Raytracing-Performance auf RTX 2080 Ti: Leistungsverbrauch ist laut Remedy Entertainment hoch
Remedy Entertainment hat auf der GTC Europe über die Leistung von Raytracing in Spielen gesprochen. Eine RTX 2080 Ti benötigte in 1080p-Auflösung insgesamt 9,2 ms für die Berechnung von Spiegelungen und Schatten mit der Northlight-Engine. Das wäre mehr als die Hälfte der Zeit, welche die Berechnung eines Bildes bei 60 fps insgesamt dauern dürfte.
Der Einsatz von Raytracing in Spielen war und ist ein komplexes Thema. Zwar ist das Verfahren prinzipiell besser für fotorealistische Grafik geeignet als Rasterisierung, doch benötigt Raytracing deutlich mehr Rechenleistung. Mit den RT Cores der neuen Turing-Grafikkarten will Nvidia für dieses Problem eine Lösung gefunden haben, doch ganz unumstritten ist der Einsatz dennoch nicht: Aus Leistungsgründen wird nur ein kleiner Teil mit Raytracing berechnet, für vieles kommt noch klassische Rasterisierung zum Einsatz. Darüber hinaus soll Battlefield 5 weniger auf die Technik setzen als ursprünglich gezeigt - aus Leistungsgründen.
Raytracing braucht bei Remedy Entertainment 9,2 Millisekunden
Spiele, mit denen man den tatsächlichen Leistungsverbrauch messen kann, gibt es bislang noch nicht. Der erste Titel wird voraussichtlich Battlefield 5 sein, das am 20. November erscheinen soll. Remedy Entertainment, das Studio hinter Quantum Break, hat aber auf der GTC Europe einige Testresultate veröffentlicht. Als Basis dient die Northlight-Engine, die für das kommende Spiel Control um Raytracing-Fähigkeiten erweitert wurde.
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Mit aktiviertem Raytracing steigt die Grafikqualität der Demo, laut den Kollegen von Golem, deutlich: Die Schatten und Reflexionen werden offenbar sichtbar aufgehübscht. Das geht allerdings auf Kosten der Performance: Bei 1080p und einer RTX 2080 Ti benötigten die Raytracing-Effekte insgesamt 9,2 ms Rechenzeit pro Frame. Zum Vergleich: 30 Bilder pro Sekunde entsprechen 33,3 ms (9,2 ms Mehraufwand würden hier 28 Prozent Mehraufwand bei der Berechnung bedeuten), 60 Bilder pro Sekunde entsprechend 16,7 ms. Der zusätzliche Rechenaufwand teilt sich dabei auf: Die Schattenberechnung benötigt 2,3 ms, die Reflexionen 4,4 ms und die globale Beleuchtung sowie das Denoising benötigen zusätzliche 2,5 ms. Dabei wurde jeder Pixel mit zwei Strahlen beleuchtet.

Lustig, wie schnell man blind wird und sogar Spiegelbildlose Vampirenten akzeptiert, wenn man damit NVIDIA bashen kann
Aber ich mache dich auch gern zum Sehenden:
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Wo soll sich die Enten den Spiegeln bei dem stand der Sonne in dem Screen? In dem Hund oder was?
- Keine Reflexion der Enten
- Keinerlei Reflexion der Angel/Schnur
Kurz: Alles, was dynamisch ist, wird bei der Reflexion ignoriert. Wird das herrlich mit RT in Battlefield, da gibt es das nämlich plötzlich alles ganz problemlos
Wo soll sich die Enten den Spiegeln bei dem stand der Sonne in dem Screen? In dem Hund oder was?
Für mich bedeutet das, dass die meisten Spiele RT nutzen und wesentliche Anteile der in Nutzung befindlichen Grafikkarten RT sowohl technisch unterstützen als auch die Leistung dafür haben. Kurz: In fünf Jahren müsste ein wesentlicher Anteil der Gamer eine RT-taugliche Grafikkarte im Rechner haben, die weit über der Leistung einer GTX 2080 Ti liegt.
Ich melde hiermit berechtigte Zweifel an und behaupte, dass RT auch in fünf Jahren eher noch ein Exot sein wird, den Spielentwickler aus Prestigegründen für bestenfalls die "oberen" fünf Prozent der weltweiten Gamer-Gemeinde integrieren.
Selbst zehn Jahre halte ich für eine sportliche Prognose, wenn man bedenkt, mit was für - aus Sicht von Enthusiasten - schwachen und teilweise auch alten Grafikkarten die meisten Spieler unterwegs sind.
Nichtsdestotrotz: Irgendwann muss man ja irgendwer damit anfangen, neue Technologien zu etablieren. Nur wann und wie (und ob) die sich durchsetzen, steht auf einem anderen Blatt.
4K ist auch schon seit Jahren ein thema und es gibt 4K Fernseher und Monitore wie Sand am Meer. Aber erst jetzt gibt es eine Single GPU die es tatsächlich immer schafft die minimalen 60FPS zu wuppen ohne viel regeln zu müssen. (2080Ti) Titan, Vega und 1080Ti Nutzer: ich weiß, es geht auch mit euren Karten, aber so richtig ohne Einschränkung eben nicht.
RT hatte jetzt sein Debüt. Ich sage voraus, dass es exakt so läuft wie bei 4k.
Alle finden es nice, Es gibt 5 Jahre später langsam mehrere Streams und ein Filmangebot das in 4k kommt. Aber Live Render in Spielen packt immer noch nur die HighEnd bis Enthusiasten Klasse. Und hierbei meine ich nicht die PCGH Einschätzung der Enthusiasten Karten...
Nein PCGH... eine 1080 war noch nie eine Ethusiasten-Karte!