Auf dem Weg zum Komplettanbieter: AMD künftig mit SSDs?
Wie die englischsprachige Gerüchtewebseite Fudzilla berichtet, arbeite AMD derzeitig mit Toshiba an einer gemeinsamen SSD-Serie. Eine offizielle Ankündigung jeweils einer 120- sowie 240-GByte-Version soll bereits in Kürze erfolgen, wobei die Spezifikationen noch gänzlich unbekannt seien. Mit "hauseigenen" SSDs ginge AMD einen weiteren Schritt zum Hardware-Komplettanbieter.
Ursprünglich als reiner Prozessorfabrikant scheint sich AMD immer weiter zum Komplettanbieter mausern: Mit der Übernahme von Ati stieg man 2006/2007 in das Grafikkartengeschäft ein, woraufhin seit einigen Jahren auch Radeon-Arbeitsspeicher angeboten wird. Wie Fudzilla nun berichtet, werde AMD sein Angebot künftig mit SSDs erweitern. Als Partner habe man sich Toshiba ans Land gezogen, was an sich nicht sonderlich verwunderlich erscheint. Mit OCZs Übernahme durch Toshiba deckt Letzterer nun die komplette Produktionslinie vom 19-nm-Flash-Speicher bis hin zum Vertrieb ab.
Ein Ingenieursteam von AMD soll die Spezifikationen mit Toshiba ausgearbeitet haben, die aktuell allerdings noch unbekannt bleiben. Als sicher gälten vorerst zwei Kapazitäten mit 120 beziehungsweise 240 GByte im 2,5-Zoll-Gewand. Ob es später auch größere Kapazitäten oder andere Formate, beispielsweise PCI-Express oder M.2, geben wird, wisse man aktuell noch nicht. Laut Fudzilla soll die offizielle Ankündigung schon in Kürze erfolgen
Für Endkunden dürften mögliche AMD-SSDs aber nur bedingt interessant sein. Offensichtlich wollen die Kalifornier ihre Produktpalette vorwiegend für OEM-Anbieter und Systemintegratoren ausweiten, um günstigere "Bundles" und damit ein attraktiveres Gesamtpaket anbieten zu können. Die SSD-Margen an sich dürften nicht mehr allzu viel Gewinn generieren. Der Radeon-Arbeitsspeicher ist auf dem Endkundenmarkt ebenfalls nur selten vorzufinden, indem der Vertrieb hauptsächlich an OEM-Partner stattfindet. Künftig würden dann nur noch Mainboards für einen kompletten AMD-Unterbau fehlen.
Quelle: Fudzilla

Man hat weder eine eigene Fertigung, noch hat man bisher einen eigenen Controller. Man klebt als nur einen Sticker auf Produkte, die man vorher einer anderen Firma abgekauft hat.
Ich sehe das wie beim AMD RAM eher als Unsinn an.
Etwas anderes ist es, wenn man zum Beispiel Samsung ist.
Die machen ja alles bei ihren SSDs selber. Speicherzellen, Ram, Controller. Das sind für mich gute Produkte.
Schuster bleib bei deinen Leisten, mit irgendwas kaufen und nen Bapperl draufklatschen macht man sich bestimmt keine Freunde
Ich würde einfach mal sagen: Abwarten.
Jeder Markt ist umkämpft, egal wieviele Mitstreiter da nun unterwegs sind.
Na ja, logisch denken kann ich jedenfalls.
AMD hat verglichen mit der Konkurrenz wenig Ressourcen zur Verfügung (vor allem Intel ist Meilenweit weg!), daher verstehe ich nicht, wieso man es sich antun will, in einen so hart umkämpften Markt einzusteigen.
Ich würde eher jegliches Kapital in GPUs setzen, wo sie ja konkurrenzfähig sind, und mir dort noch mehr Marktanteile sichern.
Oder aber in APUs, aber nicht in den SSD markt, die Speicherpreise fallen und fallen, eine 500GB SSD von Samsung für nicht mal mehr 200€! Da sehe ich eine äußerst geringe Gewinnmarge.
Es wäre ja schön, wenn es zu Crucial und Samsung eine weitere richtig gute Alternative hinzukommen würde, aber ich persönlich würde bei klammen Kassen die Finger von nicht unriskanten Märkten lassen.
Aber gut, hoffentlich hat AMD damit Erfolg und hoffentlich haben wir neue SSD Alternativen zum empfehlen
Mal sehen was sich AMD dabei denkt...