehen will ohne den Hintergrund zu verstehen oder gar zu erkennen warum das so Blödsinn ist war schon immer die größte.

        Klar sieht es supertoll aus wenn der PCMark-Balken länger ist. Wenn man genauer hinsieht und bemerkt, dass die Grundlage des Balkens ganze 390 MB an Daten waren beim Beispiel WoW müsste eigentlich auch einem weniger im Thema Bewanderten auffallen, dass es dann egal ist ob eine SSD 500 oder 1000 oder 2000 MB/s lesen kann da sich die Ladezeit in dem Falle nur im Zehntelsekundenbereich verändert.

        Glücklicherweise waren die Tester bei uns so ehrlich und haben angemerkt, dass sie das nicht ausreichend genau messen können und es sowieso keine Relevanz hat.

        Aber ich weiß, Balken und Bilder sind einfach schöner als Fachblabla.



        Das ist Richtig. Aber solange es die PCGH Redaktion nicht für nötig findet mal adquat ihre Testplattformen mit Arbeisspeicher auszustatten, kommt halt IMMER nur Grütze bei raus.

        Dabei ist es egal ob man GTA5 mit 16 GB statt 64 GB testet und die Nachlade(micro)ruckler die Benchmarks verfläschen.

        Und dabei ist es auch egal, ob man hier irgendwas zusammenmisst, anstatt einen Kopier-/Schreibvorgang von einer mit 64GB randvollen RAMdisk zu benchmarken!

        Immer schön den Usern suggerieren, es wäre nicht nötig Geld auszugeben... dachte mal PCGH wäre eine Hardwarezeitschrift und keine "Spar"Zeitschrift.

        Ich gebe zu ich bin ein wenig angepisst, weil in der aktuellen PCGH zu GTA5 in den Benchmarks schön zu lesen ist, welchen Impact es hat ob eine alte Grafikkarte 1,5 GB oder 3,0 GB Vram hatte. Oder 4GB statt 2 GB.
        Wer jetzt noch sehr genau sich daran erinnert, das die PCGH Redaktion immer gesagt hat: "Kann man sich sparen! Nur mit Texturmods braucht man viel Vram" ...und dann solche Benchmarks liest, kommt sich "schlecht beraten" vor. Nennen wir es mal nicht verarscht.

        Der Witz ist ja vorallem, das diese "Vram lohnt nicht" Ratschläge so alt sind wie Spielecomputer selbst! Eigentlich ein running gag. War es nicht RAFF der das sogar in ner Kollumde selbstreflektiert kritisiert hat? Guter Mann! Aber er kann ja auch nix dafür, was in der Vergangenheit die Redaktion sog. "beraten hat. Er ist ja nocht nicht lange dabei. RAFF hat aber wirklich die PCGH m.M.n. wie ein Phönix aus der Asche gehoben, im GPU Bereich. Dank gebührt ihm wahrlich!
      • Von PCGH_Reinhard Redakteur
        Zitat von freieswort
        man sieht doch sehr schön wie viel mehr an spieledaten pro sekunde geladen werden, man muss kein genie sein um sehen zu können das spiele schneller laden müssen

        aber macht ruhig weiter mit euren reinen fachblabla, die nutzer wollen ja nur das wissen, und interessieren sich in wahrheit gar nicht für alltagsrelevante ergebnisse mit denen sie tagtäglich hantieren, nicht wahr

        und ihr fragt euch wahrscheinlich auch noch, warum hier im forum so viele (die große mehrheit) ssd tests von computerbase oder hwluxx verlinken
        Es geht um die Präzision bei dem Messung und die Auswirkungen auf die reale Dauer. Der Kollege zum PC Mark:
        Zitat
        " Im Gegensatz zu früher geben wir als Ergebnis dieses Tests nicht mehr die von PCMark berechnete Punktzahl an, sondern die rechnerische Transferrate. Diese berechnet sich aus der Menge an gelesenen und geschriebenen Daten (vgl. Tabelle) dividiert durch die Zeit, die das Laufwerk mit der Abarbeitung von mindestens einer Anfrage beschäftigt war."
        Wenn während dem Ladevorgang für einige Zeit kein Zugriff auf die SSD stattfindet, etwa weil die CPU eine Datei im RAM entpackt, fließt diese Zeit auch nicht in die Messung mit ein, sehr wohl aber in die Dauer des realen Ladevorganges. Vorgänge, die nicht auf die SSD zugreifen, können also ohne weiteres den Ladevorgang strecken, und damit den scheinbar großen Vorteil einer SSD auf real wenige Prozent drücken. Die PC-Mark-Tracing-Benchmarks mögen zwar nicht synthetisch sein, real sind sie genauso wenig. Sie sind in etwa so aussagekräftig wie die diversen Iometer-Access-Patterns einzustufen.

