Samsung SSD 840 Evo Performance Restoration Tool löst Problem mit alten Daten
Vergangenen Monat wurde bekannt, dass die Samsung SSD 840 Evo Probleme mit alten Daten hat. Wurden Daten mehrere Monate nicht benutzt, äußerte sich dies in einer signifikant niedrigeren Leserate. Wie versprochen, hat Samsung an einer Lösung gearbeitet und bietet ab sofort das passende Tool zur "Restauration" an.
Besitzer einer Samsung Evo 840 klagten zunehmend von einem Einbruch der Leseraten, wenn auf ältere Daten zugegriffen werden sollte. Mitunter brach die Leserate auf 5 bis 30 MByte die Sekunde ein. Zu einem Datenverlust kam es aufgrund dessen jedoch nicht. Mittlerweile ist bald ein Monat vergangen und Samsung war fleißig. Die Südkoreaner konnten die Ursache des Problems feststellen. Der Leistungsabfall wird durch einen Fehler im Flash-Management-Software-Algorithmus verursacht. Über den Flash-Management-Software-Algorithmus kalibrieren sich die SSDs von Zeit zu Zeit selbst, um Veränderungen in den Speicherzellen zu registrieren. Der Fehler führt nun dazu, dass die Samsung Evo 840 diesen Prozess besonders aggressiv durchführt und dadurch einen Abfall der Gesamtleistung verursacht. Dies geschieht jedoch nur, wenn die Daten in der Anfangszelle ohne Änderung gehalten werden.
Auf technischer Ebene kann man den Fehler anhand von Spannungsverschiebungen erklären, die jeder Flash-Chip aufweist. Werden Verschiebungen registriert, versucht der Flash-Management-Software-Algorithmus im Falle der Samsung Evo 840, dies zu korrigieren. Die Korrektur war aber offensichtlich nicht von Erfolg gekrönt. Werden die Daten von Zeit zu Zeit manuell umgeschrieben, verschwindet das Problem von alleine. Wer nicht warten möchte, bekommt von Samsung das Samsung SSD 840 Evo Performance Restoration Tool bereitgestellt, welches die Daten kurzerhand umschreibt. Einige Webseiten konnten das Tool bereits austesten.
Mittlerweile ist das Tool von Samsung für alle Nutzer zur Verfügung gestellt worden. Herunterladen können Sie das Tool auf der Webseite von Samsung. Das Tool aktualisiert zunächst die Firmware auf EXT0CB6Q, damit der Flash-Management-Software-Algorithmus wie gewollt funktioniert. Es erfolgt ein Neustart des PC-Systems. Danach beginnt der nun fehlerfreie Flash-Management-Software-Algorithmus, die bestehenden Probleme zu korrigieren. Beachten Sie, dass für den Vorgang mindestens 10 GByte freier Speicherplatz vorhanden ist.
Quelle: pcper.com, techreport.com

Supi, danke dir!
Und da sag noch jmd Alk sei keine Lösung
Da du ein AMD-User bist hilft dir vielleicht das hier weiter: http://extreme.pcgameshar...
Hmm, komisch,
bei mir das Tool das es keine 840 EVO finden kann und ich sollte chekcen ob der Treiber richtig sei oder Microsoft kompatibel...
Dabei ist der Treiber sogar von M$...
Kennt jmd das Problem oder kann mir weiterhelfen?
rest Sys siehe Signatur...
Die SSD schreibt im Hintergrund auch nach dem Update nichts. Wenn ich nicht von Hand was mache bleiben die Smart-Werte wie sie sind.
Die Theorie mit "schwächer" werdenden Zellen funktioniert technisch einfach nicht, denn entweder ein Ladezustand ist ausreichend genau definiert (bei TLC auf 7 Zustände genau) und man kann das Bit lesen oder eben nicht und es passiert ein Lesefehler (woraufhin der Controller die Zelle testet und falls sie nicht mehr funktioniert durch das OP ersetzt).
Wenn dem so wäre würde die SSD nicht langsamer sondern schlicht unlesbar oder würde korrupte Daten auswerfen was nicht der Fall ist hier. Das problem liegt in den tiefen des Controllers und dessen Arbeitsweise verborgen, nicht im NAND selbst.
Nach dem Update hat sich übrigens die ganze "Charakteristik" des Laufwerks geändert (die Benchmarkkurve sieht anders aus), sprich der Controller macht irgendwas grundsätzlich anders als vorher. Was genau - keine Ahnung aber mit viel schreiben hats nix zu tun.
Die Lebensdauer würde mir da selbst wenn immer neu geschrieben werden würde keine Sorgen machen. Selbst wenn Samsung jede Woche die SSD einmal ganz neu schreiben müsste (was absoluter Kappes ist) würde es vorsichtig geschätzt 2000 Wochen dauern bis die SSD totgeschrieben ist... das sind fast 40 Jahre!
Wenn ich das Statement von Samsung lese, steht da eigentlich nichts über die eigentliche Ursache, nur allgemeines Bla Bla.
Ich bleibe dabei: Es ist wohl so, dass die Zellen der Evo mit der Zeit "schwächer" werden, so dass das Lesen aufwändiger wird. Die Lösung von Samsung scheint zu sein, dass zu verhindern, in dem die Daten öfter im Hintergrund refreshed werden.
Mal abgesehen davon, dass das natürlich die Lebenszeit der SSD insgesamt beeinträchtigt, würde mich das schon beunruhigen. Was ist denn, wenn der Rechner mal ein paar Monate gar nicht eingeschaltet ist? Muss man damit rechnen, dass die Platten igrnedwann Lesefehler haben, wenn man sie lange genug stromlos lässt?!