AMD Ryzen: 16-Kerner nutzt angeblich gleichen Sockel wie Naples
Gerüchten nach wird AMDs 16-Kern-Ryzen für eine modifizierte Version des Sockels produziert, die auch bei Naples-Prozessoren zum Einsatz kommt. Dieser Sockel böte 4.094 Pins und soll schon im Juni mit entsprechenden Chips verfügbar sein.
Geht es nach der Gerüchteküche, veröffentlicht AMD schon nächsten Monat einen Ryzen-Prozessor mit 16 Kernen und 32 Threads. Die CPU, über die wir schon häufiger berichtet hatten, soll auf einen eigenen CPU-Sockel setzen. Angeblich handelt es sich dabei um den gleichen Sockel, auf den auch Naples im Server-Bereich gesteckt wird. Jedoch warte dieser mit mehreren Modifikationen für die Threadripper genannten Prozessoren auf. Wie auch bei Naples komme aber grundsätzlich ein LGA-Sockel mit 4.094 Pins zum Einsatz.
Anders als der Sockel SP3 sei der für Heimanwender gedachte SP3r2 auf eine etwas geringere TDP (180 statt 200 Watt) ausgelegt, außerdem wird es ihn nur auf Boards mit einem Sockel geben. Dual-Socket-Board sollen weiterhin den Server-Prozessoren vorbehalten sein. Theoretisch sollte der Sockel groß genug sein, um Chips mit bis zu 32 Kernen aufzunehmen. Dass AMD derartige Pläne hat, ist jedoch nicht bekannt.
Die Plattform als solche soll unter dem Namen Whitehaven firmieren und für Quad-Channel gerüstet sein. Außerdem wird die Zahl der Lanes und Anschlüsse erhöht. Man kann die Plattform wohl als Konter auf Intels High-End-Plattform um den X299-Chipsatz verstehen. AMD übertrumpft Intel jedoch bei der Kern- und Threadzahl sowie beim L3-Cache. Zuletzt hatte Intel noch einen Skylalke-X-Zwölfkerner nachgeschoben und die Plattform insgesamt vorgezogen - gut möglich, dass es sich dabei um eine Reaktion auf AMDs Pläne handelt.
Zuletzt hatten sich Experten darüber uneins gezeigt, ob AMD mit seinem geplanten Produkten wieder an Fahrt gewinnt. Mehr über AMDs Ryzen-Prozessoren erfahren Sie auf der PCGH-Themenseite.
Quelle: Bitsandchips
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Wenn die CPU doch schon den gleichen Sockel nutzt wie Naples hätte man ihr doch auch ihr octa-channel Speicherinterface lassen können.
Von Intel hätte ich es nicht anders erwartet dass Features beschnitten werden um teureren Produkten ihre Daseinsberechtigung zu lassen. Bei AMD hatte ich bisher eher den Eindruck dass Features als Dreingabe bleiben, auch um auszugleichen dass hier und da mal die letzten 10% Leistung fehlen.
Vielleicht hilft diese neue Ausrichtung wenigstens das Unternehmen Richtung Gewinnzone zu steuern.