Asus zeigt die Hyperxpress-SSD mit SATA-Express-Anschluss
Das taiwanische Unternehmen Asus, das vor allem durch seine Mainboards weltweiten Ruhm erreichte, hat nun die Hyperxpress-SSD mit SATA-Express-Anschluss präsentiert. Dabei arbeitete man mit dem Speicherhersteller Kingston zusammen, der mit seiner Hyperx-Reihe bereits seit Jahren auf dem SSD-Markt vorhanden ist.
Der in Taipeh ansässige Hardwarehersteller Asus ist Hauptsächlich für Mainboards, Grafikkarten, Notebooks und sogenannte Personal Digital Assistants (PDAs) bekannt. Viele Produkte des Unternehmens gehören sogar zu den Spitzenmodellen ihrer Klasse. Auf dem Speichermarkt war Asus bislang allerdings nicht wirklich aktiv, was sich jetzt anscheinend ändern soll. In Kooperation mit dem US-amerikanischen Speicherspezialisten Kingston werden die Taiwaner in den nächsten Monaten die Hyperxpress-SSD veröffentlichen, die über den neuen SATA-3.2-Anschluss (SATA-Express) verfügt. Die Schnittstelle, die zusammen mit der Intel-9-Chipsatzserie eingeführt wird, erlaubt Datentransferraten von bis zu 2.000 Megabyte pro Sekunde, während SATA 3.0 lediglich maximal 600 Megabyte pro Sekunde erzielt. Um die theoretische Performance von SATA-Express bestmöglich auszunutzen, besteht die Asus Hyperxpress-SSD eigentlich aus zwei Kingston Hyperx-SSDs, die über die mSATA-Schnittstelle miteinander ein RAID0 bilden. Die beiden Modelle werden mittels eines Asmedia-Controllers zusammengefasst und befinden sich sauber verpackt in einem schicken Aluminiumgehäuse.
Der derzeitige Prototyp erreicht so eine sequentielle Datenübertragungsrate von bis zu 778 Megabyte pro Sekunden. Durch den Einsatz zweier M.2-SSDs, soll dieser Leistungswert von späteren Modellen nochmals übertroffen werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir nicht berichten, wann Asus die Hyperxpress-SSD auf den Markt bringen wird. Weitere Erkenntnisse erhoffen wir uns auf der Anfang Juni stattfindenden Computex 2014, auf der wahrscheinlich viele weiterer Hersteller ihre SATA-Express-Modelle vorstellen werden.
Quelle: Legitreviews

Einfach und sauber in einem Paket wüsste ich aber nicht. Wer Platz und Bedarf für zusätzliche SATA-Laufwerke jenseits der min. 6 Onboard-Anschlüsse hat, wird vermutlich auch nur selten aufs kompakte Format bestehen.
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