OCZ stellt neue Vector-SSD-Serie mit Barefoot-3-Indilinx-Controller offiziell vor
Bereits Mitte September zeigte OCZ die neue Vector-SSD-Serie auf dem Intel Developer Forum. Inzwischen ist auch die offizielle Vorstellung erfolgt. Die neuen SSDs setzen auf den Barefoot-3-Indilinx-Controller und wurden von OCZ nach eigenen Angaben komplett selbst entwickelt. OCZ teilte in der Presseinformation auch Übertragungsraten mit.
Quelle: OCZ
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Der Speicherspezialist OCZ hat nun mit den Vector-SSDs seine neue Flash-Speicher-Serie offiziell vorgestellt. Als Controller kommt bei den SSDs der Vector-Serie ein Barefoot-3-Indilinx-Controller zum Einsatz - doch die größte Neuerung der SSDs ist für den Nutzer kaum bemerkbar. "Die Entwicklung dieses Controllers ist für die Geschichte des Unternehmens ein großer Schritt. Es handelt sich um den ersten Controller, der komplett alleine von unseren OCZ-Entwicklungsteams entwickelt wurde." Das verkündet Ralph Schmitt, CEO von OCZ Technology, in der Presseerklärung.
Insgesamt wird die neue SSD-Serie drei verschiedene Modelle umfassen, die Speicherkapazitäten von 128 GB über 256 GB bis hin zu 512 GB besitzen werden. Die Schreibgeschwindigkeit soll bis zu 530 MByte/s betragen, die Lesegeschwindigkeit bis zu 550 MByte/s. Die 4K-Random-Lesegeschwindigkeit gibt OCZ mit bis zu 100.000 IOPS an. Die SSDs der Vector-Serie sind mit sieben Millimetern vergleichsweise dünn und finden so auch in kleinen Notebook-Gehäusen Platz. Im Lieferumfang ist bei jedem Modell ein 3,5-Zoll-Desktop-Adapter enthalten, sodass die Platte problemlos in allen Gehäusen montiert werden kann.
Im Preisvergleich sind die Modelle bereits gelistet, über bekannte Händler sind sie aber derzeit noch nicht erhältlich. Deshalb fällt es auch schwer, sich eine Meinung zu den Preisen zu bilden. Die hier genannte Preise orientieren sich an den gelisteten Preisen - dies stammen jedoch lediglich von polnischen Händlern. Das 128-GB-Modell wird aber wohl um die 140 Euro kosten, für die OCZ Vector mit 256 GB werden vermutlich circa 250 Euro fällig werden und für das 512-GB-Modell werden es wohl annähernd 500 Euro sein. In diesem Preisrahmen sehen sich die OCZ-SSDs harter Konkurrenz in Form der Samsung-840er-SSDs gegenüber. Wie die Flash-Speicher abschneiden, auch hinsichtlich ihrer Zuverlässigkeit, müssen erste Tests zeigen.
Hintergrund zu SSD
SSD steht für Solid State Drive und wird gerne auch als Flash-Festplatte bezeichnet. SSDs sind Speichermedien, die als Laufwerk wie herkömmliche Festplatten verbaut und angesprochen werden können, allerdings ohne bewegliche Teile auskommen. Die Vorteile eines Solid-State-Drive sind dabei unter anderem eine mechanische Robustheit, kurze Zugriffszeiten, ein niedriger Energieverbrauch und praktisch nicht vorhandene Betriebsgeräusche. Im Vergleich zu herkömmlichen Festplatten liegt der Hauptnachteil im vergleichsweise hohen Preis pro Gigabyte. Außerdem gibt es Festplatten in höheren Gesamtkapazitäten. Daher qualifizieren sich SSDs eher als Bootplatte, herkömmliche Festplatten dagegen für Datensammlungen. Mehr zu SSD gibt es auf unserer Themenseite.

Doch, nämlich der, der nicht weiß, dass es eine vergleichbar gute für 100€ gibt... und ich bin immer geneigt bei solchen sagen wir mal "nicht gesellschaftfähigen" Themen wie SSDs (ich meine damit 99,9% der Menschen haben keinen Dunst davon) oft noch der falsche Ansatz "Teurer = Besser" benutzt wird.