Nvidia Geforce GTX 780 Ti: Erste Hinweise zur SLI-Skalierung aufgetaucht
Bei Guru3D und dem chinesischen Forum von Chiphell konnte man zwei respektive drei Exemplare der Geforce GTX 780 Ti aus dem Hause Nvidia erlangen. Demnach soll ein zusätzliches Modell lediglich rund 60 bis 70 Prozent Leistungszuwachs bewirken. Fraglich ist jedoch, inwiefern die Referenzkühlung limitiert haben und dadurch die Taktraten heruntergefahren wurden.
Obwohl die Stückzahlen der Nvidia Geforce GTX 780 Ti aktuell noch ziemlich gering sind, sind in den Weiten des Internets schon die ersten entsprechenden SLI-Konfigurationen aufgetaucht. Einen umfangreichen Test mit zwei Exemplaren ist bei den Kollegen von Guru3D anzufinden, wobei die Testmethode dort nicht eindeutig ausgemacht werden kann. So werden dort keine Taktraten angegeben, jedoch ist in den Temperaturtabellen ersichtlich, dass das maximale Temperaturtarget erreicht worden ist. Fraglich ist also, ob und wie stark die GPU ihre Frequenz verringert hat.
Die Benchmarks wurden in den Spielen Hitman Absolution, Medal of Honor Warfighter, Bioshock Infinite, Battlefield 4, Metro: Last Light sowie Crysis 3 durchgeführt. Bei 2.560 x 1.440 Bildpunkten sowie maximalen Details und verschiedenen Kantenglättungsmodi wird durchschnittlich eine Skalierung von gut 60 Prozent erreicht. In Hitman Absolution ist der Wert mit knapp 73 Prozent ab höchsten, wohingegen in Metro: Last Light mit 36,5 Prozent die niedrigste Effizienz erreicht wird.
Noch schlechter sieht es dort bei AMDs Radeon R9 290X aus, bei der eine Skalierung von durchschnittlich 57 Prozent erreicht wird. Dort dürften allerdings noch größere Probleme bei der Hitzeentwicklung aufgetaucht sein, da wir bereits bei einem einzelnen Modell im Uber-Modus Taktsenkungen feststellen konnten und die Temperatur bei zwei direkt nebeneinander sitzenden Grafikkarten noch weiter steigen dürfte. Immerhin konnte man durch XDMA eine spürbare Verbesserung der Eingabeverzögerung gegenüber der Konkurrenz feststellen.
Im 3DMark 11 X steigt die Punktezahl gegenüber einer Geforce GTX 780 Ti um etwa 78 Prozent. Im chinesischen Chiphell-Forum ist zusätzlich ein Wert mit einem dritten Pixelschubser aufgetaucht, der nur noch 43 Prozent höher ausfällt als mit zwei Pendants. Aufgrund der genannten Umstände sollten die Angaben mit großer Vorsicht genossen werden. Sobald wir mehrere Exemplare zur Verfügung haben, werden wir unsere Werte nachliefern.

Gewisse Designs die dieses Problem wegen erhöhtem Powertarget/stärkerer Stromversorgung/sehr starkem Kühler/usw. nicht haben. Nur legt man für diese Matrix, Lightning, FTW, HOF und wie sie alle heißen deutlich mehr Asche auf den Tresen.
naja was bleibt einem übrig?
Die GTX580 war die letzte Karte ohne dieses "Feature" und leider ist die mir zu langsamm.
Mir wäre ein "normaler" max. Takt lieber der dafür viel besser sich runterregelt lieber wenn
keine / wenig Leistung gebraucht wird.
Das ist kein Problem - dann sind die Karten aber entweder NOCH lauter oder dürfen eben keine 250W mehr verbraten. Und was passiert mit dem ersten der seine Karten nur mit 800MHz/200W ausliefert? Er ist langsamer als der Konkurrent und wird von der Fachpresse ausgepfiffen. Deswegen werden diese Klimmzüge gemacht... nachdem man zunächst einfach PowerLimiter eingesetzt hat (erst Software bei GTX480 dann Hardware bei GTX580) kam man auf die Idee das als "Feature" zu verkaufen. Seit dem heißt der "Leistungslimitierer" eben euphemistisch "dynamischer Boost" - einfachj die normaler Taktrate die der Chip wegen des Leistungslimit nicht halten kann als "Boost-Takt" verkauft und schon kaufen die Leute wieder.
Der Spawa-Sensor Nr. I meiner 290X misst unter stundenlanger Volllast, bspw. C3 mit SSAA, ebenfalls maximal ~70°C, wenngleich die 100°C-Grenze unter FurMark bereits nach wenigen Minuten überschritten ist. Wer seine Komponenten auf diese Weise absolut sinnlos quält und anschließend meint, sie müsse dem prinzipiell auf maximalen Taktraten standhalten, empfängt mein Mitleid.