        Tipp: Auch beim 3D Mark sieht man wunderbar, dass Spiele auf schneller Hardware schneller gerendert werden. Trotzdem nutzt man ihn kaum noch jemand für realistische Messungen. Warum denn wohl?
      • Von Incredible Alk Moderator
        Zitat von freieswort

        und ihr fragt euch wahrscheinlich auch noch, warum hier im forum so viele (die große mehrheit) ssd tests von computerbase oder hwluxx verlinken
        Nicht wirklich - die Zielgruppe "BILD", die einfach Balken sehen will ohne den Hintergrund zu verstehen oder gar zu erkennen warum das so Blödsinn ist war schon immer die größte.

        Klar sieht es supertoll aus wenn der PCMark-Balken länger ist. Wenn man genauer hinsieht und bemerkt, dass die Grundlage des Balkens ganze 390 MB an Daten waren beim Beispiel WoW müsste eigentlich auch einem weniger im Thema Bewanderten auffallen, dass es dann egal ist ob eine SSD 500 oder 1000 oder 2000 MB/s lesen kann da sich die Ladezeit in dem Falle nur im Zehntelsekundenbereich verändert.

        Glücklicherweise waren die Tester bei uns so ehrlich und haben angemerkt, dass sie das nicht ausreichend genau messen können und es sowieso keine Relevanz hat.

        Aber ich weiß, Balken und Bilder sind einfach schöner als Fachblabla.
      • Von freieswort
        man sieht doch sehr schön wie viel mehr an spieledaten pro sekunde geladen werden, man muss kein genie sein um sehen zu können das spiele schneller laden müssen

        aber macht ruhig weiter mit euren reinen fachblabla, die nutzer wollen ja nur das wissen, und interessieren sich in wahrheit gar nicht für alltagsrelevante ergebnisse mit denen sie tagtäglich hantieren, nicht wahr

        und ihr fragt euch wahrscheinlich auch noch, warum hier im forum so viele (die große mehrheit) ssd tests von computerbase oder hwluxx verlinken
      • Von PCGH_Reinhard Redakteur
        Zitat von freieswort
        muss wohl eine andere seite herhalten, um das zu beantworten

        dort hat man sich mehr mühe gemacht, mit Battlefield 3 und Wolrd of Warcraft
        NVMe-SSD Intel 750 mit PCIe-Interface und 1.200 GB im Test
        Bitte auch lesen, was du da verlinkst: Das sind keinen Ladezeiten-Tests mit der Software sondern Trace-Benchmarks aus PC Mark 8. Wie du aus dem Datenvolumen und den Werten die Ladezeiten oder andere real greifbare Werte ableitest, kannst du uns gerne erläutern.
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SSD
Intel SSD 750 mit NVME im Test: High-Speed-SSD zum Preis einer Titan X
Der SSD-Markt befindet sich im Umbruch. Nachdem bereits Nachfolgeformate für SATA 6 GBit/s und dem 2,5-Zoll-Format vorgestellt und eingeführt wurden, widmet man sich nun dem Datenübertragungsprotokoll. AHCI ist nur bedingt für SSDs geeignet, NVME soll es richten. Die Intel SSD 750 soll eines der ersten Laufwerke auf dem Markt sein, das diese Technik für den Endverbraucher zugänglich macht.
http://www.pcgameshardware.de/SSD-Hardware-255552/Tests/Intel-SSD-750-Test-NVME-1157866/
10.05.2015
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2015/04/Intel_SSD_750_03-pcgh_b2teaser_169.jpg
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