AMD Ryzen: Höhere Min-Fps in Dota 2, AGESA-Update bringt weitere Verbesserungen
AMD vermeldet neben dem Patch für Ashes of the Singularity weitere Verbesserungen für die hauseigenen Ryzen-CPUs. Valve hat Dota 2 einen Patch verpasst, mit dem vor allem die minimalen Fps in Kampf-Szenen steigen sollen. AMD bereitet zudem ein AGESA-Update vor, das Optimierungen auf UEFI-Seite vornimmt. Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügenUnter anderem im Rahmen eines Blog-Eintrags hat AMD gestern einige Verbesserungen bekannt gegeben, die in junger Vergangenheit für AMDs Ryzen-CPUs vorgenommen wurden. Das Performance-Update von Ashes of the Singularity hat PC Games Hardware bereits ausführlich getestet, weshalb wir uns an dieser Stelle nur auf den Dota-2-Patch und das AGESA-Update näher eingehen.
Valve hat das letzte Dota-2-Update bereits am 20. März veröffentlicht, jedoch war uns die Ryzen-spezifische Änderung schlichtweg nicht aufgefallen. Im Changelog sprechen die Entwickler von einer "verbesserten Threading-Konfiguration für AMDs Ryzen-Prozessoren", sodass hier tatsächlich von Verbesserungen am Scheduler ausgegangen werden kann. Bei AotS hat sich herausgestellt, dass Oxide sogenannte MOVNTDQs ausgeschaltet hat, die auf Ryzen-CPUs zu wiederkehrenden, kompletten Cache-Flushes geführt haben, die Caches also regelmäßig komplett geleert werden mussten.
AMD gibt an, dass vor allem die Minimum-Fps mit einem Ryzen 7 1800X, DDR4-2933-RAM und einer Geforce GTX 1080 gestiegen sein sollen - im konkreten Vergleich sollen es 91 statt 79 (+ 15 %) sein. Getestet wurde im echten Spiel, das Verfahren erklärt AMD ausführlich in einem PDF. Hohe Min-Fps sind in MOBAs wie Dota 2 wichtig, da diese in hektischen Kämpfen erreicht werden - genau dort müssen Spieler schnell reagieren können.
Darüber hinaus möchte AMD in Kürze mit der Verteilung der "AMD Generic Encapsulated Software Architecture", kurz AGESA, 1.0.0.4 beginnen, die praktisch den Microcode aktualisiert. Mainboard-Hersteller können das AGESA-Update in ihre BIOS-Versionen integrieren und für Endkunden veröffentlichen. Laut AMD soll damit die RAM-Latenz um circa 6 Nanosekunden verringert werden - bei DDR4-2400 CL14 Dual-Ranked entspräche das einer Verbesserung von knapp sieben Prozent. Außerdem habe man den FMA3-Bug, der zu Abstürzen führen konnte, und den falschen Windows-Timer nach einem Schlafzustand behoben. Zu guter Letzt soll das Ryzen-Master-Tool künftig auch ohne den High-Precision Event Timer (HPET) funktionieren, der Performance kosten kann und deswegen von AMD nicht empfohlen wird.
Kommentare (16)
Zur Diskussion im Forum-
Von Taxxor90AW: AMD Ryzen: Höhere Min-Fps in Dota 2, AGESA-Update bringt weitere VerbesserungenDer Wert beschreibt die niedrigsten 1% bzw. 0,1% der FPS Werte über die gesamte Testsequenz oder besser gesagt die Zeit die es brauchte um einen Frame zu rendern.Zitat von der-andymanWas ist denn dieses 1 %, 0,1 %?
Bei 60fps wären das idealerweise 16ms pro frame, die auch eingehalten werden müssen, damit man keine Mikroruckler wahrnimmt, es ist also quasi eine Erweiterung der klassischen Frametimes Grafik.
Ein 0,1% Wert von 18ms und ein 1% Wert von 16ms z.B. bedeutet, dass das Spiel 99% der Zeit mindestens konstante butterweiche 60fps hat und nur 0,9% der Frames mal 2ms länger gebraucht haben.
Die Grafik dazu startet meist bei 95% und geht eben bis 99,9%. Im Idealfall hat man in diesen schlechtesten 4,9% eine gerade Linie, meist geht es aber im letzten Prozent etwas nach oben.
Bei 60fps wären das idealerweise 16ms pro frame, die auch eingehalten werden müssen, damit man keine Mikroruckler wahrnimmt, es ist also quasi eine Erweiterung der klassischen Frametimes Grafik.
Ein 0,1% Wert von 18ms und ein 1% Wert von 16ms z.B. bedeutet, dass das Spiel 99% der Zeit mindestens konstante butterweiche 60fps hat und nur 0,9% der Frames mal 2ms länger gebraucht haben.
Die Grafik dazu startet meist bei 95% und geht eben bis 99,9%. Im Idealfall hat man in diesen schlechtesten 4,9% eine gerade Linie, meist geht es aber im letzten Prozent etwas nach oben.
Wenn es so weiter geht und alle Hersteller ihre Spiele auch für Ryzen statt nur Intel optimieren braucht sich AMD keine Sorgen mehr machen.
habs 1002 gestern gleich noch drauf gespielt, ehrlich gesagt merk ich gegenüber dem 0902 jetzt keine Unterschiede, Wie gesagt mag dran liegen das das Board mit der Version auch schon stabil und ohne Probleme lief. Was den Ram angeht, hab jetzt nicht weiter probiert, aber da mein G Skill Kit mit 2x 16 GB wohl leider die Samsungchips nicht hat geht momentan nicht mehr wie 2666. Zumal sich G Skill auch keine Mühe beim programmieren der XMP Profile gemacht hat, ausser zwei normalen mit 2133 ist da nur ein einziges mit 3600 drin. naja mal schauen was der neue AGESA Microcode bringt, im BIOS 1002 scheint der noch nicht enthalten zu sein.
So, mein Zeug ist da , hab Montag frei von Frau und Arbeit und werd mich auch mal in die Beta Testphase begeben
Mit dem Bios 1002 wird´s werden
Das könnte auch der Grund sein, warum einige meinen, dass sich Spiele am Ryzen besonders smooth anfühlen. Eine andere Theorie wäre, dass die Eingabelatenz wegen dem SOC Design geringer ist. Oder es ist ganz einfach ein Placebo. Mal sehen, ob sich dieser Eindruck auch mit Daten untermauern lässt, jedenfalls spannend wie sich die Sache entwickelt!